Kalebassen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ich hätte zwei Fragen an die Gärtner:

      Hat einer eine Bezugsquellen für Samen für "richtige" Kalebassen?
      Ich meine die mit den zwei Bäuchen und kurzem Hals.

      Frage zwei:
      Ich habe im Sommer Flaschenkürbisse gezogen (allerdings die "falschen", mit dickem Bauch und langem Hals). Wie werden die richtig getrocknet?
      Habe zwei Meinungen dazu: unbedingt draußen, auch über Winter oder drinnen frostfrei? Wie rette ich die Dinger vor dem Verfall?
    • moinsen

      ich weiß das thema ist schon längst abgeharkt und das was ich hier schreibe geht womöglich unter, weil sich dafür halt keiner mehr so richtig interessiert oder alle probleme beiseitig sind blablabla lange rede kurzer sinn, folgendes:

      ich hab mir einen flaschenkürbis gekauft, weil ich mir auch so eine coole kalebasse "bauen" wollte. denn sowas hat ja kaum einer :D.
      also hab ich den schmalen hals des kürbises unterhalb des stengels durchgeschnitten, so dass man problemlos was einfüllen, daraus trinken und die körner raus puhlen kann. dann hab ich wie gesagt die innereien sprich fruchtfleisch,körner etc. mit einem löffel und einem messer zu tage befördert und am ende den hohlen kürbis mit wasser ausgewaschen.
      um ihn zu trocknen habe ich ihn auf den kopf auf die heizung gestellt, so das alle flüßigkeiten raus laufen können und die wärme in den kürbis geht und ihn trocknet. um ihn gegen schimmel zu schützen habe ich den "kalebassen-rohling" gelegentlich mit franzbrandwein ausgewaschen. hat super funktioniert, er hat kein bißchen geschimmelt.

      aber jetzt ist er furchtbar schlimm zusammen geschrumpelt und hat überhaupt nicht mehr die statliche größe meines ursprünglichen kürbisses. das er schrumpelt und schrumpft war mir klar, denn er trocknet ja, aber das es so schlimm ist?
      jedenfalls sieht meine kalebasse jetzt aus wie ein voodoo-schrumpfkopf dem ein leichter kürbisgeruch entsteigt, aber sonst knochentrocken und -hart ist.

      jetzt frage ich euch ob einer von euch weiß was ich falsch gemacht habe. wenn etwas in die hose geht was mit "machichselbst,dasskannich" zu tun hat, dann normalerweise weil ich zu ungeduldig bin und alles sofort fertig werden muss.
      nun dieser unart bin ich mir bewusst und lass mir immer mit absicht viel zeit ebenso beim kürbis.

      was also ist schief gegangen?

      gruß

      bob

      ps: wow jetzt hab ich einen halben roman geschrieben, ich hoffe das stört euch nicht
      Go ahead, make my Day :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tingel-Tangel Bob ()

    • Aalsoo,
      ich habe keine wirkliche Ahnung (nie probiert).
      Aaber,
      im Urlaub (Südamerika) haben mir die Einheimischen erzählt, daß die Früchte getrocknet werden und erst wenn sie total trocken sind geöffnet werden um die Kerne und das getrocknete Fruchtfleisch zu entfernen (rausschütteln), das war´s.
      Wir haben uns welche mitgebracht, die ohne Probleme "funktionieren".
      Gruß, Matthias
    • mmh davon hab ich auch schon gehört aber ich dachte mir das es doch besser wäre wenn ich die kalebasse voher öffne und aushöhle bevor ich sie trockne, nicht umgekehrt.
      aber das war wohl ein fehler und wenn die südamerikaner sagen erst trocknen, dann öffnen dann muss das stimmen, die kenne sich ja aus :D
      Go ahead, make my Day :thumbsup:
    • Original von Tingel-Tangel Bob
      moinsen

      ich weiß das thema ist schon längst abgeharkt ... ... ...

      was also ist schief gegangent


      das Thema ist nicht abgehakt, weil es immer aktuell bleiben wird- außerdem können wir hier im Forum auch immer wieder ältere Themen aufgreifen- warum nicht.

      So, Du hast folgendes falsch gemacht:
      man trocknet den Kürbis so im Ganzen, wie er abgeschnitten worden ist, das kann mehrere Wochen dauern.
      Zwischendurch muß man ihn schütteln, ist er trocken, dann rappeln die Kerne innen.
      DANN SCHNEIDET MAN IHN ERST AUF und kratzt mit- wie auch immer- das eingetrocknete Fruchtfleisch und die Kerne raus.
      so einfach ist das.
      " Einmal Waldi-immer Waldi " ?!
    • Haben aus Zypern zwei Kalebassenkürbisse mitgebracht, die erst auf dem Balkon, dann auf der Heizung getrocknet sind, dabei werden die einst grasgrünen Kürbisse hellbeige. Man schneidet sie oben auf (soweit, wie man den "Flaschenhals" haben will), und dann fängt man an, drinnen rumzuwühlen und rumzupuhlen, bis das getrocknete Fruchtfleisch und die vielen, vielen Samen herauspurzeln. Dauert etwas, am besten einen gebogenen Draht oder ein spitzes Messer verwenden. Ich habe jetzt einige Samen eingepflanzt zur Probe, vielleicht klappts ja.
      Unter dem Link kann man mal meine fertige Flasche ansehen. Die Aufhängung wird allerdings anders gebastelt, eher eine Art Netz zum Tragen. Die Löcher, die ich leichtsinnigerweise in den Hals gebohrt hab, sind mittlerweile wieder mit Wachs verschlossen:
      bird-eating-spiders.de/pilgerflasche.jpg
    • Ich probier auch grad das trocknen..nachdem im Keller einige Kürbisse schimmelten hab ich sie jetzt hinter dem Ofen stehen..und nachdem unser Hund einen davon oben abgebissen hat hab ich auch ne Version wie Bob...er trocknet aber die Öffnung verzieht sich :(..mal sehen..
    • @ ekkehard : ;( das ist eine wirklich schöne kalebasse, darauf kann man stolz sein, ehrlich! ich bin so genügsam und hätte mich schon gefreut wie ein schneekönig, wenn meine kalebasse dicht gewesen wäre und das wasser nicht nach kürbis geschmeckt hätte.

      aber womit hast du das schmuckstück innen ausgekleidet dmit es nicht schimmelt? fasspech oder bienenwachs?

      ...mmmh also jetzt haben mir soviele erzählt erst trocknen dann aufschneiden, dass ich das fürs nächste mal beherzigen werde!
      aber es klingt doch seltsam wenn einer einem sagt das ein kürbis der innen glitischig wie nichts gutes ist, im geschlossenen zustand ambesten trocknet, so dass man die kerne etc. einfach rausschütteln kann

      @ ragnar: ja hunde sind toll, es wird nie langweilig mit ihnen :D
      Go ahead, make my Day :thumbsup:
    • Da ich nun mehrfach gehört habe, es wäre nicht nötig, die Flasche innen auszukleiden bzw. abzudichten, habe ich es auch erstmal gelassen. Der kürbisartig-nussige Geschmack ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber nicht weiter unangenehm.

      Ich habe vor, lediglich Trinkwasser darin mitzuführen, nichts anderes. Von daher sollte es genügen, die offene Flasche dann nach Gebrauch irgendwo trocknen zu lassen, dann sollte nix schimmeln (hoffe ich mal).

      Bie den von mir verwendeten Kürbissen (Lagenaria) trocknete tatsächlich das gesamte Innenleben völlig ein und konnte recht bequem herausgeschüttelt werden.
    • Meine 5 Cent:
      Um das Fruchtfleisch herraus zu bekommen, kann man saubere Kieselstein (Also die ohne Ecken und Kanten) in die Flasche füllen bis ca ein drittel der Flasche voll ist. Dann einfach die öffnung zuhalten und gemütlich schütteln.
      Das ganze Fruchtfleisch sollte dadurch abgehen.

      Es gibt doch sicherlich unterschiedliche Sorten. Weiß jemand wo man die Samen dieser Sorte kaufen kann?
      [Blockierte Grafik: http://metikom.de/resources/kalebasse.jpg]


      Grüßle, Rollo
    • ich weiß nicht ob sies wussten (:D) aber kürbis wächst am besten auf dem kompost
      ob der kompost danch sich noch als super garten dünger eignet, keine ahnung. denn der kürbis /die kürbisse brauchen viele nährstoffe und die gibts eben am besten auf einem gesunden(!) kompost
      Go ahead, make my Day :thumbsup:
    • Original von Ekkehard von Lemberg...
      Unter dem Link kann man mal meine fertige Flasche ansehen. Die Aufhängung wird allerdings anders gebastelt, eher eine Art Netz zum Tragen. Die Löcher, die ich leichtsinnigerweise in den Hals gebohrt hab, sind mittlerweile wieder mit Wachs verschlossen:
      bird-eating-spiders.de/pilgerflasche.jpg


      ich habe meine uralten Makramee-Kenntnisse wieder ausgegraben, und weil es schon so lange her ist, mir ein aktuelles Makrameeknüpfbuch käuflich erstanden. Jetzt gibts einen feinen Halter für die Fläschkes.
      Makramee ist eine alte Knüpftechnik aus dem orientalischem Raum, von den Spaniern und Kreuzrittern nach Europa gebracht. Thema dazu folgt
      " Einmal Waldi-immer Waldi " ?!