Verkaufsstand im Mittelalter

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Verkaufsstand im Mittelalter

      Hallo allerseits,
      ich suche schon seid einiger Zeit und finde nichts. Daher hoffe ich auf das Schwarmwissen hier.
      Ich denke an einen Verkaufsstand, um mein Färberdisplay und mich im Sommer vor Sonne und Regen zu schützen.
      Allerdings finde ich immer nur den +++ Link gelöscht wegen fehlender Quellenangabe +++ und keinerlei Jahreszahl dazu.
      Ich suche etwas, was in die Zeit um 1370 hineinpasst. Notfalls ist es wieder ein Sonnensegel mit Stangen :kopfwand
      Daher hoffe ich auf eure Hilfe und Weisheit

      :danke
      Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
      Konrad Adenauer

      www.fundamentum-fidei.de
      www.daz-groze-vrie.de
      www.feuerwehr-dollbergen.de
      www.epilepsie-dollbergen.de

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hermann ()

    • Schau mal hier larsdatter.com/sitemap.htm nach "merchant´s booths" und "merchant´s stalls" , vielleicht ist da ja was dabei was Du brauchen kannst.
      Aber wenns was Schützenderes als der Marktstand sein soll den Du schon verlinkt hast - schon mal über sowas wie Gryphans transportables Haus nachgedacht?
      Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist. (Konfuzius)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Katharina de Lo ()

    • Danke für die Bildergalerien. Anscheinend hatten die im 14. nur schönes Wetter oder Hausverkauf.
      Bleibe auf der Suche.

      Katharina de Lo schrieb:

      Aber wenns was Schützenderes als der Marktstand sein soll den Du schon verlinkt hast - schon mal über sowas wie Gryphans transportables Haus nachgedacht?

      Für so ein Haus fehlt mit irgendwie das handwerkliche Geschick und die Möglichkeit des Transportes ^^
      Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
      Konrad Adenauer

      www.fundamentum-fidei.de
      www.daz-groze-vrie.de
      www.feuerwehr-dollbergen.de
      www.epilepsie-dollbergen.de
    • Wolfram von der Oerz schrieb:


      Aber Handwerker auf Reisen ist immer ein Problem mit der Dartsellung
      wenn sie nicht wirklich wanderten außer den Gesellen.
      ... und die wanderten in vielen Gewerken erst ab dem sehr späten 15.Jhdt. ... und oft erst in der frühen Neuzeit.
      Ich bin kein direkter Rüpel, aber die Brennnessel unter den Liebesblumen. immergut: Karl Valentin
    • Pflanzenfärbekram mit einem historischen Stand zu schützen kannst du eigentlich knicken. Kenne das aus eigener Erfahrung ;) damit es dir im Sommer bei dauerhaft schönem Wetter (was man sich ja im Grunde auf einer Veranstaltung wünscht :D ) nicht die empfindlichen Färbungen zerschießt, brauchst du dauerhaft Schatten. Die historischen Stände sind zwar mit Dach, aber das hilft dir je nach Standort oft gar nix. Die Dächer sind nie groß genug, damit nicht seitlich Licht einfällt.
      Oder du musst deinen Stand mit dem Zug der Sonne immer wieder drehen.
      Wenn es nur ein Display ist, dann bau dir einen historischen Stand und tausche mit und mit das verblichene wieder aus. Wenn es ein Verkaufstand ist, nimm was unhistorisches sonst wirds zu teuer ;) die Leute werden damals auch nicht mit den guten teuren Färbungen in der Sonne gestanden haben :D der Rest ist ja recht lichtecht....irgendwie.
    • Neu

      Ein paar Gedanken, ev. bisschen OT:
      Hab ja immer wieder die Diskussionen betreffs Handwerker unterwegs mitbekommen. Sollen ja alle schön zuhaus geblieben sein bis auf die Gesellen....
      Und was ist mit all denen, die z.B. einen Rittertross mitbegleitet haben, in der Hoffnung auf Arbeit? Von den "leichten Girls" bis zu allem möglichen Handwerk, von Gaunern bis sonstigem Gesindel soll sich ja alles Mögliche angeschlossen haben. Und anhand der ganzen Berichte, waren ja andauernd irgendwelche "Truppen" unterwegs.
      Bei monatelangen Belagerungen , haben sich auch ganze improvisierte Städte entwickelt . Wohl auch mit entsprechenden mobilen Verkaufs und Handwerksbuden.

      Immer wieder habe ich hier im Forum gelesen: Die waren dann auch nicht in Zeltlagern unterwegs , sondern zogen brav von Burg zu Burg mit Bed and Breakfast.. Weil ja jede Burg massig Platz hat für ein paar hundert Leute mit Pferden, Wagen etc.

      Geht auch ein bisschen in die Richtung: "Ein Ausrüstungsteil aus Süditalien geht in der Darstellung eines Deutschen im HoMi gar nicht" etc. obwohl da die "Landesherren" mit Begleitung, andauernd in halb Europa rumgetingelt sind. Die haben sich ganz sicher dauernd umgezogen und die ganze Ausrüstung deponiert, um nicht anderswo mit andersartigem Kram aufzufallen oder etwaige eigenständige Kulturen zu beeinflussen.

      Klar waren das wohl nicht gerade Verkaufsstände vom Feinsten die mitgeschleppt wurden. Dennoch dürfte da mancher wesentlich mehr unterwegs gewesen sein als man so annimmt. Sehr viel dürfte halt auch improvisiert worden sein und hat sich weder in Bildern noch als Fund erhalten.
      Aber solche Gedankenspiele ohne Beleg sind halt heikel. Schon mancher wurde der Ketzerei bezichtigt, lol.
    • Neu

      Es gibt schon Abbildungen von z. B. Kesselflickern die mir ihrer Kiepe duch die Gegend zogen. Transportabele Verkaufsstände sind da seltener obwohl ich dann Vermutung!!! mehr von Verkaufs- Hand wagen/Gepannen ausgehen würde.
      Mobile Feldschmiede kenne ich zwar schöne aus der napoleonischen Zeit aber für das Homi sieht das glaube ich schlecht mit Belegen aus.
    • Neu

      Oh ja, die Vermutung ( eigentlich mehr logische Gewissheit) mit den Wagen hatte ich auch schon oft. Wenn so ein Ding zum Transportieren heut nicht so umständlich wär, hätt ich schon längst eine Art Planwagen.
      Mit den Belegen ist es halt oft schwierig bei so "unbedeutenden" Sachen.

      Gerade bei länger andauernden Belagerungen dürfte aber manches mehr oder weniger mobil erstellt worden sein. Das konnte ja ohne Weiteres ein paar Monate dauern. Da ist dann auch eine Art Feldesse machbar und sinnvoll.
      Bei Parma 1248 entstand eine ganze Holzstadt, Victoria, für mehrere tausend Belagerer. Man hatte auch alles Mögliche für die Unterhaltung dabei, einen halben Zoo, natürlich auch die ganzen Beizvögel etc. Irgendwann wirds ja langweilig den Gegner auszuhungern.
      Also die Wahrscheinlichkeit, dass sich da auch verschiedenste Handwerker und Händler vorübergehend niederliessen, ist gegeben. Die Staatskanzlei, einiges an Bibliothek, Staatsschatz, Kronen, Girls für die Unterhaltung etc. Alles wurde mitgeschleppt. Schriftliche Belege liegen vor.

      Ansonsten einfach mal unter Marketender nachschauen.