Anderer Leute Abfall, Rohstoff für unser Hobby!!! und Allgemeine Recyclingtipps!

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Christbaumspitzen werden zu Quirlen verarbeitet und auf Lager mitgenommen. Gänseflügel zu Staubwedel, Ziegenköpfe an Wikis gegeben........... (sollte jemand noch andere Teile von Ziege oder Gans brauchen können kann er sich gern bei mir melden) Kerzenstummel eingeschmolzen für Lagerbeleuchtung, Eierkartons zum Papierschöpfen, Dunkle Gläser zb Kaffe oder gekörnte Brühe (nein ich koch nicht mit sowas) für Aufbewahrung von Kräuter Stoff und Wollreste sowie alte Rosshaarmadratzen gehn zu meine Jungs für Gambis und Beinlinge zum ausstopfen, Bettlaken eh klar für Schnittmusterprototypen Alte Feinstrumpfhosen eignen sich bestens um Insekten von der Motorhaube zu polieren, einfach nen Schwamm reinstecken und los gehts. Alte Blumentöpfe ohne Loch werden ausgekocht und als Lagerschüsseln umgewandelt ( Diese schönen flachen von Oma, ich liebe sie)
 
Christbaumspitzen werden zu Quirlen verarbeitet und auf Lager mitgenommen.
Die Dinger mach ich auch. :) Mich muss man leider ab und an zwingen etwas wegzuwerfen, ich bin da wie mein Opa, kein Gummiband, kein Schraubglas wird weg geworfen. Einen Schuhkarton und Klopapierrollen kann man übrigends gut zum Sortieren von Kabeln nehmen. (USB etc) Einfach die Rollen in den Karton stellen und in jede Rolle ein Kabel, da verheddert sich nix mehr.
 
guten Morgen! Aus Klamotten- und Stoffresten kann man auch gut Teppiche häkeln.. wollte ich schon lange mal ausprobieren, bin noch nie dazu gekommen.
 
Zitat von Margarete: Aus Klamotten- und Stoffresten kann man auch gut Teppiche häkeln..
Ähhh, häkeln ?( . Kanst du das mal genauer erklären, wie du das machen willst. Mir fallen da jetzt nur die guten alten "Fleckerteppiche" ein, aber die sind doch gewebt. Ich schau des Öfteren auf dem Wertstoffhof nach. Da gibt es eine Ecke mit allerhand Sachen, die noch gut zu gebrauchen sind. Hab da schon einiges gefunden, vom Buch bis zur Tischplatte :thumbsup: . Auch mal eine ganze Kiste mit Geweihen :heupf1
 
Hallo Regi, man reißt oder schneidet den Stoff in schmale Streifen, je nach Dicke der Häkelnadel. Dan igbt es zwei möglichkeiten: 1. man häkelt eine lange "Schlange", die man von innen nach aussen wie eine Schnecke aufrollt, wobei man immer den entsthenden äußeren Ring an den nächstinneren annäht 2. man häkelt das Ganze wie einen runden Topflappen nur eben aus den Stoffstreifen mit einen dickeren Nadel. Meine Großmutter hat das früher gemacht. Sa richtig gut aus! Viele Grüße Margareta
 
@Margareta Vielen Dank für die Erklärung 8o Werde ich auch mal ausprobieren, wenn ich Zeit dazu finde.
 
Aus zwei Cargohosen, die nicht mehr passten, habe ich je einen "Überzieher" für unsere Bögen genäht. In die Taschen kann man die Handschuhe und das Spannseil stecken. So hat man alles dabei und die Bögen sind geschützt. Kerzenreste gehen an ein befreundetes Lager für ihre Toilettenpapierleuchter. (Herstellung hat Mara beschrieben) Kaffeesatz wird im Blumenbeet verteilt.
 
Alte Elektrokabel strippen wir und verwenden die Kupferdrähte zum Herstellen von Kupfernieten. Genau so vewenden wir Reste von Kupferrohr in dem wir es weichglühen und es dann weiterverarbeiten, z.B. zu einem Riemenverteiler :D
 
@Eilika: Heute hab ich es ausprobiert- alle brauchbaren Gemüsereste angeschmort, dann lanke gekocht und gesalzen. Zwischendurch schmeckte es ein bisschen biitter, aber am Ende ist ein richtig toller Fond entstanden. Und die Farbe!!!! Richtig klasse, vielen Dank für den Tipp! Dabei ist mir auch noch etwas eingefallen...: Grillsaison: wenn der Grill fast aus ist, lege ich immer Gemüse auf den Rost (z.B. Champignons, Zwiebeln, Paprika, Auberginen,...), dass dann ziemlich lange trocknet und leicht angegrillt wird. Ich lasse es abkühlen und schichte es dann in große Gläser und übergieße es mit etwas Olivenöl, ganz viel Balsamico, dazu Wacholderbeeren, Knoblauch, Gewürze und Salz, Glas zu und in den Kühlschrank. Hält eine Woche und schmeckt total lecker- zum Beispiel zum nächsten Grillen :) . Ist auch ein tolles Mitbringsel.
 
von meiner arbeit nehme ich sämtliche vollholzabschnitte mit(und sind sie noch so klein) und benutze sie auf den märkten als anzündholz.da es meist fichte/tanne ist,brennt das ganz gut. da ich lederbälle fertige,erübrigt sich das,wo stoffreste hingehen....die werden als füllmaterialien benutzt. knochenreste(grad von den festgelagen wie weihnachten etc.) werden gereinigt und zu verschiedensten anderen sachen um/verbaut. biomüll(trocken brot oder zeugs,was mir nicht schmeckt)bekommen die hühner von meinem schmied und ich bekomme dafür übelst leckere eier. metall u schrott bekommt auch mein schmied und dann gehts aufn schrott.bringt sogar noch geld.oder wird gegen anderen "schrott" getauscht. lederreste werden als preisschilder,anhänger oder wieder zusammen zu größeren sachen verarbeitet(patchwork). tonreste vom töpfer werden eingesumpft und als schlicker verarbeitet oder alles geht zusammen und kunterbunt anhänger getöpfert. ölreste aus sonnenblumeölflaschen oder anderen,werden kopfüber stehen gelassen,dann in ein größeres behältnis gesammel(kann man durcheinander machen ) und dann in ne lampe gekippt und bringt licht aufm markt.ist ein riesen aufwand,aber die stehen eh von allein und am ende,hat man 6-8stunden licht für fast umsonst. mit aluminiumfolie(wo man seine arbeitsstullen drin hatte oder was anderes),die zusammengedrückt wird,kann man messer und metall polieren,das spart metallwolle.
 
Für Eierschalen (von gekochten Frühstückseiern) gibts noch ne sehr alte Verwendung. Man packt sie in ein kleines Leinenbeutelchen und gibt selbiges mit zur Weißwäsche. Grauschleier hat so keine Chance und wird sogar entfernt. Alter Oma Tipp :heupf1
 
Genial der Tipp mit den Eiern. Ich glaub das probier ich auch mal. Da ich beruflich hauptsächlich weiß trage und nicht ständig mit der Chemie-Keule ranwill, ist das in jedem Fall einen Versuch wert :)
 
Mensch Lorbi, ping mich doch an wenn hier so was schönes eröffnet wird :thumbsup: Da darf doch ein Zitat: "Mittelalter Mac Gyver mit Ossi-Genen ..." nicht fehlen. Grübel grübel, . . . wer war das noch gleich?
Für Eierschalen (von gekochten Frühstückseiern) gibts noch ne sehr alte Verwendung. Man packt sie in ein kleines Leinenbeutelchen und gibt selbiges mit zur Weißwäsche. Grauschleier hat so keine Chance und wird sogar entfernt. Alter Oma Tipp :heupf1
Das ist soo nicht ganz richtig :whistling: Es "macht" einen Grau- bzw. Weißschleier und geht deshalb nur bei weißen Sachen, siehe Grauschleier bei schwarzen Sachen (Kalkablagerungen) die mit Essig wieder schwarz werden, also nicht die teure Chemiekeule kaufen. Ich recycle meine defekten Schlagzeug-Becken (Bronze/Messing) beim Schmied meines Vertrauens, der macht den Wikis dann schöne Knäufe :thumbup: Und wenn wir schon bei Waffen sind erinnere ich gerne an mein Recycling-Projekt Schwertscheide :whistling: Greez, WvE
 
Ich Nehme gerne alte Eisen und Kupfernieten, sowie Lederreste von der Arbeit mit, hab nen Kumpel da mal ein paar nette Armschienen draus gemacht^^ was auch gut geht ist korrodierter Schweißdraht, daraus kann ma super Verzierungen machen oder auch Horn und Holz mit bearbeiten, wenn er dünn genug ist, dann hebt er feine flechen aus den Material... MFG Rob
 
reste won kerzen werden eingeschmolzen und mit einem neuen docht versehen in ein altes glas (z.b. essiggurken) gegossen und dienen als festivalsbeleuchtung. stoffreste werden zu patchwork decken, kissen, täschen,... verwendet bis gar nichts mehr geht. der gute ikea, ich-probier-mich-mal-aus-Stoff darf sich auf ein zweites leben als schlafplatz-unterlage im zelt freuen. jegliche wollreste ob nun von mir oder muttern wird zur häkeldecke gemacht und gläser, die sich eignen werden wür marmelade, suppenpulver (selbstgetrocknet) antipasti, apfelmus und ähnlichem hergenommen, sofern sie dazu taugen. die bauchigen Z....tis marmeladen gläser machen sich mit draht umschlungen und sand gefüllt auch gut als laternen.schönes geschenkpapier (findet sich aber selten) darf auch mal ein neues leben als buchumschlag fristen. und modeschmuck den ich nicht mehr trage wird demontiert und in neue stücke eingearbeitet.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Scadi, wie trocknest du Suppenpulver?
eig. ganz einfach, super lecker und sehr praktisch, wenn man nich so auf eingefrorene brühe steht oder keine zeit hat jedesmal ne brühe zu machen: du nimmst suppengemüse (sellerie, lauch, zwiebel, karotten nach belieben auch petersilienwurz, schalotten, lauchzwiebel...) und zerkleinerst es im mixer, würzt es nach belieben ab (bei mir kommt dann noch meersalz, petersilie, pfeffer rein). dann streichst du die ganze geschichte auf ein blech (oder zwei oder mehr, je nach dem wieviel du machen möchtest, aber bei mehr blechen solltest du diese immer wieder rotieren) und lässt das dann im ofen zwischen 70 und 100 grad trocknen...dauert ne weile und theoretisch kannst du den gemüse matsch auch in nem glas im kühlschrank aufbewahren, ohne es zu trockenen, aber ich persönlich mach das zeuch einmal in 6 wochen und darum mach ich immer ein wenig mehr von. zudem ist es ein klasse allroundgewürz. und es schmeckt hunderte male besser als jede brühe die du irgendwo kaufen kannst :laola01
 
spannend, hab ich auch mal in Netz von gelesen, und würde mich reizen, das mal zu machen. Hab dann aber gehört, das Suppengemüse sollte nicht bei Unter- und Oberhitze getrocknet werden, sondern bei Umluft (hab ich nicht). Wie ist da deine Erfahrung?
 
ich benutze umluft, da du das gemüse ja nicht backen möchtest, sondern trocknen.... eine alternative zum ofen ist aber auch das gemüse über mehrere tage an der Luft zu trocknen, damit habe ich aber noch gar keine erfahrungen gemacht, da ich in ner kellerwohnung mit luftfeuchteproblem lebe...aber mit ner kleinen menge lohnt es sich vielleicht doch mal es bei ober und unterhitze zu probieren. lass dabei aber auf alle fälle den ofen offen
 
Trocknen an der Luft würde zu lange dauern, da besteht die Gefahr von Schimmel. Ich fülle es ins Glas und stells in den Kühlschrank, da hälts locker 6-8 Wochen.
 

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