Kleiner Steckambos

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    • Kleiner Steckambos

      Hab mal wieder Dinge abseits von Löffeln und Holz gemacht. Diesmal ist es ein kleiner Steckambos aus Altmetall (90MnCrV8 Werkstoffnummer1.2842). In loser Anlehnung an Funde aus dem Frühmittelalter.
      Die Bahn 4,0 cm x 3,5 cm Groß, er ist 12, cm lang und unten ist er 2,2x2,5 cm groß. Dabei wiegt er 85ß gr.
      Nutzen werde ich ihn für kleiner Nietarbeiten in Leder und Holz.

      Meine Zurechnungsfähigkeit wird wie kalter Fisch am besten Freitags oder auf einem Laufband serviert.
      (von mir, Ende 2013)
      Bei philosophischen Sprichwörten die von fliegenden Fliegenpilzen presentiert werden, ist eine gewisse Skepsis angebracht!
      (von mir, vorhin)
      Ich bin für intelligente Wissensabwehr, wenn das nicht hilft nehm ich nen Hammer.
      (ich, Wilnsdorf Oktober 2014)
    • Hallo Silvia,

      man steckt sie iIn einen Holzklotz/ Stein mit einer entsprechenden Bohrung



      Erde bietet meist zu wenig Widerstand

      Es gibt auch welche die unten spitzer zulaufen und dann in einen beblibigen Holzklotz /Stab/ Stamm getrieben werden können wie die alten Dengelambosse mit denen man die Sensen bearbeitet hat.

      Bilder
      • Dengelamboss auf Bock.jpg

        36,55 kB, 360×240, 5 mal angesehen
      • Amboss im Stein.jpg

        32,6 kB, 500×375, 1 mal angesehen
      • großes Amboss.jpg

        105,05 kB, 640×379, 3 mal angesehen
    • Schöne Arbeit und man kann sehen was aus Altmetall noch alles machabr ist.

      Ich bin ein Fan von Ambossen aus alten Stücken von Bahnschienen.

      Das ist zwar nicht mittelaterlich aber für Hobbyschmiede eien gute alsternative

      Billig, robust, und einfach herzustellen

      Hier ein recht schlichtes Exemplar



      Quelle: hobby-werkstatt-blog.de
    • Ich werde mir da vorraussichtlich jetzt im Urlaub in meiner Arbeitsstation wo auch das Klotzmesser rankommt ein Loch für den kleinen Ambos machen. Verwendet habe ich Überigens Werkstoff 1.2842 und nach dem Urlaub versuchen wie vielleicht auch die Bahn öl zu härten.
      Meine Zurechnungsfähigkeit wird wie kalter Fisch am besten Freitags oder auf einem Laufband serviert.
      (von mir, Ende 2013)
      Bei philosophischen Sprichwörten die von fliegenden Fliegenpilzen presentiert werden, ist eine gewisse Skepsis angebracht!
      (von mir, vorhin)
      Ich bin für intelligente Wissensabwehr, wenn das nicht hilft nehm ich nen Hammer.
      (ich, Wilnsdorf Oktober 2014)
    • Hallo Nemi,

      hast du schon einmal einen Szahl gehärtet?

      Kennst du dich mit dem Anlassen aus?

      Der Werkstoff scheint sehr speziell zu sein mit der Empfehlung Ihn zwei mal anzulassen.

      stauberstahl.com/werkstoffe/12842-werkstoff-datenblatt/

      Quelle: Stauber GmbH Metalltechnologie

      Bervor du dir das gute Stück beschädigst prüfe doch ob es nicht jetzt schon deinen Ansprüchen genügt oder ob reine Verdichtung durch Schmieden reicht.

      Du hast so oder so schon einen Werkstoff den es in dieser Art zu deiner Zeit nicht gegeben hat.
    • Das sind alles Sachen da hab ich im Prinzip mal von gehört ;)
      Darf bei nehm Freund Metallverhauen und bin an das Zeug hier als Altmetall/Schrott rangekommen. Das es ein Moderner Stahl ist weiß. Aber soweit das ich mir dafür ein ausreichend großes Stück Renneisen besorge bin ich nicht. ;)
      Anlassen wollte ich wenn er das härten überlebt im Backofen machen.
      Meine Zurechnungsfähigkeit wird wie kalter Fisch am besten Freitags oder auf einem Laufband serviert.
      (von mir, Ende 2013)
      Bei philosophischen Sprichwörten die von fliegenden Fliegenpilzen presentiert werden, ist eine gewisse Skepsis angebracht!
      (von mir, vorhin)
      Ich bin für intelligente Wissensabwehr, wenn das nicht hilft nehm ich nen Hammer.
      (ich, Wilnsdorf Oktober 2014)
    • Steckamboss? Das wäre doch mal ein gutes Projekt für die nächste Winterarbeit.
      Ich glaube ich statte dem Schrotthändler meines Vertrauens mal einen Besuch ab :D

      Aber schön gemacht, einfach und nicht perfekt. So ist´s gut. Hauptsache es funktioniert hinterher. Beim Härten und Anlassen viel Glück!

      Doralf
      Was kommt kommt, aber wir kümmern uns erst drum wenn´s soweit ist. 8)
    • Aus alten Feilen kann man sehr gute Messer machen. Allerdings muss man das Material zuerst weichglühen, sonst läßt es sich fast nicht bearbeiten. Dann schmiedet/schleift man das Messer raus. Anschließend wieder Härten und Anlassen. Gibt super scharfe Messer die die Schärfe auch lange halten.

      Also nicht entsorgen sondern einem upcycling zuführen.

      Grüßle
      Doralf
      Was kommt kommt, aber wir kümmern uns erst drum wenn´s soweit ist. 8)
    • An alle die mit Hammerköpfen werkeln wollen!!!!!!!!

      Es geht nur um "Klopfarbeiten" als Amboss sind sie nur eingeschränkt zu nutzen.

      Also Niete setzen , ein kleines Blech richten, Drähte gerade klopfen

      Hammerköpfe sind Randgehärtet! auf den Arbeitsflächen was bei übermäßiger punktueller Belastung zu Absplitterungen führen kann. Also wenn die Flanken nutzen

      Ich hab es selber erlebt in es wäre beinahe im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge gegangen.
    • Wer mehr will sollte, wenn es günstig sein muss, einen Schrottplatz oder Metallbaubetrieb aufsuchen und sich aus dem "Schrott" einen schönen Metallklotz oder ein StücK Doppel -T_Profil (das sieht im Schnitt H-Förmig aus) herraussuchen.( Hinweis für Unerfahrene:
      Es wird nicht immer sortiert und somit kann auch Aluminium mit in der Schrottkiste sein.
      Mehrere ähnlich große Stücke in die Hand nehmen. Sollte eines spürbar leichter sein dann ist es Alu!)

      Flohmäkte sind auch gut aber ich würde nicht mehr als 10 Euro für einen alten gebrauchten Goldschmiede Amboss ausgeben.

      :off2

      Ich merke aber das ich immer mehr off Topic werde.

      Das wäre vielleicht etwas für einen neuen Thread wenn es Ihn nicht schon gibt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wolfram von der Oerz ()

    • Hallo Woodworker,

      prizipiell Richtig aber bei der Ambossfläche folgt das sogenannte Anlassen.

      Dies sorgt dafür das der Härtung, die extreme Spannungen im Materian verursacht,
      teilweise zurückgenommen werden und damit eine gewisse Elastizität entsteht.
      Die Härte und Wiedrstandfähigkeit ist dann aber immer noch höher als beim Ausgangmaterial.

      Genaugenommen kann man auch aus der Ambossfläche Teile heraussprengen ... alles eine Frage der Technik
      Deshalb auch die Frage ob härten überhaupt bei diesem Material notwedig ist.

      Diese Beschreibung ist grob vereinfacht weil einfach noch viem mehr Stattfindet was aber diesen Rahmen sprengen würde