Die Gläsere Spur

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37441 Bad Sachsa/Steina
Über Glas Man bringt die Entstehung von Glas mit der Frühen Verhüttung von Erzen und dem Experimentieren mit Metallen in Zusammenhang. Die Anfallende Schlacke mit schimmernden Farben, durchscheinendem Glanz und edelsteinähnlichem Charakter weckte neben Phantasie auch Interesse. Die eigenständige Fortentwicklung dieses Materials ergab schließlich Glas Bereit aus der Zeit um 4000 v. Chr. Liegen erste Hinweise auf eine Verwendung von Glas vor. Sie Stammen aus Ägypten, Mesopotamien und Syrien, als Glasuhren auf gebranntem Ton und Schmuck. Die Ersten bekannte Glasrezeptur findet sich auf Tontafeln aus Babylon aus dem 17. Jahrhundert v. Chr. Seit etwa 1500v. Chr. Spricht man von Handwerklicher Glaskunst. Die Produkte waren kein Gebrauchsglas im Herkömmlichen sinne, sondern fanden ausnahmslos als Kultgefäße, Grabbeigaben und Luxuriöse Statussymbole Verwendung. Gläser galten als Kostbar und besaßen eine hohe Wertschätzung. Das Glashandwerk wurde besonders Gefördert und konnte sich in den verschiedenen Kulturkreisen unabhängig voneinander entwickeln. Glas im Mittelalter als Folge der Christianisirung im Mittelalter bündelten sich unter dem einfluß der Klöster Handwerk und Kunst. dazu zählte auch das Glashandwerk mit der Weisung, sich vornehmlich mit Scheibenproduktion und Glasmalerei zu befassen. Die Kirchenfenster der Gotischen Dome aus dem 12 und 15. Jahrhundert sind eindrucksvolle Zeugnisse dieser Zeit. Mit der Hanse ab 1161 n. Chr. dem Kaufmanns und Städtebund, entwickelten sich bedeutende Handelszentren. der Städtebau nahm einen gewaltigen Aufschwung und man übernahm von dort aus bald die Trägerschaft von Handwerk und Kunst. Die Städtischen Bürger verfügten über große finanzielle Mittel, gaben sich wehrhaft und bestimmten das gesellschaftliche Leben. Klerus und Feudalherrschaft verloren zunehmend an einfluß. Mit steigendem Wohlstand wuchsen auch die Ansprüche der Bürger. Glas wurde jetzt zur allgemeinen begehrten Wahre PS: Ich habe diesen Text aus einer Lektüre zusammen gestellt, die bei und im Museum ausliegt zum Verkauf
 
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Die Waldglashütten etwa im 14Jahrhundert n.Chr. Begann sich im deutschen Raum ein freies Glashandwerk zu etablieren. Die Klösterliche Bindung war damit aufgelöst. Das Handwerk stellte sich auf die Nachfrage der Bürger ein und öffnete so den Weg zu einer Vorindustriellen Glasproduktion. Verfahrenstechnik und Glaskunst entwickelten sich rasant und brachten das Glashandwerk zu hoher Blüte. Glashütten gründeten sich, wo immer es die Voraussetzungen zuließen Energieträger für die Glasschmelze war Holz. Sein Ausreichendes Vorkommen bestimmte den Standort der Anlagen. Besonders gefragt war Laubholz. Automatisch führte das die Hüttenleute in die noch kaum erschlossenen Wälder der Mittelgebirge. Glashütten fanden sich stets in den entlegensten Tälern weit außerhalb jeder Besiedelung. Man vermied damit lange Transportwege für den schweren und sperrigen Brennstoff Holz und zugleich das große Problem einer Brandgefährdung von Dörfern und Städten. Waldglashütten hatten einen enormen Holzbedarf. Aufzeichnungen lassen auf den Verbrauch von bis zu zwei- oder dreitausend Kubikmeter holz pro Hütte und Jahr schließen. Das entsprach etwa den Bedarf von 150 Ländlichen Haushalten in einer Heizperiode. Metalle Metalle spielen bei der Glasherstellung stets eine Besondere Rolle. Obwohl das Waldglas charakteristisch grün oder mit Starker Tendenz zum Grün gefertigt wurde, wußten die Waldglasleute auch über die Bedeutung der einzelnen Metalle für Färbung und Haltbarkeit Bescheid. Eisen steckte in wechselnden Anteilen in fast allen verwendetet Grundstoffen. Es ergab die Typische Waldglasfarbe, die je nach Beimengung von dunkel bis hell, aber auch zu Blaugrün, braun oder Honiggelb tendierte. Seine Färbeeigenschaft war dominant, die Farbintensität mehr zufall. Eisen prägt jedoch nicht nur die Grundfarbe, sondern verlieh dem Produkt auch seine Zähigkeit und Härte. Eigenschaften die besonders geschätzt wurden. Mit zusätzen von Kobalt (Blau), Kupfer(Rot), Zinn (Weiß) wurden jedoch auch andere Farben erzeugt der Schmelzpunkt von Glas liegt ca. bei 1300 -1600 C°
 
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