Welchen Tag schreiben wir?

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@ anno was dann die 12 Rauhnächte erklären würde. 29/ 30 tage je sächs. Monat ist zu vermuten
 
@Wilfried: Ja, nach meinem Kenntnisstand sind es die fehlenden Tage zwischen Mond- und Sonnenkalender die man eben u.a. Rauhnächte nennt. Diese "toten" Tage /Nächte wurden von vielen Kulturen als etwas Besonderes angesehen, egal welchen Jahresanfang man benutzte. Meist war der Beginn aber um die Wintersonnenwende. L.G. Anno von Köln
 
Als Nachtrag noch die gälischen Wochentage, auf gälisch: Làithean na seachdaine Di-luain : Montag Di-màirt : Dienstag Di-ceudaoin: Mittwoch Diardaoin: Donnerstag Di-haoine : Freitag Di-sathairne: Samstag, aber auch [latha] na Sàbaid Di-Dòmhnaich: Sonntag L.G. :bye01 Anno von Köln Quelle: BBC Alba, Beag Air Bheag
Dazu hätte ich jetzt auch noch die entsprechenden Monatsnamen und eine etwas andere Wochenbennenung in Gaeilge oder Gälisch. Januar, Jänner: Riùr / Naghaid Februar: Naghaid / Uarain März: Uarain / Cuithe April: Cuithe / Geamhain Mai: Geamhain / Siùfainn Juni: Siùfainn / Eacha Juli: Eacha / Eilmì August: Eilmì / Aodhrain September: Aodhrain / Cadal Oktober: Cadal / Samhain November: Samhain / Dumhainn Dezember: Dumhainn / Riùr Montag: Di-Luain Dienstag: Di-Màirt Mittwoch: Di-Ciadain Donnerstag: Di-Ardaoin Freitag: Di-Haoine Samstag, Sonnabend: Di-Sathairne Sonntag: Di-Dòmhnaich Und weil's grad so lustig ist, lege ich noch etwas aus meiner bereits erwähnten Tabelle nach und zwar mit Gallisch nach Coligny. Januar, Jänner: Riuros / Anagantios Februar: Anagantios / Ogronios März: Ogronios / Cutios April: Cutios / Giamonios Mai: Giamonios / Simivisonios Juni: Simivisonios / Equos Juli: Equos / Elembiuos August: Elembiuos / Aedrinios September: Aedrinios / Cantlos Oktober: Cantlos / Samonios November: Samonios / Dumannios Dezember: Dumannios / Riuros Montag: Dilun Dienstag: Dimers Mittwoch: Dimerker Donnerstag: Diriau Freitag: Digwener Samstag, Sonnabend: Disadorn Sonntag: Disol Quellen: Time Meddler's Calendarium (Gaelige), Kalender von Coligny (Gallisch) und Heinrich Tischner - Der keltische Kalender
 
@ Aonghus: ist ja cool ! :thumbsup: . Ja so lob ich mir das und das ist ein echt guter Tip mit den Links. Da kann ich als Vertreter der "christlichen" Zeitrechnung ja meinen Horizont noch richtig erweitern. :D So macht Forum richtig Spaß! :thumbsup: Beannachd leat agus tìoraidh an-dràsda ! :bye01 Anno von Köln
 
Hier noch einmal ein Nachtrag um z.B. mittelalterliche Kalender zu "lesen": Nach dem römischen Kalender wurde im MA ein System angewendet, in dem die Tage rückwärts bis zu bestimmten herausragenden Monatstagen gezählt wurden. Der erste Tag eines jeden Monats wurde als Kalende ( in Manuskripten abgekürzt als kl) bezeichnet. Der fünfte, in den Monaten mit 31 Tagen aber der siebente Tag hieß Nonen (abgekürzt als n). Der 13. bzw. in den Monaten mit 31 Tagen der 15. Tag waren die Iden (abgekürzt als id), die etwa die Monatsmitte bezeichneten.Merksatz ist Übrigens "MOMJul" = März/Oktober/Mai/Juli. Zwischen diesen Tagen zählte man rückwärts bis zu den nächsten Kalenden, Nonen oder Iden, wobei diese Tage selbst mitgezählt wurden. Der Tag unmittelbar vor den Kalenden, Nonen oder Iden trug die Bezeichnung "pridie" anstelle des schematischen "Tag II vor den Kalenden/Nonen/Iden". Eine weitere Spalte in einem Kalender war, wie schon erwähnt den sog. Tagesbuchstaben vorbehalten. Wenn wir also jetzt mittelalterliche Handschriften betrachten, genauer gesagt "Kalender", so werden wir diese jetzt mit diesem Wissen deuten können, und wissen damit was diese merkwürdigen Buchstaben und Zahlen bedeuten. Im Anhang noch mal Beispiele dazu.
 
Links zur antiken Sterenkunde und Zeitbestimmung anhand der Himmelsscheibe von Nebra : http://www.archaeologie-online.de/magazin/fundpunkt/forschung/2004/weltbild-nebra/ http://www.lda-lsa.de/himmelsscheibe_von_nebra/
himmelsscheibe01.jpg
 
Als Nachtrag noch die gälischen Wochentage, auf gälisch: Làithean na seachdaine Di-luain : Montag Di-màirt : Dienstag Di-ceudaoin: Mittwoch Diardaoin: Donnerstag Di-haoine : Freitag Di-sathairne: Samstag, aber auch Là [latha] na Sàbaid Di-Dòmhnaich: Sonntag
Aye, da fühle ich mich doch in der Tat richtig heimisch... :thumbsup: So ist scotland....!!! :knuddel
 
Dann doch eher an Lt.Cmd. Data... aber das ist dann noch später... :D
War es nicht Lord Vader? Das wäre dann vor langer langer Zeit in einer weit entfernten Galaxis. (Also Zeitstellung würde passen, Region leider nicht. Mist)
 
@Ulrich: Das hieße demnach, daß ich eigentlich aus dem 3. Jahrhundert CE komme. Die Dendrochronologie (die Altersbestimmung vermittels Jahresringen) oder die C14-Datierung resp. Radiokohlenstoffdatierung können doch nicht lügen, oder? Ach, das Ganze ist gewiß interessant, doch entbehrt jeder Tatsache. Wie schon gesagt, die Dendrochronologie oder die C14-Datierung resp. Radiokohlenstoffdatierung können ja nicht lügen. Somit können auch nicht plötzlich über 300 Jahre der jüngeren Geschichte resp. der letzten 2'000 Jahre fehlen. Es gibt zwar viele solche Theorien und man sagt, daß die christliche Kirche da mächtig mitgemischt hätte :whistling:. Hinweis für Abzocker und Besserwisser: Sämtliche in diesem Beitrag auf externe Seiten verweisenden Links führen zur deutschsprachigen Wikipedia (siehe »de.wikipedia.org«) und wurden nun hiermit ausgewiesen :zunge.
 
Radiokohlenstoffdatierung können ja nicht lügen. Somit können auch nicht plötzlich über 300 Jahre der jüngeren Geschichte resp. der letzten 2'000 Jahre fehlen. Es gibt zwar viele solche Theorien und man sagt, daß die christliche Kirche da mächtig mitgemischt hätte .
Also ich vermisse ein Paar Stunden.. die ich aber den Met verdanke.. :trink01 ...Aber 300 Jahre !! Das müßte doch auffallen ?!?!
 
Ulrich, du schockierst mich. Sag uns jetzt aber nicht, dass dich Herr Illig in seine Fänge gekriegt hat
Nö, das Buch lag ne Weile bei uns auf dem Klo :whistling:
 
Also vor ein paar Jahrzehnten waren 300 Jahre mit der Radiocarbonmethode noch in der Fehlertoleranz. ( Das Verhältnis C14/C12 ist in gewissen Schranken schwankend). Die Dendrochronologie ist zwar, so man Bäume aus einer Region von heute bis vorliegen hat, eigentlich auf den Monat genau, aber nur dann. Ansonsten gibts da auch Ungenauigkeiten. Allerdings gibt es Gegenden, wo so ziemlich genau von Heute bis fast Ötzi die Zeiten dendrochronologisch erfaßt sind. Was Herr Illig da mit den verschwundenen Jahrhunderten schreibt, naa, was für den Liebhaber der Verschwörungstheorien und für Leute, die gern Fehler finden. Däniken ist da deutlich besser :)). Aber so für den Anfänger im Spiel "Entlarve den Blödsinn" gut geeignet.
 

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