Wein / Wasserfass fürs Lager

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    • Wein / Wasserfass fürs Lager

      Hallo Gemeinde,
      ich fähnde es klasse den Wasserbedarf fürs Lager über ein großes Holzfass zu decken. Bis jetzt haben wir auf Märkten das Wasser immer in 20 Liter Kunststoffbehälter geholt und dann immer schön vor dem Publikum versteckt (Spülwasser usw.). Trinkwasser aus Sprüdelflaschen.

      Ich habe mir gedacht z.B. ein 200 Liter Weinfass mit Holzhahn auf einen Hock zu stellen und das dann vor Marktbeginn einmal zu füllen.

      Fragen:
      1. Was haltet ihr davon "a", sollte ja kein problem sein.
      2. Würde das Wasser "brakig" werden (Hygene)
      3. Ist das Wasser noch als Trinkwasser zu gebrauchen. (Ich denke ja, da Holz ja Keimtötent ist)
      4. Was macht man mit den Fass zwischen den Lagern (Undichtigkeit wenn es austrocknet.)

      lg

      Volker
    • Also der Gedanke ist gut, wir haben sowas bei den großen Events auch im Lager stehen.
      Über ein WE besteht auch keine Gefahr das es brackig wird, man muss nur drauf achten das es immer schön geschlossen ist. Nach Gebrauch bzw. vor wiedergebrauch nach längeren Pausen einfach mal Wasser mit Natron reingeben und es dann ausschrubben.
      Nachteile: Man muss natürlich die Transportkapazität bedenken, die so ein Fass benötigt und es muss immer wieder gewässert werden. Einmal in der Garage vergessen und du hast echte Probleme. Das Faß dann wieder durch wässern wieder zum quellen zu bringen kann locker einen bis zwei Tage bei fliessend Wasser bedeuten.
    • Ok das ist ja schon mal was,
      aber ich habe an ein geschlossenes liegendes Weinfass gedacht, deswegen ist ausschrubben natürlich nicht möglich.
      Da ist es natürlich noch schwieriger das Fass feucht zu halten, wenn man nicht auf Lager ist, ohne das man Faules Wasser drin hat!

      Könnte man dann das Fass z.B. mit verdünnten Alkohlo oder Wein schützen?
    • Na ja ein geschlossenes Faß macht eher Sinn wenn man etwas dauerhaft drin lagern möchte. Bei so einem Betrieb wie Heerlager, könte ich mir gut vorstellen das immer etwas Wasser drinbleibt wenn man es einlagert. Hier besteht eher die Gefahr das was brackig wird, daher würde ich ein Faß mit Deckel favorisieren. Wässern musst du ein Faß so oder so immer wieder, da macht das geschlossene keinen Unterschied.
      Alles was du an Zusätzen ins Wasser tust kann ins Holz einziehen und später das Wasser geschmacklich beeinflussen, ich würde daher davon abraten mit irgendwas schützen zu wollen.
    • Mit dem Geschmack durch zusätze hast du natürlich vollkommen recht, deswegen habe ich ja auch an Wein oder sowas gedacht. Was ja den geschmack von Wasser nicht gerade verschlechtern würde.
      Früher würde doch auch selten reines Wasser getrunken, sondern doch auch leicht mit Wein versetzt.

      Und da ich ja eh an ein altes Wein oder Baquin -Fass gedacht habe, wird es ja eh schon einen Geschmack abgeben. Das Problem mit dem nicht reinigen ist antürlich sehr problematisch.

      Wir haben früher im Verein Bier selber gebraut und da musten wir die modernen Fässer auch immer mit einen Dampferzeuger, oder kochenden Wasser desinfizieren.

      Oder gibt es da noch mederne Wasserreinigungstabletten .z.B aus dem Trecking bedarf????

      Ich seh schon , das wird nicht einfach, will ja keinen vergiften.
    • Ich sag es mal so: Selbst wenn du alles richtig machst, dein Faß sauber ist, nicht nach Wein schmeckt und nicht mit Chemie gereinigt wird, es wird immer noch jemanden geben der lieber aus dem Kannister trinkt. Aufgrund der Größe unserer Gruppe bei den großen Events müssen wir eh mehrmals nachfüllen, daher seh ich das nicht als problematisch an wenn man ab und zu mal mit Natron und Wurzelbürste ins Faß muss. Ich sehe es einfach vom ganzen handling her als einfacher an wenn man ein offenes Faß mit Deckel nutzt und dazu kommt das man es voll packen kann wenn man den Stauraum nicht hat.
    • Kenn mich da zwar nicht genau aus, aber!

      ES GIBT WASSERREINIGUNGSTABLETTEN..klingt schonmal gut :)


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      Tabletten in Behälter geben, Wasser nach 10 Minuten gut durchmischen, Einwirkzeit (120 Min.) abwarten.
    • Klasse, und schon hab ich haltbares Chemiewasser ;)
      Das ganze macht Wasser länger "haltbar" und verhindert nicht das so ein Faß unschön und gammelig wird. Ich brauche kein Wasser das länger als ein WE haltbar ist, ich brauche sauberes Wasser. Wenn so ein Faß bis oben hin gammelig ist kann ich solche Tabletten per Kilo mit reinwerfen, trotzdem wird niemand draus trinken wollen. Kurz gesagt, mit der Tablette behandle ich nur ein evtl. entstehendes Symptom aber nicht den Erreger ;)
    • Dachte eher an die Verwendung als "Zwischenlagerstoff" für bis zu 6 Monate
      d.h. keine Bakterien, Schimmel, Viren oder Algen.. könnte man zwar noch locker trinken, aber denke vorher einmal ausspülen is besser und dann neu befüllen fürs Lager

      damit wäre die Leer-Problematik beseitigt .. und außerdem isses net auf meinem Mist gewachsen :P :D
    • Sicher könnte man sich Gedanken drum machen das Faß gefüllt und mit Tabletten versehen ein halbes Jahr in der Garage stehen zu lassen aber will ich das wirklich? Wir machen das mit dem Faß jetzt schon zwei Jahre, es geht mir gut und offensichtlich hatts keine bleibenden Schäden wenn man ab und zu wässert und schrubbt
    • Hallo und guten Morgen!

      Wie sieht es aus, einfach in das Holzfass eine Trinkwasserblase zu legen???
      Man umgeht die ganzen Hygiene Fragen in Sachen Holz, außen tripple AAA innen moderne Hygiene.
      Im Bereich der Wasseraufbereitung (THW) gibt es solche Wasserspeicher in verschiedenen Größen.
      hier mal ein Beispiel , zugegeben etwas groß

      Gruß
      Stucki
    • Also das mit dem Faß ist eine gute Idee und wenn man es vernünftig pflegt ist das Wasser auch i.O. Ich mach mir da manchmal mehr Gedanken um die Herkunft des Wassers an manchen Zapfstellen ;) Wer aber ein Problem mit dem Mehraufwand an Arbeit hat sollte bei den vorgenannten verkleideten Kannistern bleiben. Von geschlossenen Fässern rate ich ab wegen der schlechten Möglichkeiten, offenes Faß mit Deckel ist a.) gut zu befüllen und b.) vernünftig zu reinigen ohne mit Chemie arbeiten zu müssen.
    • Also das mit der Kunststoffblase im Fass, finde ich nicht so gut, da die Kunststoffsäcke nach dem ersten Gebrauch bestimmt ein noch größeres Problem mit Keimen haben als ein Holzfass.

      Die idee mit dem offenen Fass finde ich eigentlich schon ganz logisch und das Ausschrubben finde ich auch nicht so aufwendig, aber dann müste das Fass halt stehen. OK die Tansportkapazität würde damit weniger belastet.

      Die Idee mit den WASSERREINIGUNGSTABLETTEN finde ich aber auch sehr intererssant, (zum Überwintern), dann hatt man auch keine Proleme mit undichtigkeiten!

      Ich bin ja in der Chemie tätig habe davor also keine alzugroße sorge!

      Ich sehe schon das wird mich noch was beschäftigen, die anschaffung ist ja auch nicht ganz billig! Eventuell probiere ich es mit einem geschlossenen Fass und wenn es probleme gibt, kann man es ja immer noch zum offenen Fass umbauen!
    • Wir handhaben das mit Wasser und Wein "un-a" im (Versorgungs)Zelt in Kanister und/oder Flaschen. Wein und Wasser kommen dann aber "a" in Krügen auf den Tisch zum selbermischen. Schon eine sehr dünne Weinschorle schmeckt mir persönlich sehr gut. Ein Tipp ist als Wein (selbstgemachten) Hypocras (Gewürzwein) zu nehmen. Auch im Sommer köstlich als kühle Schorle.

      Anstatt ein großes Fass würde ich ein kleines Fass empfehlen, max 5-10 Liter. Da ist der Austausch an Wasser größer bzw die Entleerung schneller. Die sind leicht genug, um sie schnell im Zelt wieder zu füllen und wieder raustragen. Auch sind die vom Platzbedarf geringer und man könnte sie auf den Tisch stellen und an der Tischkante zapfen.
    • hallo Johannes,

      das mit den im zelt nachfüllen haben wir bis jetzt auch so gemacht, Kunststoffflaschen usw. auf dem Tisch geht halt garnicht, da sind Krüge super.

      Und ein 10 Liter -Fässchen habe ich mir auch schon mal rausgesucht, sind aber fast genauso Teuer wie gebrauchte 200 Liter Fässer!
    • Wir haben in der Gruppe zwei große Tonkrüge nach Vorlage aus dem Salierkatalog mit Deckel und 10 und 13 Liter Fassungsvermögen. Zum Wasserholen nutzen wir zwei schöne Holzeimer, deren Inhalt wir dann in die Krüge umfüllen. Dieses Wasser nutzen wir zum Kochen, Spülen und Waschen (teilweise), manchmal auch zum Trinken. Meistens haben wir aber die Getränke gesondert im Vorratszelt und füllen diese für draußen in Karaffen um.

      So'n großes Fass ist natürlich für's Auge ne tolle Sache, aber so'n Ding wird im Mittelalter sowieso niemand mitgeschleppt haben, damals trank man einfach aus dem nächsten Bach. Zum anderen, ein gebrauchtes Fass, gibt das nicht auch Geschmack vom vorherigen Inhalt oder auch vom Holz ab?
      [url='http://www.projekt-erster-kreuzzug.de/']Projekt Erster Kreuzzug[/url]
      [url='http://www.ffc1066.de/']Franko-Flämisches Contingent[/url]
    • Wir benutzen für unser Trinkwasser einen hölzernen 10 Litereimer, zu dem unser "Holzwurm" einen Deckel gedrechselt hat. Schon früher, als er nur so 3 - 4 mal im Jahr benutzt wurde, ist er relativ dicht geblieben. Wir wässern ihn ein paar Stunden bevor er benutzt wird, und gut ist's. Um die Dichtigkeit noch zu erhöhen und den Holzgeschmack zu verhindern, wenn das Wasser ein paar Stunden darin ist, haben wir ihn mit flüssigem Bienenwachs ausgerieben (Birkenpech soll auch gut sein). So haben wir immer frisches, wohlschmeckendes Trinkwasser im Lager oder bei Fahrten, auf dem Wagen.
      "Wir haben die Welt nicht geerbt von unseren Vätern, sondern geliehen von unseren Kindern!" (Zitat)

      "Wissend ist der, welcher weiß das er nichts weiß!" (Zitat)

      "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!"(Zitat)


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