Frage an die Lagernden - Zeltgröße?

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Du kannst von sogenannten Speichenradzelten ausgehen (für wohlhabendere Darstellungen) http://www.google.de/imgres?imgurl=...d=1t:429,r:0,s:0&tx=81&ty=80&biw=1783&bih=864 So ein Zelt von Außen http://www.gargoylswacht.org/images/Speichenradzelt.JPG Hier eine Ansicht von innen http://www.odins-raben.de/sites/default/files/imagecache/galeriebild/workshopbilder/Bild7.jpg Oder bei Darstellungen, denen nicht grade die Mittel eines Ritters zumutbar sind, Kegelzelte: http://www.google.de/imgres?imgurl=...1&ndsp=36&ved=1t:429,r:0,s:0&biw=1783&bih=864 Vielleicht gab es auch noch andere Zeltformen. Mir sind jetzt aber grade spontan nur die beiden bekannt Irwie sind die Links grade verdächtig lang :huh: Naja, btw: Heute kam mein doppeltes Speichenradzelt von Matuls an ... 6m x 4m groß ... Das Teil ist ein Palast ohne Gleichen ! :allah
 
Kleiner Einwand... vielleicht ist da jemand weiter und kann helfen: Ist es wirklich so, dass die Speichenrad-Variante (die wir auch gebaut haben :rolleyes: ) bei dieser Zeltform vorausgesetzt werden kann. Bislang habe ich keinen Textbeleg gefunden ... man sprich von "Pavillon", aber geht nicht auf die "inneren Werte" ein... oder könnte es nicht einfach nur ein Einmast-Zelt sein, dessen Form durch die Abspannung erreicht wird???? Die Bilder, die ich kenne, lassen mich nicht sicher erkennen, das es ein Speichenrad im Inneren geben muss. Und: Einen Bildbeleg für ein Vordach wie im zweiten Link habe ich auch nicht gefunden... das ist zwar praktisch, aber eher Neuzeit, oder?
 
obwohl ich es mit den Kindern gerne nutze muss ich gestehen: ein Vorzelt ist absolut un-A und die Variante mit der Abspannung ist für mich wesentlich plausiebler als das Mitführen von zig Gestängen, dem Rad,.... ein Masten, abspannen und gut ist! Ach und vielleicht sollte man noch erwähnen KEINE BAUMWOLLE! NUR LEINEN
 
Ich muss gestehen, dass ich das Vordach garnicht gesehen hab ... Ich schiebe das mal auf die Zeit, zu der ich die Nachricht verfasst hab :whistling: Und ja natürlich -> Nur Leinen wäre korreckt. Hoffe mal ich hab da jetzt keine Verwirrung oder eventl. Fehlkauf mit bewirkt :S @ Aennlin Danke für die Bilderserie, die sind klasse !
 
sehe ich nicht so... bei etlichen Bildern (u,a, 1495) ist keine Abspannung dargestellt... das KÖNNTE also ein Speichenradzelt meinen (Abspannung über Seitenwand am Boden?)
 
Ich versuche mal wieder aufs eigentliche Thema zurück zu kommen und habe mal ein Schema meines Sachsenzeltes gebastelt. Bevor einige mosern - ja, das ist anscheinend schief genäht worden, ich habe in der linken Apsis eine Stoffbahn mehr, als in der rechten. Dafür dann aber auch ein wenig mehr Platz. Angegeben wurde es vom Händler mit 6 x 4 m, ich denke mal, es sind eher 6,50 x 4 m. Durch zwei Vorhänge habe ich die Apsiden abgeteilt, je ein Kind rechts und links auf handelsüblichen Feldbetten (gelbe Rechtecke) (alternativ Luftmatratzen). Die kleinen roten Rechtecke sind normale Klappboxen, die ich für jedes Kind zusammen stelle. Darin dann immer die Wechselklamotten. Meine Wechselsachen sind meist in einer Reisetasche unter dem Bett. Gewandungen hängen an beiden Masten. Mein Bett ist ein wenig breiter (Marke Eigenbau, Siehe hier , Post 28). Oben blau: meine Korbkiste (60 x 40 cm). In der linken Apside ist ein wenig mehr Platz, da steht dann noch ein kleines Regal (30 x 30 cm) mit 3 Böden, meist bringe ich dort auch alles Küchenzeug (z. Bsp. Kühlbox, Getränke etc.) unter. Ein blauer Müllsack für die Schmutzklamotten entweder links oder rechts in der Apside, je nachdem, wo gerade mehr Platz ist. Da mein Zelt tagsüber offen ist, ist der Bereich mit meinem Bett auch dementsprechend eingerichtet. Aller neumodischer Kram ist hinter den Vorhängen verschwunden. Der Platz ist für uns (meine Kinder sind 10 und 12) gut ausreichend. Ich habe mal versucht, das Ganze relativ maßstabsgeteu aufzumalen: 1m = 2 cm. Somit stimmen auch die Größenverhältnisse. Wie Ihr seht, kann man sich auch bei schränek Wänden und optimaler Platznutzung noch ganz gut bewegen. Bisher sind wir uns jedenfalls nicht ins gehege gekommen. Und seit die Kinder getrennt schlafen, schlafen wir alle ruhiger. :D oder Fotos von den Kinderkemenaten erspare ich Euch lieber :whistling:
 
Halli-Hallo, wir haben die Erfahrung gemacht,dass mit einem Doppelbett auf 3x4 Meter noch ein 2."Kramzelt" nötig ist,also bei 3x3 mit 2 einzelnen Betten,ist es recht eng,wie schon gesagt wurde sollten es eher 4x5 sein,oder ihr macht euch auch so ein "Kramzelt,und das einfach in etwas kleiner, dann ist Platz und es gibt auch nicht das Problem mit nicht-"a" Dingen,wenn euch das wichtig ist. Viele Grüsse.
 
Durch zwei Vorhänge habe ich die Apsiden abgeteilt,
@Mara, hast Du die Vorhänge direkt eingenäht oder lose und variabel gelassen? Ich muss für die kommende Saison auch noch eine optische Grenze ins Zelt einbauen.
...die Ausführung würde mich auch interessieren :rolleyes: . Finde es übrigens eine clevere Idee :kopfstreichel . Grüsse Gullbrand z.W.
 
Ich hoffe, ich kriege das jetzt richtig erklärt. Vielleicht mal mit Bild: Ist jetzt aber nicht maßstabstreu, hoffe aber, dass man es gut erkennen kann. Oben habe ich ja eine Querstange (hier gelb/ rund). Dann nehme ich ein Seil mit ca. 7 m Länge, schlinge es einmal um den Quermast und führe es an der anderen Seite wieder runter. Solange das Seil noch locker hängt, kann ich jetzt den Stoff (der etwas länger ist, als das Zelt hoch ist) mit einem einfachen Knoten am Seil unter der Querstange verknoten. Das dann mit beiden Stoffteilen (habe mittig offen gelassen als Eingang). Anschließend Seile an beiden Seiten unten an den Zeltheringen festmachen. (Da ist es gut, dass ich mein Zelt direkt am Stoff abspanne). Alternativ kann man natürlich auch extra Heringe dafür setzen. Auf dem ersten Markt habe ich die Erfahrung gemacht, dass nach der ersten Nacht der Stoff, den ich mit der äußeren Ecke nur am Hering mitverknotet hatte, an den Seiten dann etwas durchhing. Beim zweiten hatte ich dann feine Nadeln dabei und habe sie einfach um das Seil an der Seiten angeheftet. Für die nächste Saison werde ich einen einfachen Schlauch nähen, durch den ich das Seil dann durchziehe. Ich habe bewußt darauf verzichtet, den Stoff an der Zelthaut festzunähen:
  1. würde sich das Packmaß um einiges erhöhen
  2. ein nasses Zelt wäre schwerer zu trocknen
  3. wenn ich meine Kinder mal nicht dabei habe, könnte ich durchaus auf die eine oder sogar beide Abteilungen verzichten. So bleibe ich flexibel.
  4. Die Außenhaut wird durch zusätzliche Nähte nicht beschädigt und dann eventuell undicht.
  5. Wenn ich das mit dem Schlauch endlich geschafft habe, wird der zusätzliche Aufwand bei Auf- und Abbau bei max. 5 min liegen.
  6. Ich habe auch keine Lust, meterlange Nähte in dem festen Zeltstoff zu nähen.
Ich hoffe, es war einigermaßen verständlich. Nächste Saison kann ich ja dann mal ein Foto einstellen, in dieser habe ich das leider nicht fotografiert, und extra deswegen jetzt aufbauen??? :nein
 
Ich hab da jetzt auch mal eine Frage zum Zelt: Wenn ich mir im Grunde nur eine Plane kaufe ohne Front- und Rückseite, ist es schwer, das umzunähen/umnähen zu lassen zu einem vollwertigen Keilzelt?
 
janne, das Nähen eines "goden Telds" hätte beim Planenmacher vor 6 Jahren um die 230€ gekostet. Also Sachsenzelt mit an die Stange hochklappbaren Apsiden lxbxh 4,5x2,3x3. Selber nähen weiß ich nicht, Sattlernähte durch 4 Lagen Plane von Hand? Wenn das fertige Zelt soviel kostet wie das Nähen lassen?
 
Moin Wilfried, mir fällt immer wieder auf, dass du offenbar plattdeutsche oder ins Plattdeutsche übertragene Begriffe verwendest und diese in Anführungszeichen setzt. Damit suggerierst du meines Erachtens, dass es sich um Fachbegriffe handelt. Wenn es sich jedoch um Neologismen oder um Begriffe handelt, die nicht dem mittelalterlichen Kontext entstammen (und plattdeutsch ist eben kein mittelalterlicher Kontext), führst du damit viele Mitleser in die Irre. Bezüglich des beschriebenen Zeltes würde es mich jedoch interessieren woher du den Begriff hast, sofern es sich entgegen meiner Annahme doch um einen mittelalterlichen oder zumindest in Hobbykreisen gebräuchlichen Begriff handelt. Aus mittelalterlichen Quellen ist mir kein Zelttyp bekannt, bei dem man die Apsiden an die Stange hoch klappen kann (wie sollte das auch funktionieren?). Mir sind zwar sogenannte Sachsenzelte mit hochklappbaren Seitenteilen (also die Langseiten des Zeltes zwischen den Apsiden) aus Darstellerkreisen bekannt, jedoch gibt es meines Wissens für diesen Typ keinerlei Belege. Evtl. kannst du uns ja mal erleuchten. Gruß, Timm
 
naja, ganz einfach ein "teld" ist im ostfälischen definiert als Keilzelt, einfaches Zelt. Ein "goded Teld" (gutes Zelt) hat eine durchgehende Firststange, die herausragt, die Dreiecke vorne sind um einiges größer und können oben an die Firststange angeschlagen werden, die Wärme des Feers vorn zieht ins Zelt und Du hast vorn einen Aufenthaltsraum. Du hast sicher schon Abbildngen von Getelden gesehen, bei denen die Firststangen sehr weit rausragten, aber keine senkrechten Stützen zu sehen waren? Und keine Linien mittig in den Apsiden? Siehste, so sieht so ein Teil geschlossen aus. diese sogenannten Sachsenzelte sind ja Erfindungen der Neuzeit, irgendeine englische Gruppe hat sich mal gedacht, wie die Plane ausgesehen haben könnte. Nur keiner hat sich je gefragt, warum die so 2-3 m zu lange Stangen genommen haben ;-).
 
Bei mir in der Frage gehts um ein einfaches Keilzelt (oder nennen die sich A-Zelt?) mit vorne und hinten auch Stoff zum schliessen samt Gestänge. Also würdest du, Wilfried, empfehlen, es fertig zu kaufen? (Ich versteh dein Platt, aber muss leider Timm da Recht geben, es macht den Eindruck von MA-Sprache).
 
Moin, also mal an die Zeltbauer meine Erfahrungen. Wer Baumwollstoff verarbeiten möchte (habe ich bei dem Speichenradzelt auch (siehe Galerie)) benötigt nicht zwangsläufig die superteure Maschine mit super viel Platz. :D Ich habe 2 Speichenradzelte genäht.. das erste 3,5 meter hoch mit etwa so viel Durchmesser. Das Zweite ist etwas größer. Also eher 4 Meter mit etwa 4 Meter durchmesser. Genäht wurde beides in kleinem Zimmer an einer handelsüblichen Nähmaschine. Man sollte nur mehrere Nadeln einplanen und langsam nähen. Wenn ich mir überlege, dass ich das ganze geraffel im Zimmer verteilt hatte und die nähmaschine auf nem kleinen Ikea Couchtisch stand. :D Es gibt übrigens auch vorimprägnierten stoff. Das erspart das selbst imprägnieren. Das Holzzeugs kann man gemütlich selbst bauen. Als Hilfe dienten übrigens folgende Seiten: http://www.greydragon.org/pavilions/metricpavmath.html (sehr genial zur Berechnung. Damit hab ich alles berechnet) bzw http://www.greydragon.org/pavilions/index.html und http://oak.atlantia.sca.org/16/pavillion.pdf Mein Trend geht übrigens wieder zur Verkleinerung. Ich möchte nicht mehr Stunden mit Zeltauf- und abbau verbringen. Mein nächstes wird dann ein Leinenzelt Kegelform Handgenäht mit Minimalistischer Ausstattung. ^^ btw. Hat jemand Kontakt mit halbwegs bezahlbaren Leinenzeltstoff Händlern?
 

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