Brauche Hilfe bei der Übersetzung in's Marktsprech.

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    • lateinisch Teil2:

      Dura lex sed lex -„Das Gesetz (ist) hart, aber (es ist) das Gesetz.“


      Durum patientia vincit. - „Geduld besiegt Härte.“



      Ecclesia non sitit sanguinem.-„Die Kirche dürstet nicht nach Blut.“



      Ego te absolvo.-„Ich spreche dich frei (von deinen Sünden).“


      Emeritus-„Ausgedient“




      Eodem die-„Am selben Tag“

      Eodem mense-„Im selben Monat“

      Eodem anno-„Im selben Jahr“


      Ergo bibamus-„Also lasst uns trinken!“

      Eripe mihi hunc dolorem, aut minue saltem.-Nimm mir diesen Schmerz oder verringere ihn wenigstens!


      Ex animo-„Vom Herzen“ - d. h. „aufrichtig.“


      Ex Deo-„Von Gott.“


      Ex gratia-„Aus Gnade“




      Ex nihilo-„Aus dem Nichts“


      Ex officio-„Vom Amt“ - d. h. von Amts wegen (also ohne Antrag); oder auch kraft Amtes,


      Ex unitate vires.-„Einigkeit macht stark.“ - Wörtlich: „aus Einigkeit Kraft“


      Exempla docent-„Beispiele lehren.“



      Extra ecclesiam nulla salus.-„Außerhalb der Kirche (gibt es) kein Heil.“


      Extra iocum.- „Spaß beiseite!“


      Extra muros-„Außerhalb der Mauern“


      Extremum occupet scabies.-„Den Letzten soll die Krätze befallen!“



      Fabulae!-„Leeres Geschwätz!“


      Fac simile.-„Mach es ähnlich!“ -


      Fac totum.-„Mach alles!“


      Facit omnia voluntas.-„Der Wille entscheidet.“



      Feras, non culpes, quod mutare non potes.-„Ertrage, beklage nicht, was du nicht ändern kannst.“


      Ferro ignique-„Mit Feuer und Eisen“: Mit Feuer und Schwert.


      Festina lente.-„Eile mit Weile.“


      Fiat voluntas Tua.-„Dein Wille geschehe.“


      Fidei Defensor (Fid Def oder fd)-„Verteidiger des Glaubens“


      Fides obligat fidem.-„Vertrauen bewirkt Vertrauen.“


      Finis cantici-„Das Ende vom Lied“


      Flagellum dei-„Geißel Gottes“


      Flectus non fractus-„Gebeugt, nicht gebrochen“


      Fortes fortuna adiuvat.-„Den Tüchtigen hilft das Glück.“ -


      Furtum domesticum-„Gesindediebstahl“ - Ein Diebstahl, welcher vom Gesinde an dem Brotherrn verübt wird.


      Furtumque non facies.-„Und du sollst nicht stehlen.“


      Gaudium labores acti-„Freude an getaner Arbeit“


      Gloria in excelsis Deo.-„Ehre sei Gott in der Höhe.“


      Gloria victoria-„Ruhm (und) Sieg“



      Hoc habet.-„Das hat’s!“: Mit diesem Ausruf verkündeten, laut Plautus, die Gladiatoren, dass sie ihren Gegner tödlich getroffen hatten.


      Hoc loco.-„hier, an diesem Ort.“


      Horribile dictu-Schrecklich zu sagen“
      Horribile visu-„Schrecklich zu sehen“




      Iacta alea esto-„Der Würfel soll fallen!“ - Variante von Cäsars Ausspruch alea iacta est.




      Idem ius omnibus-„Gleiches Recht für alle“


      Idem per idem-„Gleiches durch Gleiches“


      Igni et ferro-Mit Feuer und Eisen

      Igni ferroque-„Mit Feuer und Schwert“


      In absentia-„In Abwesenheit“


      In brevi-„In kurzem“ - In Kürze

      In casu-„In jedem Fall“

      In casum-„Für den Fall“ - z. B. „In casum contraventionis“ - „im Übertretungsfall“ oder „In casum necessitatis“ - „im Notfall“

      In concreto-„In Wirklichkeit“

      In fine (i. f.)-„Am Ende“


      In hoc signo vinces-„In diesem Zeichen wirst du siegen“


      In omnia paratus-„Zu allem bereit“



      In toto-„Im Ganzen“ - „völlig“, „gänzlich“.



      Incredibile dictu-„Unglaublich zu sagen“



      Initio-„Am Anfang von“



      Intra vires-„Im Machtbereich“
      Ich bin kein direkter Rüpel, aber die Brennnessel unter den Liebesblumen. immergut: Karl Valentin
    • lateinisch teil3:




      Ite, missa est.-„Geht, (die Versammlung) ist aufgehoben“ - (Schlussworte des Priesters in der lateinischen Heiligen Messe. Von dieser Formel ist auch das Wort Messe abgeleitet. Die Antwort lautet Deo gratias.


      Iudicium dei-Gottesurteil - Auch iudicium divinum oder ordalium.


      Iunctis viribus-„Mit vereinten Kräften“.

      Iure-Mit Recht

      Iure meritoque-Mit Recht und nach Verdienst


      Ius divinum-„Göttliches Recht“


      Laborare est orare.-Arbeiten ist Beten.“


      Laesa majestas-„Majestätsbeleidigung“ -


      Lapsus calami-„Fehler des Schreibrohrs“ - Geringfügiger Schreibfehler.


      Laudetur Jesus Christus-„Gelobt sei Jesus Christus“


      Lege artis-„Nach den Regeln der Kunst“ -


      Legibus solutus-„Von den Gesetzen entbunden“


      Lex talionis oder ius talionis-„Gesetz der Vergeltung“:


      Licet.-„Es ist erlaubt.“ - Es steht frei.



      Longe absit.-„Das sei ferne!“


      Ludi paganorum-„Spiele der Heiden“


      Lux mundi-„Licht der Welt“


      Magna cum laude-„Mit großem Lob“



      Malum in se-„Übel in sich“


      Meum est propositum in taberna mori!-„Mir ist es vorherbestimmt, in der Taverne zu sterben!“



      Miro modo-„Wunderbarerweise“


      Modus procedendi-„Art des Vorgehens"


      More majorum-„Nach Art der Vorfahren“

      More patrio-„Nach väterlicher Sitte“



      Mulier taceat in ecclesia.-„Das Weib schweige in der Gemeinde.“


      Multa docet fames.-„Vieles lehrt der Hunger.“



      Ne quid nimis-„Nichts zuviel“: Im Sinne von „nichts übertreiben“


      Nemo me impune lacessit.-„Niemand reizt mich ungestraft.“


      Nihil mihi capra est. - Ich habe keine Lust.“ (wörtlich: „Mir ist nichts des Bockes.“; ganz wörtlich: „Die Ziege ist mir nix.“)



      Nihil Novi-„Nichts Neues“


      Nil similius insano quam ebrius.-„Nichts ist einem Wahnsinnigen ähnlicher als ein Betrunkener.“

      Non occides.-„Du sollst nicht töten.“


      Non plus ultra.-„Bis hierher und nicht weiter!“



      Non serviam-„Ich will nicht dienen.“


      Nota bene (n. b.)-„Merke wohl!“ - „Bitte beachten“,


      Nulla salus bello.-„Nichts ist heilig im Krieg.“ -


      Nunc est bibendum.-„Nun muss getrunken werden.“:


      O quae mutatio rerum.-„O welch Wandel der Dinge!“

      O sancta simplicitas.-„O heilige Einfalt!“

      Oculi mei semper ad Dominum.-„Meine Augen sind immer auf den Herrn gerichtet.“


      Omnia tempus habent. -„Alles hat seine Zeit.“


      Pace-„Mit Frieden“

      Pace tua-„Mit Deiner Erlaubnis“



      Pacta sunt servanda.-„Verträge sind einzuhalten.“


      Panem nostrum cotidianum da nobis hodie.-„Unser tägliches Brot gib uns heute.“


      Paria paribus-„Gleiches mit Gleichem“


      Pater peccavi.-„Vater, ich habe gesündigt.“


      Pax hominibus bonae voluntatis.-„Friede den Menschen guten Willens.“


      Pax tecum.-„Friede sei mit Dir.“



      Pia desideria-(Vergebliche) „fromme Wünsche“
      Ich bin kein direkter Rüpel, aber die Brennnessel unter den Liebesblumen. immergut: Karl Valentin
    • lateinisch teil4:


      Plaudite cives, plaudite amici, finita est comoedia.-„Applaudiert Bürger, applaudiert Freunde, die Komödie ist zu Ende!“



      Potus non frangit ieiunium.-„Trinken bricht das Fasten nicht.“ -


      Pro Deo et patria (mori)-„Für Gott und Vaterland (sterben)“


      Probatum est.-„Es hat sich bewährt.“ - „So ist es erwiesen.“


      Profanum vulgus-Das gemeine Volk“ -



      Prosit.-„Es möge nützen!“ -


      Puris omnia pura-Den Reinen ist alles rein.“

      Qua patet orbis-„So weit die Erde reicht“


      Redire in viam-Auf den (rechten) Weg zurückkehren.“



      Respice finem.-„Bedenke das Ende.“ -



      Salve et solve.-„Sei gegrüßt und zahle!“


      Salve Hospes-„Sei gegrüßt, Gast!“ -


      Salve pater patriae! Bibas, princeps optime!-„Sei gegrüßt, Vater des Vaterlands! Trinke, bester Fürst!“


      Sancta simplicitas-„Heilige Einfalt!“


      Satanas miserere eorum!!-„Satan, erbarme dich ihrer!!“



      Sta, viator.-leib stehen, Wanderer!

      Taedium vitae-Lebensüberdruss“


      Usque ad finem-„Bis zum Ende“:



      Vade mecum.-„Geh’ mit mir!“:

      Vade retro!-„Geh’ zurück!“: Auch „Bleib’ zurück!“, „fort!“

      Vade retro Satanas!-„Weiche, Satan!“


      Vae soli.-„Wehe dem Einzelnen!“

      Vae victis!-„Wehe den Besiegten!“


      Valeas.-„Gehab’ dich wohl!“ - Mach’, dass du fortkommst!

      Valete.-„Lebt wohl!“ - .




      Verbi divini minister-„Diener des Wortes Gottes“ - andere Bezeichnung für Priester



      Viribus unitis-„Mit vereinten Kräften“



      Viator, vale.-„Wanderer, lebe wohl!“
      Ich bin kein direkter Rüpel, aber die Brennnessel unter den Liebesblumen. immergut: Karl Valentin
    • Bitte niemals einen Templer, Johanniter oder Lazarener mit "Pax vobiscum" begrüßen. Er ist ein Krieger und kein Priester. Begrüße ihn mit "laudetur Jesus Christus" (gelobt sei Jesus Christus) und antworte "in aeternum, amen" (in Ewigkeit, amen) :)
      Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
      Konrad Adenauer


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    • Da hammers... unser heutiges Sprachgefühl und diverse andere Sachen haben mich vom sog. Marktsprech abrücken lassen. Es ist einfach nur Entertainment und hat nichts mit einer ernstzunehmenden Darstellung zu tun. Ich kenne nur einen, dem ich "altes Sprech" zutraue und so auc live erlebt habe: Jörg Peuckert, Museumschef der Neuenburg/Freyburg/Unstrut... der kann es.
      Ich bin kein direkter Rüpel, aber die Brennnessel unter den Liebesblumen. immergut: Karl Valentin
    • Ok, also da der Titel dieses Threats geändert wurde und hier scheinbar schon die richtigen versammelt sind, werde ich jetzt hier einfach mal die konkreten Sätze rein schreiben. Wichtig zum Hintergrund: Delfine ist als Waise in einem Kloster aufgewachsen und zu dieser Zeit eher christlich verbunden. Mit 13 wurde sie an einen Gutsherren verkauft und ist seitdem eher in adliger Gesellschaft unterwegs. Sie kann lesen und schreiben und kann theoretisch auch Latein sprechen. Ich schreibe, wenn es sinnvoll ist auch die Sätze darum herum. Übersetzt werden, muss aber nur die kursiv geschriebene wörtliche Rede.


      ---1
      (Sprecher ist eher ein Hausierer): „Meine Dame, ihr müsst Delfine sein. Mein Name ist Wilhelm und euer Herr hat mich gebeten, euch zu ihm nach Lübeck zu bringen.“
      ---2
      Überschwänglich wirft Delfine sich in seine Arme: „Mein Herr, was ist geschehen? Habe ich euch erzürnt?

      Wie ein Vater tätschelt Markus ihren Hinterkopf und nickt Wilhelm mit kaltem Blick zu. „Ich nehme an, ihr habt noch nichts zu euch genommen?“ ignoriert er ihre Frage.
      ---3
      Eher biblische indirekte Rede zu Kain: "Flieht in den Norden, denn wenn eure Geschwister herausfinden, dass ihr nicht deren Schicksal teilt, werden sie wüten.“
      ---4
      Der Sabbat wird niemals an wahrer Größe gewinnen, sind viel zu schlecht organisiert,“ schließt Markus vorerst seine Geschichtsstunde.
      ---5
      Die Sethkinder… sie sind in der Überzahl und können uns gefährlich werden, wenn sie von uns wissen. Deswegen ist es wichtig, die Maskerade zu wahren.“ Er stupst Delfine auf die Nase. Ihre Neugier lässt sie wieder kindlich erscheinen, so lieblich und naiv, wie er sie mochte: „Deswegen lecken wir den Blutbeuteln, von denen wir trinken über die Wunde. Es verschließt sie. Die Erinnerungen an den Moment verschwinden und sie werden nicht wissen, was mit ihnen geschehen ist.“
      ---6
      (Soll empört klingen): „Ihr seid von nun an, mein Kind. Vergesst das nicht.“
      ---7
      (Sprecher ist wieder der Hausierer)„Nun, meine Freunde, dann heiße ich euch hiermit nochmal offiziell in der Stadt Willkommen!“ Dabei breitet er einladend die Arme aus, ohne sie umarmen zu wollen.
      ---8
      „Wilhelm schuldet mir etwas, aber ihr dürft ihm nicht zu sehr vertrauen. Die Assamiten stehen in dem Ruf, blutrünstige Meuchelmörder zu sein. Sie wollen sich durch Jagd auf unseresgleichen ihrem Clansgründer Haqim annähern.“
      ---9
      „Mein Bruder scheint einen Narren an euch gefressen zu haben… wenn ihr wollt, kann ich euch ein Geheimnis über ihn verraten,“ flüstert Delfine ihr verheißungsvoll zu.
      ---10
      „Was… was ist denn das… Geheimnis?“ fragt Johanna, unsicher, ob sie es überhaupt noch wissen wollte. Delfines Lächeln verzerrt sich zu einem diabolischen Grinsen: „Er ist gar nicht mein Bruder…“, zischt sie zwischen den Zähnen hervor, die auf unerklärliche Weise spitzer erscheinen.
      ---11
      Ihre verzweifelte Entschuldigung erstickt er im Keim: „Verschwindet! Ich will nichts davon hören und euch heute nicht mehr sehen.“
    • Delfine Schnee schrieb:



      ---1
      (Sprecher ist eher ein Hausierer): „Meine Dame, ihr müsst Delfine sein. Mein Name ist Wilhelm und euer Herr hat mich gebeten, euch zu ihm nach Lübeck zu bringen.“
      Ich bin zwar nicht so wortgewaltig.. versuchs aber dennoch mal ;)

      "Min Hold', seid ihr Delfine? (Verbeugung) Wilhelm, so nennt man mich und euer Herr ruft euch eilends nach der Stadt Lübeck. Wohlan denn, meiner Treu, zu eurem Geleit ich dann erkoren bin."

      :zunge
    • Aden schrieb:

      "Min Hold', seid ihr Delfine? (Verbeugung) Wilhelm, so nennt man mich und euer Herr ruft euch eilends nach der Stadt Lübeck. Wohlan denn, meiner Treu, zu eurem Geleit ich dann erkoren bin."
      Das würzen wir noch ein bisschen :D
      "Min Hold', seid ihr Delfine? (Verbeugung) Wilhelm ward ich geheißen. Ich bin hier auf Eures Herrn Geheiß, zu überbringen seinen Wunsch auf daß stracks nach der Stadt Lübeck führe Euer Weg. Euch daselbst zu geleiten ich erkoren bin."
      Allerdings würde ein (echter) Hausierer so nicht sprechen. Der würde sich wohl eher derb ausdrücken oder zumindest nur unbeholfen gepflegt.
      "Seid Ihr Delfine? Ich bin der Wilhelm. Aufgetragen hat mir Euer Herr, Euch zu ihm nach Lübeck zu geleiten. "
      Ich würde den Schwulst nicht überstrapazieren, lass unterschiedliche soziale Schichten ruhig unterschiedlich sprechen.
    • „"Flieht in den Norden, denn wenn eure Geschwister herausfinden, dass ihr nicht deren Schicksal teilt, werden sie wüten.“

      „So fliehet!“ (Ihr Narren! Ach nee .. falscher Film).

      „So fliehet und eilet doch! Weit fort, in den fernen Norden, denn wenn Eure Frau Schwester und der Herr Bruder herausfinden, dass Ihr deren Schicksal nicht teilen möget, so denn werden sie gar wütend werden!“
      Viele Grüße
      die Lisabeth
    • Delfine Schnee schrieb:

      „Ich nehme an, ihr habt noch nichts zu euch genommen?“
      " Mich deucht, daß Speis und Trank Ihr habt für heut noch nicht genossen"

      Delfine Schnee schrieb:

      Flieht in den Norden, denn wenn eure Geschwister herausfinden, dass ihr nicht deren Schicksal teilt, werden sie wüten.
      "Gen Norden, dort wo die Schatten länger sind, da führe eilends euer Weg. Denn bitter gar und fürchterlich wird sein Eurer Brüder und Schwestern Zorn, wenn sie erst erkannt, daß Euer Schicksal nicht das ihre sei."

      4. und 5. versteh ich den Kontex nicht, hat wohl was mit Vampire-RSP zu tun, den musst du mir erklären.
      Generell habe ich bei vielen der Szenen ein Problem mit dem Hintergrund.
    • Zu 4: Der Sabbath ist einfach eine Gruppierung von Vampiren. Vergleichbar mit einer Sekte oder so
      Zu 5: Sethkinder und Blutbeutel steht beides in dem Fall für Menschen. In dem Universum heißt es, dass Vampire von Kain abstammen und die Menschen von dem dritten Sohn Adam und Evas, Seth.

      Speiß und Trank passt in dem Fall leider auch nicht. Aber ich würde es dann mit: "Mich deucht, ihr habt noch keine Nahrung genossen?" übernehmen.

      Vielen Dank schonmal für die vielen Sätze. Das ist echt toll und hilft mir sehr weiter. DANKE!

      Panzerreiter schrieb:


      Delfine Schnee schrieb:

      „Ich nehme an, ihr habt noch nichts zu euch genommen?“
      " Mich deucht, daß Speis und Trank Ihr habt für heut noch nicht genossen"

      Delfine Schnee schrieb:

      Flieht in den Norden, denn wenn eure Geschwister herausfinden, dass ihr nicht deren Schicksal teilt, werden sie wüten.
      "Gen Norden, dort wo die Schatten länger sind, da führe eilends euer Weg. Denn bitter gar und fürchterlich wird sein Eurer Brüder und Schwestern Zorn, wenn sie erst erkannt, daß Euer Schicksal nicht das ihre sei."
      4. und 5. versteh ich den Kontex nicht, hat wohl was mit Vampire-RSP zu tun, den musst du mir erklären.
      Generell habe ich bei vielen der Szenen ein Problem mit dem Hintergrund.
    • Okay, ich habe jetzt die folgenden Sätze übernommen:

      1)
      „Seid ihr Delfine? Ich bin der Wilhelm. Aufgetragen hat mir euer Herr, euch zu ihm nach Lübeck zu geleiten.“

      2)
      „Oh, holder Herr, was ist nur geschehen? Habe ich euch erzürnet?“
      Mich deucht, ihr hattet noch keine Nahrung zu euch genommen?“

      3)
      Gen Norden, führe eilends euren Weg. Denn bitter gar und fürchterlich wird sein Euer Bruder und Schwester Zorn, wenn sie erst erkannt, daß ihr Schicksal nicht das eure sei.“

      Vielen Dank schon mal, ihr seid super!
      fehlen noch...

      ---4
      Der Sabbat wird niemals an wahrer Größe gewinnen, sind viel zu schlecht organisiert,“ schließt Markus vorerst seine Geschichtsstunde.

      (Der Sabbath ist einfach eine Gruppierung von Vampiren. Vergleichbar mit einer Sekte oder so)

      ---5
      Die Sethkinder… sie sind in der Überzahl und können uns gefährlich werden, wenn sie von uns wissen. Deswegen ist es wichtig, die Maskerade zu wahren.“ Er stupst Delfine auf die Nase. Ihre Neugier lässt sie wieder kindlich erscheinen, so lieblich und naiv, wie er sie mochte: „Deswegen lecken wir den Blutbeuteln, von denen wir trinken über die Wunde. Es verschließt sie. Die Erinnerungen an den Moment verschwinden und sie werden nicht wissen, was mit ihnen geschehen ist.“

      (Sethkinder und Blutbeutel steht beides in dem Fall für Menschen. In dem Universum heißt es, dass Vampire von Kain abstammen und die Menschen von dem dritten Sohn Adam und Evas, Seth.)

      ---6
      (Soll empört klingen): „Ihr seid von nun an, mein Kind. Vergesst das nicht.“
      ---7
      (Sprecher ist wieder der Hausierer)„Nun, meine Freunde, dann heiße ich euch hiermit nochmal offiziell in der Stadt Willkommen!“ Dabei breitet er einladend die Arme aus, ohne sie umarmen zu wollen.
      ---8
      „Wilhelm schuldet mir etwas, aber ihr dürft ihm nicht zu sehr vertrauen. Die Assamiten stehen in dem Ruf, blutrünstige Meuchelmörder zu sein. Sie wollen sich durch Jagd auf unseresgleichen ihrem Clansgründer Haqim annähern.“
      ---9
      „Mein Bruder scheint einen Narren an euch gefressen zu haben… wenn ihr wollt, kann ich euch ein Geheimnis über ihn verraten,“ flüstert Delfine ihr verheißungsvoll zu.
      ---10
      „Was… was ist denn das… Geheimnis?“ fragt Johanna, unsicher, ob sie es überhaupt noch wissen wollte. Delfines Lächeln verzerrt sich zu einem diabolischen Grinsen: „Er ist gar nicht mein Bruder…“, zischt sie zwischen den Zähnen hervor, die auf unerklärliche Weise spitzer erscheinen.
      ---11
      Ihre verzweifelte Entschuldigung erstickt er im Keim: „Verschwindet! Ich will nichts davon hören und euch heute nicht mehr sehen.“
    • Delfine Schnee schrieb:

      „Der Sabbat wird niemals an wahrer Größe gewinnen, sind viel zu schlecht organisiert,“
      Zu wahrer Größe wird der Sabbat wohl nie finden, zu wenig eins sind sie und ohne rechte Führung.

      Delfine Schnee schrieb:

      Die Sethkinder… sie sind in der Überzahl und können uns gefährlich werden, wenn sie von uns wissen. Deswegen ist es wichtig, die Maskerade zu wahren.“ Er stupst Delfine auf die Nase. Ihre Neugier lässt sie wieder kindlich erscheinen, so lieblich und naiv, wie er sie mochte: „Deswegen lecken wir den Blutbeuteln, von denen wir trinken über die Wunde. Es verschließt sie. Die Erinnerungen an den Moment verschwinden und sie werden nicht wissen, was mit ihnen geschehen ist.“
      Ich bau jetzt, um dich mal reinschmecken zu lassen, ein paar mhd Begriffe ein. du kannst sie natürlich jederzeit weglassen [Alternativvorschläge in Klammern] wenn dir das zu heavy erscheint.

      "Zu viele sind die Kinder Seths, wie Ähren auf dem Feld im Winde wiegen. Ein großes Ungemach sie wären, so unsres Daseins sie gewahr. Darob ein jeder es in seine Trachte ["etwas in sine trahte nehmen" = "nicht vergessen", du kannst auch "in großer Sorgfalt achten muss" verwenden, wenn's modern verständlicher sein soll ] nehmen muss, die Schem [= mhd 'Maske' du kannst auch durch "den Schein" ersetzen, wenn dir das zu unverständlich ist] zu wahren."
      "Deshalben lecken wir den Blutsäcklein [für das Versmaß besser wäre "den Säcklein voller Blut"], an denen wir uns laben, die Wunde nach dem Biss. Dies schließet sie und tilget gar jedwed Gedenken an die Stund auf dass nicht wissen sie wie ihnen ward."

      Ich habe mich in allen Übersetzungen bemüht, eine gewisse flüssige Sprechmelodie einzubauen. Ich habe das nicht überstrapaziert, weil es ja kein Gedicht mit zwingendem Versmaß (Jambus, Daktylus...) werden soll. Ich habe also zum Beispiel nur keine betonten Silben aufeinander folgen zu lassen. (Ein Fehler, der mir bei "[...] wird sein Euer Brüder [...] passiert ist)

      Delfine Schnee schrieb:

      „Ihr seid von nun an, mein Kind. Vergesst das nicht.“
      "Von Stund an seid, vergesst dies nicht, Ihr ja mein Kind."

      Delfine Schnee schrieb:

      Nun, meine Freunde, dann heiße ich euch hiermit nochmal offiziell in der Stadt Willkommen!
      Das ist wieder der "Hausierer", also ganz platt:
      "Nun, Freunde, heiß ich euch willkommen in der Stadt"
      Das "offiziell" hab ich weggelassen, wie will er das als Hausierer tun? Ist er der Bürgermeister oder einer der Räte?
      Wenn das einfache Volk spricht, achte auf kein Versmaß, das betont ihre Einfachheit in Sachen Bildung.

      Delfine Schnee schrieb:

      „Wilhelm schuldet mir etwas, aber ihr dürft ihm nicht zu sehr vertrauen. Die Assamiten stehen in dem Ruf, blutrünstige Meuchelmörder zu sein. Sie wollen sich durch Jagd auf unseresgleichen ihrem Clansgründer Haqim annähern.“
      "Wilhelm steht in meiner Schuld, doch rat ich Euch, ihm nicht zu sehr zu trauen. Die Assamiten stehen in dem Ruf ein Mörderpack zu sein, nach Blute dürstend. Dem Gründer ihres Clans, Haqim, dem wollen sie gefallen [oder "dem wollen gleich sie werden", je nachdem, was nun hinter ihrer Jagdlust tatsächlich seht, das weiß ich nicht], durch ihre Jagd auf uns'resgleichen."

      Badewasser ist voll.
      Ich übergebe für 9 ff an meine kongenialen Mitschwülster.
      :badewanne