Qualitative Schwerter...

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    • Also es kommt drauf an ob du kämpfen willst oder es nur auf Va mit dir rumtragen willst. Und ob es zur darstellung poassen soll.
      Ich bin kein Fachmann aber die werden sich noch melden.
      Wichtig für Schaukampfschwerter ist das der Schwerpunkt nahe der Parierstange ist und das die Klinge hart genug ist mindestens 46 Härtegrade sollte es haben. Die Schlagkante sollte mindestens 2 besser aber 3 mm breit sein. Und die Spitze sollte abgerundet sein.
      Auch solltest du es mal in der Hand halten bevor du es kaufst.
    • Die ersten Frage sollte sein ....

      - zu welcher Darstellung
      - zu welchem Zweck

      Es macht ein riesen Unterschied ob Du 15. Jh. mit Anderthalbhänder darstellst, oder ne römische Spatha mit Dir rumschleppst.
      Entscheidend ist willst Du damit kämpfen, oder das Teil rumtragen?
      Soll es authentisch sein oder einfach nur zum Schaukampfrumgekloppe sein?
    • Tatsächlich? Anderthalbhänder vom Pferd aus? Erscheint mir etwas schwierig, aber gut, du bist der Klügere, schätze ich ;)
      mal schaun, was Wikipedia dazu sagt:

      Verwendung: militärische und zivile Waffe
      Entstehungszeit: 12. Jahrhundert
      Einsatzzeit: 12. Jh. bis Ende 14. Jh.

      ...konnte man beide Hände für das Führen des Schwertes benutzen (daher auch der längere Griff bei den langen Schwertern), das hatte eine deutliche Steigerung der Fechtkunst zur Folge.

      Aber Fechtkunst vom Pferderücken aus, ...ich weiß nicht Recht.
    • Also Du hast meinen lieblingsschmied vergessen

      fabri-armorum.com

      so Aha Anderthalbhänder / 13. Jahrhundert

      Was meinst Du welchen Stand und Ausstattung Du haben musst um einen Anderthalbhänder zu tragen ?

      Ich empfehle jedem sich erstmal die Darstellung zu überlegen, zu planen und umzusetzen..die passende Waffengattung ergibt sich dann sowieso.

      Aber Du hast ja gefragt wo man schwerter bekommt und nicht ob es zu Deiner Darstellung passt...daher nochmals meinen Link

      fabri-armorum.com

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Phelan von Zollern ()

    • Grüß Dich Oswald :)

      Wenn ich Dich richtig verstanden habe, bewegst Du Dich darstellungstechnisch im 13. Jhdt. ?!

      Für Freischlachten empfehle ich die Kombination Schwert (Einhändig) und Schild! Zudem auch die am weitesten verbreitete Variante in der angegeben Zeit.

      Der Anderthalbhänder taucht tatsächlich schon im 13. Jhdt. auf. Ewart Oakeshott (A knight and his weapons - ISBN978-0-8023-1299-0) nennt es "War sword" - ein Schwert, welches vom Pferd aus geführt wurde, da es länger ist (auch der Griff ist durchaus länger) und somit der Reiter nicht nah an den Gegner (Fußgänger *g*) heran muss. Es wird auch gerne "Sattelbaumschwert" genannt, aber ich kenne keinen Beleg, welcher diese Schwerter am Sattel zeigt. Sicherlich kann man dieses Schwert auch als "Fußgänger" benutzen und sogar einhändig mit Schild - Trainingssache und Muckisache ;)

      Genaures muss ich erst mal in genanntem Buch nachlesen.

      "The archeology of weapons" ebenfalls Oakeshott ist auch gut (ISBN 0-486-29288-6) - Beide genannten Bücher in Englisch!

      Die Anderthalbhänder, die man allenthalben auf Märkten sieht (Habe leider auch so einen), mit schmalerer Klinge datieren allerdings später (14.jhdt. +) - Bsp. Thalhoffersche Fechtkunst. Das wäre was für Schaufechten!

      Hoffe, dass ich Dich nicht zu sehr verwirrt habe ^^

      Grüße

      Pascal
      Sicilonormanne 1241-1251 / Armbruster Anfang 14. Jhdt. / Gastritter Templer 1241 - Warum die Einsen hinter den Zehnerstellen?! Nullen sind langweilig ;)

      Nihil fit sine causa

      "Wenn man Spaß an einer Sache hat, dann nimmt man sie auch ernst!" - Gerhard Uhlenbruck
    • Areus,

      ich schau noch mal im Oakeshott nach, aber ich bin mir schon relativ sicher, dass es stimmt - das andere Buch werde ich auch noch konsultieren.

      Von der Abb. her sieht das Teil schon sehr brachial aus -> breite Klinge :schock1


      War sword eben ;)
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    • Wer sich für schwerter, ihre Klingen, ihren Einsatz und die dazu passende Zeit interessiert dem kann ich nur das Buch " Das Schwert wirklichkeit und Mythos" ans Hertz legen. Da sind die besagten Oakeshott Texte etc. auch auf Deutsch zu lesen. Das Buch ist nicht billig, aber wie ich finde sein Geld absolut wert.

      Wegen 1,5 Händer und Schild... Naja man sieht extrem viele Templer, Deutschritter und Johaniter mit solch einer Kombination durch die gegend ziehen. Tatsache ist einfach dass dies blödsinn ist, auch wenn du noch so stark bist, bist du damit einfach zu langsam um gegen jemanden zu bestehen der mit nem Einhandschwert und Schild dir gegen über steht. Das Schwert hat ja extra einen längeren Griff dass man es mit 2 Händen führen kann, das sollte man dann auch tun.

      LG Dani
      Händler Darstellung um 900- 920 Region Birka und Handelswege.
    • Dani, das stelle ich auch gar nicht in Abrede, dass die Kombo Anderthalb u. Schild nicht das Optimum an Grazie und Geschwindigkeit ist ;)

      Deswegen nutze ich Einhand o. Kurz mit Schild- viel besser! :D
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    • RE: Qualitative Schwerter...

      Wir kommen leicht vom Thema ab.
      Original von Oswald

      Vielleicht könnt ihr mir ein paar Hinweise geben, worauf man beim Kauf seines ersten Schwertes achten sollte. Was sind die Kriterien, die eine gute Waffe ausmachen? Wie sollte der Preis in etwa sein?

      Vielen Dank schon mal


      Die Links hat er nun, aber auf was sollte er achten??
    • In allererster Linie darauf, dass es gut in der Hand liegt und gut ausbalanciert ist! Am besten jemanden mitnehmen, der sich auskennt! Nicht im I-Net bestellen! Weiterhin sollte der Knauf vernietet und nicht verschraubt sein!
      Dicke der Klinge 2-3mm, wie Viking schon schrieb und die Spitze sollte am besten gleich der Rundung eines 2-Euro Stücks sein!
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    • Und was in meinen Augen noch sehr wichtig ist, ist dass die Klinge nicht zu hart ist!!! Eine Gute Klinge schwingt beim anstoßen sehr lange und ausgibig, bleibt aber sovort stehen wenn man den Knauf berührt. Eine gute Klinge ist damals wie heute mit weichem Kern, aber harter Schlagkante. Eine gute Klinge läßt sich gut durchbiegen, und geht in seine ursprüngliche Form zurück. Der obere und untere Schwingungsfreie Punkt sollten auf das Schwert gut angepasst sein.

      LG Dani
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    • Oja Fabri Amourum ist auch noch gut.

      Das Gewicht sollte auf den Kämpfer abgestimmt sein.
      Und meiner meinung nach sollte ein 1 Händer max 1,3 KG ein 1 1/2 Händer max 1,7 KG haben.

      Was das Bestellen im Internet betrifft:
      Die angegebenen Links bieten durchweg brauchbare Schwerter an. Man kann also recht sicher sein, dass man keinen Schrott kauft. Das würde FÜR eine Besellung im Internet sprechen.
      Problem ist, man kann das Schwert nicht in die Hand nehmen und spürt so nicht, ob es zu einem passt. Das spricht GEGEN eine Bestellung im Internet.
      Auf Märkten wird aber teilweise ein extremer Schrott angeboten und gerade als Anfänger kann man das oft nicht erkennen.

      Ein brauchbarer, einfacher Einhänder ohne Schwertscheide ist selbst bei den Tschechen nicht für unter 120 EUR zu bekommen. Alles was günstiger angeboten wird kann getrost als Schrott angesehen werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Areus ()

    • also zu Waffen muss ich sagen ich bin sehr mit Krondak (also Fabri Amourum) zufrieden
      wobei ich jetzt ein interessantes Schwert entdeckt habe hat glaub ich 80Euro gekostet hält aber sehr gut und ist einigermasen gut ausgewogen
      istn Paul Chien Nachbau und besser wie das Orginal =PPP
    • Lieber Oswald,

      Ich kenne einen tollen Schmied in Tschechien, der die Schwert noch wie früher ganz aus einem Stück ausschmiedet.

      Er ist ein alter Freund meinerseits...jedes seiner Schwerter ist ein Unikat und er stellt jedes Schwert nach deinen Wünschen her...Preis ab 300 EUR.

      gruss

      -Valentinus