Specksteinschnitzen

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    • nehme mal an das wird ausgebohrt...?!

      Werde mir demnächst auch irgendwo ein stück besorgen und eine lampe oder so draus machen =)
      Ich denke in Schwarz und Weiss. Für Grautöne des Lebens ist kein Platz, wenn man sich für das Kriegerdasein entschieden hat.
    • Ich hab angefangen mit hammer und kleinem Meissel auszuhöhlen..da aber nach kurzer zeit schon einStück vom Rand abgeplatzt ist und ich de Topf nur durch Drehen des Steines und ein wenig ändern der Aussenwand retten kann werd ich jetzt mit Flex und Bohrer arbeiten..geht nicht anders ;( ..aber ich will den Stein für 80€ nicht verderben.. ;)
    • Juhuu ich hab nen Laden mit Speckstein gefunden..da geh ich mir heute etwas holen.. *freufreu* mal ausprobieren wie das so ist, damit zu arbeiten =)
      Ich denke in Schwarz und Weiss. Für Grautöne des Lebens ist kein Platz, wenn man sich für das Kriegerdasein entschieden hat.
    • Naalbinding-Nadel

      Servus,

      Melde mich mit meiner zweiten Arbeit zurück:
      Eine Naalbinding-Nadel *freu*

      Also erstmal Eigenschaften:
      - Ausgangsmaterial war ein ziemlich weicher grüner Stein
      - Länge: 6,5 cm
      - Breite (dickste): 1 cm
      - Breite (dünnste): 0,2 cm
      - Durchmesser Öhr: ca. 0,5 cm

      Bildschen:
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      An sich finde ich, ist es eine sehr schöne Arbeit geworden. Der Nachteil ist nur die Weichheit des Materials.
      Ich brauche nur den Faden einpaar Mal durchs Öhr ziehen, dann entstehen schon so Abschürfungen (siehe linksunterer Teil des Öhrs).
      Dazu kommt noch, dass man höllisch aufpassen muss, dass man mit der Nadel nirgens anstößt, denn sonst ist die Spitze bzw. die glatte Oberfläche futsch.
      Ich finde die Nadel ziemlich dick, da ich eine normale Stopfnadel gewohnt bin, aber nach einiger Zeit hat man dann den Dreh raus.
      Nur ist das Gewebe das mit meinem Baumwollefaden entsteht, für meine Verhältnisse zu weitmaschig.

      Also als Nadel nicht das Beste vom Besten aber als Anhänger sehr schön zu tragen.

      PS: Ich habe mir härteren Speckstein besorgt, mit dem ich es nocheinmal probieren werde. Hoffe es wird besser.
    • Abend!
      So, dann will ich mal mein Mühle/Tafel Spiel mit Spielfiguren aus Speckstein vorstellen.

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      Vorbild für die Steine war ein Spielsteinset aus Elfenbein aus Adelsö auf Björkö (irgendwo Westfinnland) mit der Inv.Nr. Bj 524, welches so auch in Wikinger am Rhein abgebildet ist.

      Es sind ca. 30 Steine. Hab auch bei der Herstellung Fotos gemacht, muss aber mal schauen, ob da welche dabei sind, welche aufschlussreich genug sind.

      Noch ein Wort zum A-Faktor: Leimholz und eingebranntes Spielfeld nicht sonderlich a. Speckstein war auch nur für Gebrauchgegenstände üblich, wahrscheinlich weil er auch zu schnell verkratzt.
      Die Straße, auf der die Feinde fliehen, muss man bahnen.- Vegetius

      www.bucinobanten.de

      plus.google.com/u/0/photos/103…oid=103414007700915529988

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Erinmund ()

    • Hallo in die Runde,
      auch ich bin ganz begeistert von Specksteingegenständen.

      Bei der Bearbeitung aber, zuvor auf die Herkunft achten.

      Viele Specksteinvorkommen besitzen natürliche Anteile von ASBEST.

      Asbest ist ein Mineral, wie bekannt höchst Gesundheitsschädlich (Einstufung lt. Gefahrstoffverordnung Giftig/Toxisch) wenn es frei wird.
      So beim schleifen - ist die Freisetzung von feinen Stäuben enorm.
      Eine Lungengängige Asbestfaser kann reichen für eine tödlich verlaufende Asbestose, sich ausweitende Luftnot bis zum ersticken.

      Es gibt z.B.: Bastelspeckstein der geprüft und zertifiziert, garantiert Asbestfrei ist.
      Aber die ganz weichen Specksteine eignen sich nur für bestimmte Dinge.
      Z.B.: kleine Amulette... .

      Nun noch einmal zu den schönen Seiten,
      Vor einigen Jahre habe ich mit einem Freund in Ribe auf einer Specksteinplatte - fast schwarzer Speckstein aus Norwegen - über dem Feuer Speisen gebraten.
      Leider kam ich bisher nicht an diesen Speckstein, so blieb es vorab bei dem Erlebniss.
      Also ist zum Kochen und Braten sind Gefäße und wie bei uns die Platte aus Speckstein gut geeignet.

      Und dazumal wusste man nichts über Asbest.

      Dennoch euch alles Gute wünscht Olegsson
    • Liebe leute, laßt die Finger von asbesthaltigen Kram.
      Das Zeug ist tückisch. Eine Faser kann zum Tode führen, also so eine klitze kleine. die wandert durch den Körper, bis sie irgendwo rauskommt.
      Mit Pech zerstöt die die Lunge, oder n bisschen das Herz, oder den Magen oder was auch immer, bevor sie Irgendwo wieder austritt. Mit Glück passiert garnichts.