Zeigt euer erstes Schwert! (alles ist erlaubt, egal ob Fantasy oder nach Vorlage)

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    • Zeigt euer erstes Schwert! (alles ist erlaubt, egal ob Fantasy oder nach Vorlage)

      Der 21.08. ist für mich ein geschichtsträchtiger Tag, denn heute vor 10 Jahren kaufte ich an einem Samstagvormittag auf einem Mittelaltermarkt im wunderschönen Freistaat Thüringen mein erstes Schwert!

      Als wäre es gestern gewesen… so kommt es mir heute noch vor. Ich erinnere mich noch an sehr viele Details. Zum Beispiel daran, dass der Verkäufer des Marktstandes mir mehrfach deutlich davon abriet, genau dieses Schwert (das entfernt an Vorlagen aus dem 16. Jhd. angelehnt ist) zu einer «Templergewandung» zu kaufen, da es zeitlich nicht zusammenpassen würde (!).

      Das war mir damals alles total egal… ich wollte dieses…. Genau DIESES Schwert haben und erwarb es. Ja, ich besitze dieses Schwert immer noch und schaue voller Ehrfurcht, mit ein wenig Stolz und mit einem Schmunzeln im Gesicht, jedes Jahr am 21.08. zurück auf diesen Tag… an dem eine grosse Leidenschaft ihren Anfang nahm. :love:

      Wie sah/sieht euer erstes Schwert aus? Gibt es dazu eine "Story/Geschichte"? 8o

      (Bildquelle: ich)
      Beste Grüsse, Thomas :bye01
    • 2009 arrangierten meine Kolleginnen und Kollegen zur Verabschiedung einen wunderbaren Abend, in dessen Verlauf ein Kollege überraschend in mittelalterlichem Gewand erschien. In bestem Marktsprech verlas er eine Urkunde und schlug mich mit diesem Schwert zum Ritter. Dann legte er mir das Schwert in die Hand, so dass ich fortan gut gewappnet sei für den Aufenthalt in Berlin. 8o
      Da wurde mir klar, woher das vorangegangene - zunächst unerklärliche - Interesse des Kollegen für mein Mittelalter-Hobby und den Schwertkampf kam. Ich muss nicht erklären, wie ich mich bei diesem großartigen Geschenk fühlte. Auch wenn das Schwert nicht für das historische Fechten geeignet ist, werde ich es immer in Ehren halten. Ganz davon abgesehen, dass es mit seiner Gesamtlänge von 143 cm ein wahres Prachtstück in meiner kleinen Sammlung darstellt.

      Der Zweihänder stammt aus der "Ritterschmiede" in Stuttgart.

      "Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich darin, daß Gott die Vergangenheit nicht mehr ändern kann."
      Samuel Butler der Ältere (1612 - 1680) englischer Satiriker

      http://amulunc.de.tl
      http://twerchhau.de
    • Ewig her: Grundlagenseminar "Langes Schwert" bei WESTCOAST unter Volker Kunkel... am Ende des ersten Tages öffnete der seinen Transporter und ich zog "es" aus dem Fach... der birnenförmige Knauf hatte es mir angetan. Hat sehr lange gehalten und ich habe es später (nach Kauf eines leichteren JINO) an irgendjemand verkauft.
      Dateien
      • Stefan.jpg

        (13,79 kB, 195 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Ich bin kein direkter Rüpel, aber die Brennnessel unter den Liebesblumen. immergut: Karl Valentin
    • Ewaldt von Amulunc schrieb:

      Auch wenn das Schwert nicht für das historische Fechten geeignet ist, werde ich es immer in Ehren halten.

      das Lorb schrieb:

      am Ende des ersten Tages öffnete der seinen Transporter und ich zog "es" aus dem Fach... der birnenförmige Knauf hatte es mir angetan.
      Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich diese beiden Waffen von euch mal (nicht auf dem gleichen, aber auf einem der) Forentreffen in den Händen halten durfte. Klasse! :thumbup:
      Beste Grüsse, Thomas :bye01
    • Da hatte ich mich am Anfang meiner "ernsten" Sammelei, nach unzähligen Wallhangern und ähnlichem Schrott dafür entschieden: Ein wirklich FUNKTIONALES Fantasy-Schwert! Hanwei "Sentinel"; wirklich starker Hybrid aus Katana, Schweizer Säbel, Dao, was weiss ich... Supersolide Konstruktion, super Preis/Leistung. Lediglich manchmal Probleme mit der zu spitzen Spitze! Ein höllischer Cutter, klasse für Anfänger; leicht, Wahnsinnshebel...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ettore Fieramosca ()

    • Es geht noch Schlimmer: im Spanienurlaub in einem Krimskrams-Laden entdeckt. Reine Deko.
      Klinge aus Bandeisen, läßt sich sogar verbiegen und bleibt dann so verbogen =O
      Ich fands damals totschick und hat nur 60 Euro gekostet. Aber die Griffform passt zufälligerweise in die Darstellung 1200-1300 :D
      Was kommt kommt, aber wir kümmern uns erst drum wenn´s soweit ist. 8)
    • Mein erstes Schwert
      Leider gibt es dies nicht mehr, nur eine Geschichte dazu.
      Begonnen hatte alles vor vielen, vielen Jahren zu einer Zeit als Mittelaltermärkte noch sehr rar waren. Man unter Internet lediglich einen freundlichen Bewohner des ostasiatischen Kontinents vermutete, und man jede noch so absonderliche MA-Veranstaltung mit Begeisterung besuchte um das Objekt der Begierde, ein Schwert zu erwerben. Kurz nach dem Eingang der VA war er schon, der Ausstatter für Ritter. So wurde man nach langen Verhandlungen mit dem Geldgeber stolzer Besitzer von Schild,Schwert und Helm.
      Stolz war man dann, als man vor den Toren der feindlichen Burg mit Helm, Wappenrock, Schwert und Schild stand um diese zu erstürmen. Was dem Gegner das zittern beibrachte.
      Im Laufe der Zeit wurde das Schwert bei Burgerstürmung, mit schleifen derselben, harten Verteidigungskämpfen zum Schutze der eigenen Burg sehr kampferfahren aber auch in Mitleidenschaft gezogen, bis eines harten Wintertages die Erstürmung der feindlichen Burg nicht so verlaufen war wie gedacht.
      Doch was war geschehen?
      Nun, beim Zerschlagen des Burgtores hatte es einen leichte Beschädigung bekommen was sich dann bei der weiteren Erstürmung und der materiellen Aufrüsten der Gegner als sehr negativ erwiesen hatte, da dies durch einen Schwerthieb des Gegners wegen Materialüberlegenheit und vorausgehender Beschädigung letztendlich zerbrach. Das war den das Ende des Schwerts.
      Traurig war man da, ja zu heulen und der Erkenntnis das angeknackste Fichtefechteschwerter Buchefechteschwertern unterlegen sind und der Frage, wie soll man je noch eine Burg ohne Schwert erobern können?
      Eine Lösung musste her. Wegen Einstellung der Finanzierung zum Bucheschwertkauf der Sponsoren, war dann die Idee geboren, vom Nahkampf zum Fernkampf zu wechseln. Ein Schneeballkatapult wurde gebaut, welches noch viele Wintertage erfolgreich zum Einsatz kam und so mancher Schneeburg den Garaus machte.
      Auch wenn das Schwert nicht mehr existent ist, die Erinnerung daran ist geblieben.
      Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ulf ()

    • Von meinem allerersten gibt's leider kein Bild, weil ich's nicht mehr habe.
      Das war 1986, als ich endlich 18 war, da musste es ein Katana sein - damals waren gerade Ninjafilme in Mode.
      Reines Dekoteil, so Marke Solingen rostfrei, gekauft in einem Laden mit Messern, Gaspistolen und sonstigem Zeug. Mittelaltermärkte mit Tschechenschmieden gab's damals noch keine. Taugte ausschließlich zum an-die-Wand-hängen, was mir aber damals natürlich nicht bewusst war.
      Nachdem ich nach dem Ableben meiner Eltern das Haus verkauft habe, verblieb es daselbst in meinem alten Zimmer. Das haben die Käufer des Hauses nebst vielem anderen Zeug als kostenlose Dreingabe bekommen :D
    • Und nun mal etwas ganz anderes.

      Mein erstes Schwert ist bzw. war gar keins.
      Wollte es auch nie nicht sein, schließlich ist bzw. war es ein stolzes geschichtsträchtiges Seax sprich Sax. Zumindest das Original. ;)

      Mir gefiel der Gedanke damit interessierten etwas über den Fuþorc zu erzählen, ist aber nie dazu gekommen, weil nach gut drei Jahren ich es für ein Kirschbier und beinahe zum EK Preis gut an einen Wiki :rolleyes: verkaufen durfte.

      Mein erstes und einziges "Horn" habe ich jedoch noch im Besitz. Gefällt mir einfach, wobei ich gar nicht so recht weiß ob es sich lediglich um ein reines Deko-Objekt handelt, oder doch mehr dahintersteckt. :whistling:
      Bilder
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    • Schwert Nr. 1:

      Bogenschützenschwert (Übungsklinge) von Stefan Roth, Seelenschmiede... die Scheide ist Eigenbau. Ich wollte schon immer ein Schwert, fand es aber seltsam eins zu haben und damit nicht umgehen zu können. Also erstmal ins Training gegangen, dann bestellt und DANN nochmal zwei Jahre drauf gewartet. Hat sich aber gelohnt! Und es hatte den Vorteil, dass ich nicht mehr die ganz üblen Anfängerfehler damit gemacht habe, trotzdem hat es über die Jahre schon ordentlich was mitgemacht. Den Griff hat Stefan schonmal neu gemacht in der Zwischenzeit, und entklappert... inzwischen hängt es aber meistens an der Wand und darf seinen Ruhestand genießen.
      Begrüße jeden Morgen mit einem Lächeln – dann durchschaut er nicht, was du planst mit ihm anzustellen.
    • Mein erstes Schwert ( im Übrigen ein scharfes ) kaufte ich in Peking. Wir gingen damals über einen Markt und es gab auch Schwerter zu kaufen. Das Schwert gefiel mir wegen dem Holzgriff und der Holzscheide. Von der Grösse dachte ich, es würde in den Koffer passen. Dem war aber nicht so, also nochmal los um eine Verpackung für ein Schwert zu kaufen. Dies war gar nicht so einfach da keiner der Einheimischen Englisch konnte und wir kein Chinesisch. Schwert verpackt und der Rückflug stand an. Ich musste das Schwert als Sperrgepäck aufgeben. Ankunft in München, da der Zoll sowieso weiss,was man dabei hat, also ohne Umwege zum Zoll. Ich ging auf einen Beamten zu, zeigte Ihm meinen Ausweis und sagte: "Hier habe ich ein scharfes Schwert." Ich erklärte Ihm, dass wir in unserer Freizeit mittelalterlich unterwegs sind und ich es mir deshalb gekauft habe. Er schaute mich nur mit zwei Fragezeichen in den Augen an. Nach kurzer Überlegung nahm er meinen Ausweis und ging zu einer Kollegin um sich mit Ihr zu beratschlagen. Er kam kurz darauf zurück und sagte: "Ok, alles gut sie können durchgehen." Also bin ich mit meinem scharfen Schwert in die Ankunftshalle und ab nach Hause. Seitdem bin ich stolzer Besitzer dieses Schwertes, es dient jetzt nur noch der Dekoration für zuhause.



      Quelle: eigenes Bild
    • Neu

      Das Ulfschwert.

      Durch das Thema hier im Forum, und der Geschichte (siehe Pos. 8 ) wurde die Idee geboren eine Rekonstruktion des Ulfschwerts zu erstellen.
      Und hier ist es nun, schon lange in Vergessenheit geraten und dennoch geschätzt,und lange nicht aus den Annalen der Geschichte verbannt.
      Die einzigartige Rekonstruktion des Ulfschwerts.
      So selten das es mit Gold aufgewogen werden kann.
      Es wurden Kosten und Mühen gescheut dieses prachtvolle Ulfschwert herzustellen.
      Nach sekundenlanger Recherche und minutenlanger Arbeitszeit hat es nun den Raum der Holzschmiede verlassen und steht nun da in voller Pracht.






      Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.