Gefüllte Jalapenos

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    • Gefüllte Jalapenos

      Heute war Chilli-Ernte angesagt. Trotz fehlender Sonne waren die Jalapenos aber recht ordentlich gewachsen.
      Mit bis zu 8.000 Scoville zählen Jalapenos zu den eher milden Sorten*. Trotzdem würde ich ungeübten Scharfessern
      dazu raten, beim Burgerbrater mit der Krone, den Burger mit den eingelegten Jalapenos zu testen, um einen Eindruck
      von der Schärfe zu bekommen.

      Zutaten:
      - 12 grüne Jalapenos
      - 12 Scheiben Frühstücksspeck/Bacon
      - 12 Zahnstocher
      - 200g Frischkäse mit Kräutern (1 Packung)
      - Margarine zum ausfetten der Auflaufform
      - Scharfes Gemüsemesser
      - Teelöffel zum füllen der Chilli´s
      - 2 Paar Latex- oder Nitril-Handschuhe
      - 1 Glas Milch

      Die Chilli´s werden der Länge nach halbiert, Handschuhe sind dabei Pflicht! Danach die Kerne und die weissen Scheidewände
      entfernen. In den Kernen und den Scheidewänden sitzt das meiste Capsaicin, der Stoff der für die Schärfe verantwortlich ist.
      Anschliessend die Chillihälften bis zum Rand mit Frischkäse füllen, zusammenklappen, mit dem Speck umwickeln und einen
      Zahnstocher durch beide Hälften stecken. Wenn alle Chilli´s gefüllt sind, diese in die gut gefettete Auflaufform schlichten.
      Den Herd auf 180 Grad Umluft vorheizen und die Form für ca. 40 Minuten in den vorgeheizten Ofen stellen.
      Der Speck sollte schön kross sein, dann sind sie fertig durchgegart. Sollte die Schärfe zu stark sein, dann bitte das Glas Milch trinken.
      Capsaicin ist fettlöslich, Wasser oder Saft verteilen es erst richtig um Mundraum.

      P.S. Achtung! Alle Gegenstände, die mit den Chilli´s in Berührung gekommen sind, gründlich abspülen, auch dabei unbedingt

      Handschuhe tragen.

      Guten Appetit und versalz es nicht




      *zum Vergleich: Die Sorte Habanero hat bis zu 500.000 Scoville
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      Facta autem pugna, durius certamen circa murum nemo umquam viderat mortalium (Widukind von Corvey - Sachsengeschichte/Schlacht von Horsadal)
    • Keine Angst vor Schärfe: die entsteht nicht durch Säuren, sondern spricht das Capsaicin die Nervenenden an: man empfindet zwar ein
      Brennen, aber es brennt nicht...nur eine "Empfindung"...es gibt Tiere, die können dies gar nicht empfinden und fressen sogar Chilis massenhaft
      weg...Vögel zum Beispiel.
      Das einzigste negative: die meisten Sorten haben eine lange Reifedauer und werden bei uns hier nicht reif...man müßte sie ins Zimmer reinholen,
      und dann fehlt die Sonne. Leider auch der, den wir mögen: den Pasilla-Chilli, aus dem wir ein tolles Chili con Carne machen:
      ein Chili nur aus Chili-Schoten und Rindfleisch (und nicht wie bei uns, ein Gemenge aus roten Bohnen und Mais und sonst was), denn immerhin
      heißt "Chili con Carne" übersetzt Chili mit Fleisch und nicht wie beim Aldi Chili mit Bohnen... ;)
    • Man kann die Schärfe der Chilli´s sehr gut mit Weißbrot oder besser mit Milch "entschärfen". Capsaicin ist fettlöslich. Auch der Frischkäse im Rezept mildert daher schon einen Teil der Schärfe. Mit etwas Glück bekommt man Jalapenos auch auf dem Wochenmarkt. Selbst angebaut, dauert es ca. 100 Tage von der Blüte bis zur Reife. Normalerweise lass ich die Jala´s abreifen, erkennbar dadurch, dass sie die Farbe von Grün zu Rot wechseln. Das nasskalte Wetter heuer war daher eher suboptimal.
      Facta autem pugna, durius certamen circa murum nemo umquam viderat mortalium (Widukind von Corvey - Sachsengeschichte/Schlacht von Horsadal)
    • Alles richtig, was Du sagst...aber mir macht es wirklich nichts aus, wenn man beim Essen ein bisschen ins Schwitzen kommt... ;)
      ich glaube, mein Geschmack ist - in dieser Hinsicht - wohl ziemlich versaut.
      Der Pasilla ist übrigens wunderbar aromatisch und schokoladig, er wird aber nichts bei uns, kommt halt aus Mexico.
      Auch der Ancho Amarillo ist nicht extrem scharf, aber dafür unglaublich fruchtig (kommt eher aus Südamerika).
      Hatte die damals von spicesontheweb.co.uk/ bekommen.
      Wir nehmen am liebsten die getrockneten Schoten und rehydrieren sie in heißem Wasser und verarbeiten sie dann wie frische Schoten.
      Pulver oder Pasten.....schmecken in den Rezepten nicht so wie direkt aus Schoten gemacht..
      Also: was diese Schoten angeht: da bin ich voll bei Deiner Seite.. ;)
    • Professor Unsinn schrieb:

      Alles richtig, was Du sagst...aber mir macht es wirklich nichts aus, wenn man beim Essen ein bisschen ins Schwitzen kommt... ;)
      ich glaube, mein Geschmack ist - in dieser Hinsicht - wohl ziemlich versaut.
      Der Pasilla ist übrigens wunderbar aromatisch und schokoladig, er wird aber nichts bei uns, kommt halt aus Mexico.
      Auch der Ancho Amarillo ist nicht extrem scharf, aber dafür unglaublich fruchtig (kommt eher aus Südamerika).
      Hatte die damals von spicesontheweb.co.uk/ bekommen.
      Wir nehmen am liebsten die getrockneten Schoten und rehydrieren sie in heißem Wasser und verarbeiten sie dann wie frische Schoten.
      Pulver oder Pasten.....schmecken in den Rezepten nicht so wie direkt aus Schoten gemacht..
      Also: was diese Schoten angeht: da bin ich voll bei Deiner Seite.. ;)
      Ich habe mit NuMex Twilight und Habanero angefangen, ziehe aber mittlerweile ausschliesslich Jalapenos. Verarbeitet werden sie, je nach Ertrag, dann entweder zur obigen Variante oder eingelegt in Essigsud.
      2021 war leider kein Chillijahr, der Ertrag war eher mau.. Die Ancho Amarillo klingen sehr interessant.
      Facta autem pugna, durius certamen circa murum nemo umquam viderat mortalium (Widukind von Corvey - Sachsengeschichte/Schlacht von Horsadal)