Qualitative Schwerter...

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hmh, das ist eine vermutlich treffende und gute Vermutung. Danke für die Info.
      "Ein meisterlicher Fechter lässt keinen Teil seiner Waffe und seines Körpers ungenützt. Daran erkenne gute Fechter, nicht an dem Kult, den sie um ein Stück Metall machen."
      Schwertkampf: www.fechtfabrik.de
    • Interessanter Link, von der Optik machen seine Schwerter was her, kann er Deutsch oder Englisch, der gute Mann und weiß jemand zufällig die Härtegrade und Gewichte?
      "I am Jake Featherstone, and I am here to tell you the truth!" Von Wem? 8)
      "Einmal mehr ist die "üble Nachrede" vermeintlicher Gegner nicht halb so rufschädigend, wie das peinliche Auftreten der wohlmeinenden Freunde." Ralf Hüls
      "Tu ma lieber die Möhrchen, weil Schokolade is nich A!" Jonny Robels
      "Rohrblattex -> Auch Du kannst wieder ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft werden!"
    • HRC sind aber nicht immer Ausschlaggebend,vor allem wenn sie nur an einer Stelle und von was weis ich wem Stichpunktartig gemacht werden und wie sie geschliffen wurden danach,Trocken und Heiß und du kannst die Angaben in dir Tonne kloppen,vielleicht mit den Teil zusammen.



      Gruß Maik
    • :thumbup: jepp.

      ich kenne denn schmied persönlich. Seine Schwerter macht er von Anfang bis Ende selbst. er hat keine Zulieferer wie zum Beispiel Binns.
      Er passt dir dein Schwert auch auf Maß an.
      deutsch und englisch versteht er. Es sind wirklich super Schwerter. Habe schon mehrfach damit gefochten. Etwas was man noch an die Enkel weitergeben kann. :wiki4
      Bono Mellius
    • Moin,
      ich möchte zu Bedenken geben, dass ein modernes Sportgerät wie ein schwertähnliches Objekt, das aus einem modernen (Feder-) Stahl gefräst und geschliffen wird, genau auf die Art verarbeitet wird, für die der Werkstoff gemacht wurde.
      Bei modernem Stahl ist Schmieden nicht unbedingt besser, im Gegenteil ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man dadurch Fehler einbaut.
      Der Vorteil des Schmiedens, nämlich die Bewahrung des "Faserverlaufs" des Stahls (der beim Fräsen und schleifen durchbrochen wird) kommt meines Erachtens erst beim Raffinierstahl voll zum Tragen.
      Meiner Meinung nach ist unter Sicherheits- und Qualitätsgesichtspunkten die spanende Verarbeitungsweise für Sportgeräte die angemessene.
      Will ich historisch korrekt sein, ist natürlich Schmieden das passenden, allerdings wäre der nächste konsequente Schritt dann der hin zum korrekten Werkstoff. Über allem steht dann aber natürlich zuallererst die korrekte Form.
      Und Ehrlichkeit über die eigenen Herstellungsmethoden hilft auch deutlich weiter... ;)

      Gruß,
      Timm
    • Nein, er meint die Fasern, d.i. , das zeilige Gefüge von Raffinier und best. Walzstählen. Bei der spanenden Verarbeitung entstehen Mikroriefen und es werden die Kristallite einseitig gestört, eigenspannungen werden frei, können sich aber nicht so einfach abbauen. Tja, und kommen da ungünstig zusätzlich Spannungen drauf, lösen die sich, peng. Bei normaliseren, weichglühen, feinkornglühen oder was auch immer es an Wärmebehandlung gibt, passieren an diesen gestörten Bereichen andere"Nettigkeiten". Beim Schmieden gibts dann allerdings noch die Fehler des Grobkorns, zeilige Einschlüße und andere unangenehme Sachen. Je nach Stahlsorte ;)
    • Achim W. hätte im Blauen bestimmt nur geschrieben,Nö,beim schmieden gehen noch ganz andere Sachen ab,das kam nämlich schon mal von ihm und warum werden oft Probleme mit nicht geschmiedetem Monostahl geschildert und das der Stahl wohl nicht so homogen ist wie angenommen und außerdem ist der auch geschmiedet,oder was ist das Recken auf der Walzstraße ?.

      Dann muß man mal davon ausgehen,das die vielen die sich Schmiede nennen,auch wirklich schmieden und das mit Erfolg und das gibt es seit Jahrtausenden.

      Wegen dem Gefüge,erst recht durch das Umformen wie auch immer bei der Richtigen Temperatur kann ich das Gefüge schon in die richtigen Bahnen führen.

      Das mit dem Rundbiegen ist auch so eine Sache,warum ist das so ?,hat die klinge die Vollhärte ?,meine Damastbögen werden bis 90° gebogen,wenn ich sie so machen würde das ich (was durchaus machbar wäre) sie 180° biegen könnte,dann könnte ich wohl aber auch hinter dem Pfeil hinterher rennen und warum soll ich meine Klingen so machen,ich und viele andere wollen keine Klingen die sich biegen,manche die ein 90° Filitiermesser oder Ausbeinmesser erst haben wollten haben es sich dann doch noch anders überlegt.



      Eine Klinge muß den Anforderungen nach gemacht werden und Brechstangen werden Extra Hergestellt.



      Gruß Maik
    • Moin Maik,

      in wiefern steht das im Wiederspruch zu meiner Aussage?
      Ich zitiere mich mal selbst:

      Timm schrieb:

      Bei modernem Stahl ist Schmieden nicht unbedingt besser, im Gegenteil ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man dadurch Fehlereinbaut.
      Der Vorteil des Schmiedens, nämlich die Bewahrung des "Faserverlaufs" des Stahls (der beim Fräsen und schleifen durchbrochen wird) kommt meines Erachtens erst beim Raffinierstahl voll zum Tragen.
      Meiner Meinung nach ist unter Sicherheits- und Qualitätsgesichtspunkten die spanende Verarbeitungsweise für Sportgeräte die angemessene.
      Gruß,
      Timm
    • @Timm

      Bin nicht nur auf deinen Beitrag eingegangen,das was du jetzt Zitierst ist doch auch korrekt,wenn du mit Fehler einbauen beim schmieden beide Stähle meinst.

      Ich bin jetzt natürlich auf Damast Hauptsächlich fixiert,kommt aber dem Raffinierstahl in Hinsicht auf Faserverlauf schon in Annäherung,nur da kommt noch hinzu das ich ja Absichtlich den Verlauf störe und trotzdem einen Stahl haben muß der den Anforderung gewachsen sein muß,also im Widerspruch in Hinsicht auf Faserverlauf steht,das haben wie aber noch krasser beim Torsionsdamast,Ulrichs Anmerkungen dazu kennst du ja,aber wer will so eine Schert/Sachs/Spatha um 180° biegen,wer will überhaupt biegen ?.



      Schmiedefehler kann man in jeden Stahl machen,brauche nur an die Sachs vom Samstag Denken,wo ich aus einem Havester Kettensägenschert von 8cm auf 3,8cm runtergeschmiedet habe um dann zwei Sachsklingen daraus zu machen anstatt das Teil einfach durchzuflexen.beim schleifen hatte ich an der Oberfläche auch ein paar kleine Stauchrillen drin,beim Damast hätte so mancher auf Schweißfehler getippt.



      Aber eins hat man beim Monostahl ob spannend oder schmieden nicht und das ist einen Schichtenaufbau und da lernt man immer wieder dazu,denn ich weis noch nicht warum ich an,obwohl noch weiches Eisen an den Kanten vorhanden ist,damit nach dem Anlassen Glas ritzen kann,Kohlenstoffaufnahme in dieser Menge halte ich eigentlich für nicht möglich.





      Gruß Maik
    • Hi Leuts,


      hier noch ein guter Schmied. Ich habe ihn in der Schweitz kennengelernt. Er macht zwar nicht die günstigsten Waffen. Aber er versteht sein Handwerk wirklich meisterhaft.

      Ich selbst erwarb damals eine Speerspitze bei ihm. Allerdings nicht mit Geld.

      waffenschmiede.ch/gallery2/main.php?g2_itemId=1301
      Bono Mellius

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jungraban ()

    • Damastschmied schrieb:

      ....Aber eins hat man beim Monostahl ob spannend oder schmieden nicht und das ist einen Schichtenaufbau und da lernt man immer wieder dazu,denn ich weis noch nicht warum ich an,obwohl noch weiches Eisen an den Kanten vorhanden ist,damit nach dem Anlassen Glas ritzen kann,Kohlenstoffaufnahme in dieser Menge halte ich eigentlich für nicht möglich.....
      Das ist zwar sehr spannend, aber ich verstehe weder Sinn noch Inhalt dieser Worte. ?(

      Gruß

      Jean