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Magie ist keine Hexerei!

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    • Magie ist keine Hexerei!

      Vor Jahren besuchte ich mal mit meiner Freundin ein Wochenend-Seminar im Burgenland. Thema: Magie ist keine Hexerei.

      Dieses Seminar fand in einem alten Bauernhaus am Ärmel der Welt statt. Ein paar Meter weiter verlief die ungarische Grenze. Nur hügeliger Wald und weite Felder. Darin das alte Bauernhaus ohne Strom.

      Am ersten Tag ging es um Schutzkreise, dann gingen wir durch eine Schnecke, die wir aus Steinen gebaut hatten, wir trommelten und wir machten ein Feuer, in das wir unsere auf Zettel geschriebenen Wünsche warfen.

      Ab Abend saßen wir dann gemeinsam im Haus an einem langen Tisch. Es waren fast so viele Männer wie Frauen da, was mich verwunderte, denn ich dachte immer, nur Frauen befassen sich mit Magie.

      Nach reichlich genossenem Rebsaft zogen sich die Seminarteilnehmer auf ihre Lager zurück. Ich wollte nicht in einem Raum mit so vielen Leuten schlafen und hatte mir mit meinem Ferro (+) in der Nähe ein Zimmer genommen. Mein Wohnmobil stand noch auf der Wunschwarteliste und in meinem altmodischen Sparbuch. ;)

      Als ich das alte Haus verließ, war es stockdunkel! Es war Neumond, und man konnte die Hand vor Augen nicht erkennen. Außerdem war die sommerliche Nacht mückengeschwängert!!

      Ich war sauer auf mich, weil ich meine Taschenlampe im Auto gelassen hatte. Wie hatte doch die Seminarleiterin Eva Ulmer-Janes gesagt: "Denkt daran, Taschenlampen mitzunehmen. Es gibt keine Hofbeleuchtung, keine Straßenbeleuchtung, und es ist Neumond!".

      Ja toll! Ich ging mit ausgestreckten Armen in die Richtung, in der ich das Törchen vermutete. Zwischendurch stachen mich die Mücken.
      Als ich dann noch über irgendwas stolperte, schrie ich wütend Richtung Haus: "Mensch, mach' doch mal einer das Licht an!". 8| Ja, wie!?

      Plötzlich gab es am Himmel ein Wetterleuchten, daß ich einen richtigen Schreck bekam. Das kam sofort, nachdem ich so wütend geschriien habe! Der Himmel war für zwei oder drei Sekunden so hell, daß ich sogar die Nester in den Bäumen, den bewaldeten Hang und weiter hinten mein kleines Auto sehen konnte.

      Sofort habe ich mich artig bedankt. Obwohl es dann wieder stockdunkel war, ging ich auswendig auf die Stelle zu, wo mein Auto stand.

      Was ich damit sagen will:
      Manchmal können sich Wünsche ganz schnell erfüllen. Gerade und erst recht, wenn man durch mystische Arbeit magisch so aufgeladen ist.
      Auch, wenn sowas öfter vorkommt, ist man jedesmal immer wieder sehr beeindruckt!


      Hat von Euch schon mal jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
      Erzählt doch mal!
      Lb. Gruß, Gisela
      gisiblog.de

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gisela ()

    • Merkwürdige Ereignisse... Magie?

      Kinder haben noch ein tiefes Gespür für Magie. Man nennt das auch 'magische Phase', wenn Kinder mit Worten Gegenstände beeinflussen möchten oder in Gegenständen eine Art Magie erkennen.
      Doch mir sind ebenfalls einige merkwürdige Dinge passiert.

      Ich habe als Kind Stimmen gehört und Dinge aus der Vergangenheit gesehen. Ich werde oft ausgelacht, aber ich kann nur sagen, was ich erlebt habe.

      Als Kind war ich mal tief gestürzt. Ich ging wie in Trance die Treppe hoch und kletterte über das Geländer, als wäre es ein innerer Befehl und schwebte auf einer roten Wolke, aus tausenden von roten Kugeln sanft herunter. Ich sah mich selbst hin und her schweben und lag dann auf dem Bauch, schloss die Augen und öffnete sie. Ich lag dann tatsächlich in dieser Position auf dem Flur und war aus der Trance erwacht. Diese rote Kugeln sieht man, wenn man die Augen fest zudrückt und sich konzentriert. Dann sieht man sowas wie rote Blutkörperchen rumschweben. Ich war so 6-7 Jahre alt.

      Ich habe oft mit dem Wind geredet. Ich war oft ganz allein zuhause auf der Wiese und hatte keine Freunde, ausser die Tiere und die Gewalten. Der Wind war kräftiger geworden und ruhiger, wenn ich es wollte. Einmal sah ich ein riesiges dreieckiges militärgrünes Flugzeug übermich schweben. Es gab plötzlich keine Geräusche mehr. Der Himmel war grau und ich erkannte zwei grosse Kreise an den Flügeln mit schwarzer Schrift. Heute weiss ich dass es Nazi Symbole waren, sie sahen für mich aus wie ein J, oder lang gezogenes S. Ich war 8, hatte noch nie was vom zweiten Weltkrieg gehört (noch nicht), sondern nur einige Fotos gesehen von Leuten, Männern mit Hakenkreuzen auf den Ärmeln. Es flog über mich und ich spürte, dass es etwas böses war, ich kannte es nicht, aber es war böse. Ich fiel dann langsam nach hinten auf den Rücken und die Augen waren zu. Danach öffnete ich sie und der Himmel war wieder blau und ich hörte wieder typische Geräusche um mich herum.

      Ich habe sogar einmal den Regen um mich herum weniger werden lassen, während es überall sonst wie aus Eimern runtergoss. Ich stand vor dem Grab meiner Grosseltern und es fing an zu regnen. Ich habe nur an etwas oben gedacht und sagte 'Bitte hör auf'. Dann wurden die Tropfen so dünn, dass ich nix davon spürte, aber um mich herum goss es weiter. Ich war schon über 16.
    • Und ich glaubte mal an Ufos und Vorbestimmung...Heute bin ich ein Mensch der Wissenschaft...

      Damals glaubte ich, Leute verfluchen zu Können, dabei waren es nur ahnungen, wie sie ein Tier hat. So habe ich einem Lehrer gewünscht langsam und elendlich zu krepieren...er Bekam kurz drauf diagnose Krebs...Heute weiß man, dass Tiere sowas "Riechen". Ich bin halt noch mehr Tier als andere!*grins*

      Ich Glaubte Geister gesehen zu haben, heute weiß ich, dass ich damals Wachträume hatte...hab ich heute noch...

      Magie ist wie die Hexerei und Fabelwesen der versuch sich dinge zu erklären, die man nicht versteht...Denkt man nur dran was alles "göttliche" aufgaben waren und was sich einfach mit Naturgesetzen erklären läst.

      Als Kind in seiner trauer zu glauben, dass um einen eine "blase" entsteht, durch die nichtmal regen kommt, ist fast normal. Aber bis ins erwachsenenalter daran zu glauben, dass man Verfluchen könnte, ist gefährlich...Dieses Kindern weiterzugeben Naiv.
      Ich selber war oft der Meinung ganz alleine eine Straße entlang zu gehen udn wurde dennoch von mehreren die dort waren gesehen...Soviel zum Thema ausblenden...

      Dennoch höfligen Gruß

      Valeriano
    • Ist ja schön, dass du so aufgeklärt denkst, Valeriano. Aber ich halte den Glauben an Magie und Überirdisches viel weniger gefährlich als viel mehr das Leben bereichernd.
      Niemand kann sagen, ob es nicht doch eine allumfassende Energie in unserer Welt gibt, die wir steuern können. Vor einigen Jahrhunderten hätte sich auch noch niemand das Phänomen Strom vorstellen können, heute ist es für uns ganz normal, dass diese unsichtbare Energie uns Licht, wärme und fast alles andere , was wir als Zivilisation bezeichenn schenken kann und wir sie steuern können.
      Ich bin auch ein Mensch der Wissenschaft. Darum gebe ich der Existenz von Magie, Geistern und Ufos auch eine geringe Wahrscheinlichkeit, keine Unmöglichkeit.
      Es ist nicht unsinnig, etwas für gegeben zu halten, nur weil dieser Glauben schon alt ist. Nicht alles, was alt ist, ist für idiotisch zu erklären.
      Und ich bin der festen Überzeugung, dass Glaube und die Wissenschaft eigentlich viele Dinge ähnlich verstehen, aber nur jeder eine andere Sprache benutzen.

      Ich kann nur sagen, dass es viel auf dieser Welt gibt, das man nicht so einfach mit den Mitteln der hochgelobten Wissenschaft klären kann. Ich halte es nicht für klug, an Dinge zu glauben, die die Wissenschaft widerlegt hat. Aber Fakt ist leider, dass die Wissenschaft weder auf die Frage nach der Entstehung der Welt, noch nach dem Leben an sich, nach der Existenz einer Seele oder einer allumfassenden Energie (oder Gott, wie immer man es nennen mag), eine Antwort geben kann. Und allzu oft nur wurde von der Wissenschaft nur reformuliert, was Gläubige längst wussten. Ich rate also davon ab, sich dieser Hochnäsigkeit und Exklusivität, die die Wissenschaft sich hin und wieder anmaßt, hinzugeben und empfehle stattdessen, dem unerwiesenen Raum und Möglichkeit zu geben.
      Sichel und Pflug - mein kleines Steinzeit-Projekt

      Mitglied der Wienischen Hantwërcliute, Handwerksdarstellungen aus Wien um 1350

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    • Milchmagd schrieb:

      Aber Fakt ist leider, dass die Wissenschaft weder auf die Frage nach der Entstehung der Welt, noch nach dem Leben an sich, nach der Existenz einer Seele oder einer allumfassenden Energie (oder Gott, wie immer man es nennen mag), eine Antwort geben kann. Und allzu oft nur wurde von der Wissenschaft nur reformuliert, was Gläubige längst wussten. Ich rate also davon ab, sich dieser Hochnäsigkeit und Exklusivität, die die Wissenschaft sich hin und wieder anmaßt, hinzugeben und empfehle stattdessen, dem unerwiesenen Raum und Möglichkeit zu geben.


      Die Behauptung kann man so nicht Stehen lassen, Man Hat "Geburtsstätten" von Sternen entdeckt, man weiß, wie Planeten entstehen, man hat Grundbausteine von Leben im Weltall gefunden, die Frage, wie daraus leben entstehen KANN, ist glaubwürdig, und wird weitergeforscht. Ich sage nicht, dass die Wissenschaft alles erklären kann, noch nicht, aber der Mensch ist ein von innen getriebenes Tier, das immer weiterforschen wird, wenn er irgendwann an seine entgültige Grenze kommt, kann man übers Mystische nachdenken, wobei ich nichtmal glaube, dass das jemals eintritt, oder es ist so weit in der Zukunft, dass ich mir das nicht vorstellen kann, dennoch setze ich da noch keine Mystik ein.

      Also das "Reformuliert", was Gläubige schon wussten...Hm, da denke ich mal an meine Ex, oder noch besser, die streiten ja wenigstens nicht ab, dass es Saurier gegeben hat, an die Kreationisten...Die sagen Ja, Saurier Lebten mit dem Menschen und iere wie der T-Rex sind erst nahc dem Sündenfall zu Fleischfressern geworden...Sag ich mal nichts zu, denke nur an einen Blüttenkauenden T-REX...Früher behaupteten die, das wären steine, sagte wer was anderes, gabs ärger, oder jünger, Die Hyroglyphen, als jemand erkannte, dass es eine Sprache ist, wollten die es verhindern, dass es pupliziert wird, sie machten im und seinen geldgebern druck, weil das ja die Sindflut unglaubwürdig machen würde, denn die Ägypter waren eine Hochkultur, die älter als die Kirche war...info über einen TV-beitrag, den ich noch nicht aufzeichnen konnte...Heute setzen sie die Biblische geschichte einfach früher an. Meine ex hatte sogar die erklärung für Afrikanische Bevölkerung...einer der Söhne Noas hat seien Vater Nackt gesehen und ärgerte sich schwarz...Ich kenne den genauen wortlaut nicht, aber sie bezog sich auf eine geschichte, die wohl so auszulegen sei, dass es wohl um eine Strafe Gottes für Homosexualität ging...und die Afrikaner wären Söhne des...Den namen hab ich schon früher gehört, aber vergessen...

      Wie war das mit dem Galileischen Weltbild, das die Kirche erst vor einigen Jahren anerkannt hat...Das nennen die Missverständniss, das war in den 90ern, Razinger war noch nicht Papst und hat diebezüglich Stellung genommen gehhabt...Das war so nach dem motto, das Galilio war ein missverständniss, weil er die Wissenschaft meind und nicht den Glauben, und alle andern hier in den Akten sind rechtmäßig verurteilte Ketzer und Hexen
      Der ganze christliche glaube lässt sich so im warsten sinne zerpflücken. Das große Buch, die Bibel, X-mal umgeschrieben, damit es mehr macht bedeutete...
      So trat ein über wasser laufender Jesus erst im 6. Jahrhundert auf, vorher gab es die geschichte nicht, was lässt sich da über die Zeit lesen, die Menschen glaubten nicht so intensiv an gott, und wechselten teilweise, da brauchte man einen "Superhelden" (Formulierung aus einem Beitrag)...Vor kurzem Lief ein Beitrag über ein Judasevangelium interessant, was "Wissenschaft doch alles rausfindet, wenn man die Warheit wissen will...ich würde mal sagen, der Glaube passt sich an und nicht umgekehrt. Und wenn wissenschaftler teilweise ein Eva-prinzip in die Evolution einbauen, dann hängt es damit zusammen, dass sie es auch für gläubige "Schmackhaft machen", mich stört das eigentlich eher.
      Und die Evolution ist auch keine Märchen mehr, seitdem wir die Gene entschlüsseln können...
      Das spricht eher für ein Reformulieren der Glaubensauslegung und nicht umgekehrt.

      Und die Maggi, läst sich auf Taschenspielerei, Betrügerei und mit physik erklären...Selbst wenn leute durch die wand zu gehen behaupten...

      ich mag abgeklärt sein, und nicht alles wissen, aber ich habe mein wissen durch Bücher, Beiträge und Artikel in den letzten 20 Jahren ausgebaut...Sogar die Biebel habe ich angefangen zu lesen, aber wie eine Freundin zu mir sagte, die is nicht für mich geschrieben, da ich das gelesene Analysieren würde...das 2. Buch an dem ich scheiterte, das Erste war Buddenbrocks...

      Gruß Valeriano
    • Auch wenn es gerade anders klingt, ich kann es axeptieren, dass jamand gläubig ist, oder an Magie glaubt, Ich will diese leute auch nicht für dumm oder so erklären,aber ich kann es nicht axeptieren, wenn jemand um betätigung für seine Geschichten Fakten wegläst...
      Wie eine Freundin, die erzählt, dass ein stein sie ausgesucht hat und seine Energie auf sie übertragen hat, und sie sich dadurch besser fühlt. Dabei geht es bei ihr um Mangelerscheinungen durch Fehlernährung... Aber ein stein ist kein denkendes, fühlendes wesen, ansonsten betreibe ich bei meiner arbeit ja Massenmord*grins*

      Daher das Beispiel Kreationisten, sollen Christen glauben, gott legte 'nen Lichtschalter um, weils ihm zu dunkel war, mir recht, aber den leuten zu erzählen, dass die Saurier und andere Urtiere zeitgleich mit dem Menschen lebten, ist verblödung. Denn nur wenn man nichts über die Altersdatierungen weiß, klingt das plausibel. Nimmt man sich die unumstößlichen Fakten zur hilfe, scheitern diese Menschen.
      Ich hab da Formulierungen gelesen/gehört, die mir schauder über den Rücken laufen lassen. Und der einzige sinn ist der, die Leute wieder in die Kirchen zu bringen, auch wenn es wieder eine "Glaubensreform" beinhaltet.
      Das gleiche läst sich über Magie sagen.

      O.k., es ging hier um Magie, und nicht Glauben, aber mal ehrlich, ich finde nicht, dass sich dieses wirklich trennen läst...Beinhaltet doch beides "glauben" und den Sinn sich etwas unerklärliches zu erklären.

      Gruß Valeriano
    • Das Beispiel mit dem Stein lässt sich jetzt aber auch schön verwandeln.
      Manchmal braucht man etwas an das man glauben kann und es hilft einem
      dann auch. Bleiben wir mal beim medizinischen, dort nennt es sich
      Placebo ;)
      Das "Medikament" kann nicht wirken aufgrund der Zusammensetzung aber
      weil man dran glaubt das es hilft tritt auch eine Besserung ein.
      Klappt nicht immer aber in vielen Fällen und man kann es durchaus als
      Phänomen bezeichnen auch wenn man diese ganze Magieschiene ablehnt oder
      anzweifelt.
    • Zu manchen Auffassungen des Christlichen Glauben bzw der katholischen Kirche wohl eher und anderen fixen Religionsformen muss ich sagen, da kann ich auch nicht damit. Vor allem, wenn ihre Grundsätze gegen wissenschaftliche Erkenntnisse verstoßen. Ich kann einfach nicht behaupten, dass es Dinosaurier nicht gab. Die Beweise liegen direkt vor uns unter der Erde, auch wenn wir über ihr Aussehen, ihr Verhalten und ihr Aussterben noch immer rätseln. Oder dass sich die Menschheit aus 2 einzelnen Menschen entwickelt hat. Ginge schon rein genetisch ja nicht. Aber dass sei in diesen Dingen Unrecht haben, bedeutet nicht, dass es Gott nicht gibt. Und gerade was die Erforschung des Universums angeht, so haben wir hier Ergebnisse, die zwar Theorien zulassen, aber keine Beweise oder Nachweise. Und eine Theorie ist die Sache mit Gott auch. Manche verwechseln Theorien mit fix Erwiesenem. Nur weil es keine weit genug verbreiteten anderen Theorien gibt.

      Die Tatsache, dass verschiedene religiöse Gruppierungen und Menschen, die diese für ihren persönlichen Vorteil nutzen, alles mögliche versuchen und erfinden, um ihre Theorien weiterzuverfolgen, dass sie absurde Dinge tun, die gegen den Menschenverstand verstoßen oder die anderen Menschen schaden sollte man nicht als Ablehnungsgrund für den Glauben im Allgemeinen nehmen.
      Sichel und Pflug - mein kleines Steinzeit-Projekt

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    • Als bekennende Christin halte ich mich mal zurück was das Thema hier angeht, mir könnten bei aller Toleranz die Gäule durchgehen.
      Nur eine Anmerkung zu den Placebos: Bei aller Wirkung die diese Pillchen haben können - das Verabreichen von Placebos gilt als Körperverletzung.

      LG
      Fylgja
      LG
      Fylgja

      ...unterstelle nie Bösartigkeit, wo Dummheit als Erklärung ausreicht.

      meine Seite: wollkommode.de
    • Bin weder Anhängerin der einen oder anderen Position aber ich muss hier mal die Lanze für eine nicht zu 100% rational erklärbaren Weltsicht brechen: An wissenschafltiche Regeln und das Universum in welchem Wissenschaft funktioniert muss man auch erstmal glauben.... also ich finde, mal schön die Bälle flach halten...
    • Ich glaube auch nicht das man dieses Thema immer direkt mit Religionen in Verbindung bringen muss. Wie schon erwähnt wurde gibt es Dinge bzw. Vorgänge die man z.b. mit unseren Urinstinkten verbinden kann. Man "wittert" etwas oder man hat eine Vorahnung sind Attribute solcher Vorgänge. Andere Richtung wäre dann widerum die Tatsache das wir unser Hirn nur zu einem kleinen Bruchteil wirklich nutzen und noch nicht erforschen konnten was mit der ungenutzten Kapazität möglich ist. Vielleicht gibt es ja einen Teil im Hirn der, irgendwann aktiviert durch die Evolution, Unterhaltung per Gedankenübertragung möglich macht? Vielleicht ist es einfach nur so das bei dem einen oder anderen solche Sinne frühzeitig wach werden und er sich nicht an einen Evolutionsfahrplan hält.
      Ich denke das hier oftmals Erklärungen gefunden werden könnten ohne sich gleich auf Kirchen zu stürzen oder eben die mythologische Schiene zu beanspruchen.

      Kann es sein das sich im Moment ein paar Themen arg überschneiden in der Thematik? ;)
    • @Lord Michael: Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es Plazeb-eekt auf einen einfluss haben kann, das ist halt ne sache vom Kopf, in dem genanntem beispiel geht es der Person immer schlechter, buscht sich durch diese Steingeschichte aber gedanklich so auf, dass siwe nicht merkt, und es auch nicht wahr haben will, wenn man es ihr sagt, dass eine Kartoffel nicht alles deckt, was sie braucht. Bsp.: das Essen bei Würger King schmeckt ihr nicht, da muss man ja soviel grünzeug runterpulen...Daher es geht hier um Mangelerscheinungen, die sie nur mit diesem Stein heilen will...Wenn man ihr versucht das zu erklären, muss ich das ja so sehen, weil ich ja mit steinen arbeite...
      Am besten war die, die mir erklären wollte, der Stein habe sie ausgesucht und ihr sein Eisen übertragen, die Medikamente und die spezielle diät die sie schon lange nimmt/macht hätten ja nicht angeschlagen und dann legt sie mir einen stein hin, der schon rein chemisch kein FE enthält...
      Aber das Plazebos helfen KÖNNEN, streite ich nicht ab, hat aber nichts mit magie oder wirklicher wirkung zu tun...


      @Fylgja: Wie schon gesagt, jeder darf glauben, was er für richtig hält. Solange er nicht vorliegende Fakten als Irrglaube, oder als Lüge bezeichnet.
      Ich diskutiere gerne mit Christen, und auch mit Moslemen, Budissten sind mir noch nicht unter gekommen, die anderen Glaubensrichtungen auch nicht. Ist immer interessant zu höhren, wie die Ansichten sind. Wie du siehst, wenn es um unwissenschaftlichebehauptungen geht, können mir auch mal die Gäule durchgehen.
      Nur sobalt einer den anderen vorschreiben will, was er zu glauben hat, blockiere ich.
      Aalso beteilige dich gerne!

      Und bekennende Christin heist ja nicht gleich Kreationistin...Ich kenne Geologen, Paläontologen und Geol.-Pal-Präparatoren, díe auch bekennende Christen sind...
      Die sagen dann oft, dass sie zwischen den beiden Themen diferenzieren...und sie nicht zusammen betrachten, das ginge nicht.

      Zitat eines Profs: "Das eine ist wissenschafft das andere Glaube!" Ich selber war mal sehr gläubig...Für mich hab ich aber einen weg gefunden, mich für eines zu entscheiden.

      Gruß Valeriano

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Valeriano_de_Magliano ()

    • Valeriano_de_Magliano schrieb:

      Aber das Plazebos helfen KÖNNEN, streite ich nicht ab, hat aber nichts mit magie oder wirklicher wirkung zu tun...
      Wie dann? Wie erklärst du dir die Wirkung von Placebos? Heilung durch das dran denken? Klingt mir genauso unwahrscheinlich wie durch einen Stein geheilt zu werden. Denn das Placebo hat genau so viel Wirkung wie der Stein.
      Sichel und Pflug - mein kleines Steinzeit-Projekt

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    • Ich würde nicht von heilen sprechen. Eher von einer Veränderung der Einstellung.
      Du nimmst ein Plazebo, bekommst die entsprechende Info dazu, und allein weil es helfen soll, hilft es.
      Bei Schmerzen z.B. entspannt sich der Körper, eben weil man ein Medikament genommen hat. Daß es nur Stärke war, die du geschluckt hast weißt du nicht...
      Und die Entspannung sorgt für Linderung der Schmerzen.
      Ist sicher etwas unglücklich formuliert, aber nach einer Migräneattacke heute krieg ich es nicht besser hin.

      LG
      Fylgja
      LG
      Fylgja

      ...unterstelle nie Bösartigkeit, wo Dummheit als Erklärung ausreicht.

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    • Daran glauben heilt nicht aber es regt den Körper vielleicht einfach an und aktiviert die Selbstheilungskräfte unseres Körpers. Viele unserer heutigen Krankheiten sind z.b. stressbedingt, haben psychische Ursachen, die sich aber körperlich bemerkbar machen. Da kannst du noch soviele Salben nehmen oder Tabletten schlucken, es wird sich erst etwas ändern wenn sich die persönliche Einstellung ändert.
    • @Milchmagt: Vieleicht ist "Plazebos helfen können" unglücklich formuliert...

      Eigentlich hätte es heißen müssen: Plazebos KÖNNEN helfen Schmerzen/Krankheitssymtome zu lindern.

      Ich kenne mehrere beispiele, eine gute Freundin von mir...meine güte, das is schon 17 Jahre her...hatte sehr starke Neurodermites, und kaum eine Salbe brachte Linderung. Da bekam sie (noch als Kind) von der Mutter eine Salbe in einer alten schachtel, die salbe kam von einer alten Kräuterfrau, die das aus kräutern und anderen dingen zusammensetzt, was genau, wisse sie nicht. Diese Salbe wirkte ware "wunder" sie linderte den Juckreiz fast völlig. Sie müsse aber immer zum Arzt gehen, und dürfe dem nichts verraten, denn dann bekäme sie diese Salbe nicht mehr, weil die Frau dann ärger bekäme.
      Als die Person dann ins Kinderheim ging, wollte sie von der Mutter wissen, wie sie an die Salbe käme. Da musste die ihr beichten, dass es nichts anderes war, als die vom Arzt verschriebene Cortison-salbe, um die sie nur ein Mysterium aufgebaut hatte, weil nichts helfen wollte, auch diese Salbe nicht...
      Als ich damals die Geschichte hörte, kannte ich den ausdruck Plazebo nur im negativen sinne und brachte ihn nicht damit in verbindung. Ich habe mich damals schier weggeschmissen vor lachen...Das interessante war, die Salben die sie seitdem vom Arzt bekam wirkten wundervoll, weil sie ja wusste, es hilft. Ich vermute als kind wollte sie nicht glauben, dass diese Schmiere wirklich helfen sollte...Und ich weiß, das Cortison keine Wundersalbe ist, aber den juckreiz lindert es eigentlcih sehr gut.

      Fylgja's Formulierung ist da sehr schön getroffen.

      Auf diesem und ein paar anderer (auch eigener) Erlebnisse geht meine Aussage "Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es Plazeb-eekt auf einen einfluss haben kann, das ist halt ne sache vom Kopf" zurück.
      Das es aber ärzte gab, die einem Aits-, oder Krebskranken Plazebos gaben, weil sie meinten der geht eh hops und wird sich nicht beschweren (gab es damals wirklich diese fälle) dann wird einem ganz anders.
      Daher auch das großgeschriebene "KÖNNEN"!

      Gruß Valeriano
    • Placebo ist kein Allheilmittel, kann aber in verschiedene Fälle helfen und sogar heilen.
      Der Glaube kann bei verschiedenen Krankheitsbilder will bewirken.
      Die Erfahrung habe ich bei anderen Leute gemacht, die dadurch geheilt wurden.
      Ein Medikament an sich hätte nicht geholfen.