Schulprojekt: "Respekt und Toleranz im Mittelalter"

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Thomas W.

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Hallo zusammen, ich weiss nicht ob ich in dieser "Rubrik" mit meinem Anliegen richtig bin. Wenn nicht, dann bitte einfach verschieben. Für eine Projektwoche im November mit dem übergeordneten Thema "Respekt & Toleranz" möchte ich gerne etwas mit Mittelalterlichem Bezug anbieten. Es stehen mir vier ganze Schultage zur Verfügung. Das Alter der teilnehmenden Schüler wird vermutlich 6 bis 16 Jahre (steht noch nicht fest) sein. Es werden ca. 10 Kinder/Jugendliche (teilweise mit leicht geistiger Behinderung, 0-Frustrationstoleranz, aggressivem Verhalten) beiden Geschlechts teilnehmen können. Die Schule ist eine Förderschule. Die Schüler/innen sind grundsätzlich motivierbar und sie sind begeisterungsfähig! Fest geplant/organisiert habe ich bis jetzt: - ganztägiger Besuch der Kyburg (begleitet von einem Historiker *die genaue Absprache zu den Themen läuft im Oktober*) - einen ganzen Vormittag kommt ein Falkner zu uns in die Schule. (im Bezug zum "Umgang mit Tieren allgemein" und zur Jagd/dem Mittelalterlichen Jäger). In den verbleibenden zweieinhalb Tagen stelle ich mir u.a. folgende Bereiche vor, bei denen ich mich gerne von euch "Fachleuten" zum Thema Mittelalter beraten lassen möchte: - etwas zur "Minne" (Im Bezug auf den respektvollen Umgang mit Frauen / Mädchen) - etwas zur "ritterichkeit" und "höfischkeit". - etwas zu Mittelalterlichen Spielen/Spielregeln (im Bezug auf den Umgang untereinander / verlieren (lernen) können / einhalten von (spiel)regeln/etc.etc) - etwas zum Thema "Lebensmittel" und der Umgang mit diesen. (etwas was auch geistig Behinderte z.B. aus einem Mittelalterlichen Rezept "selbst machen / kochen" könnten) Diese Sachen "schweben" dazu noch so in meinem Kopf herum. Hab ihr evtl. noch Ideen? Was habt ihr mit Kindern/Jugendlichen vielleicht schon selbst ausprobiert? Habt ihr (zu den oben genannten Punkten) vielleicht noch einen methodisch/didaktischen "Tipp" für mich? Könntet ihr mir mit "Mittelalterlichen Spielen" (die ich gerne auch käuflich erwerben würde) aushelfen, oder sie mir ausleihen? (Übergabe per Postweg, oder auf dem Forentreffen möglich) Habt ihr sonst noch eine Idee/Vorschlag/Anmerkung dazu? Dann freue ich mich hier (oder PN/mail) von euch zu lesen. :knuddel Dankende Grüsse, euer Thomas :heupf1
 
Mit Outdoorspielen könnte ich helfen... und Alquerque und Glückshaus hab ich auch, Meiner!
 
Hallo Stefan! Auf dich hatte ich - ehrlich gesagt - auch gehofft!!!
Mit Outdoorspielen könnte ich helfen... und Alquerque und Glückshaus hab ich auch, Meiner!
DAS fände ich KLASSE! Vielen Dank! (Wenn noch vorhanden, hätte ich noch an einem der Spielkartensätze - was du da extra drucken lassen hast - Interesse)
 
hui das klingt ja toll. also wir haben mal nen kindergeburtstag gestaltet. die kinder haben aus papp-karton schachteln halt so umzugskartons eine burg gebaut. da wurden die schachteln grau angemalt mit steinmuster und fenster und es wurde eine burg gebaut. was ich d ganz klasse fand, die Eltern der beiden Purzel-kinder hatten so kleine holz-nuggets aus dem Baumarkt gekauft und ich hab dann jedem kind den namen mit edding in "mittelalterlicher schrift" draufgeschrieben, so wusste man schon mal wie jedes kind heisst. die jungs haben dann brezen-kringel mit lanzen aus holzstöcken stechen dorfen, also quasi wurde aus laugenteig ein kringel gebacken und dann aufgehängt, die jungen ritter mussten dann versuchen sie aufzuspießen, das war gar nicht so einfach, aber lustig und jeder ritter durfte eins für sich und für ein mädchen eins angeln. die mädchen haben bunte nestelbänder gemacht und perlen draufgefädelt und abens haben wir würstchen und hackfleischbällchen gegrillt. zuvor haben wir einen apfel-speckbrei gekocht. jedes kind bekam 3 äpfel und es wurde um die wette geschält. wer zuerst alle 3 fertig hatte war der sieger und durfte für den rest des tages ein kleid von mir anziehen (ein extra kinderkleid versteht sich) achja und fladenbrote haben wir auch gebacken, gibt es was schöneres für kinder als im teig rumzupanschen ;)
 
Wenn noch vorhanden, hätte ich noch an einem der Spielkartensätze ... Interesse
Bunt und groß (19 cm hoch) oder klein und schwarz-weiß? Ich lass gern nachdrucken... muss sowieso noch mal zum Drucker.
 
Wir haben mal vor vielen Jahren aus Kuhscheiße, Lehm und Stroh einen Backofen gebaut... brauchte zwar eiunige Zeit (2-3 Tage) zum aushärten, aber die da drin gebackenen Brote waren genial... wenn Du vier Tage Zeit hast, könnte das was werden, quasi als krönender Abschluss am 4.Tag. PS: Kartensatz ist bestellt.
 
Was mir zum Thema Tiere einfällt, sind Therapiehunde. Ich hatte einmal die Gelegenheit, Pädagogen bei der Arbeit begleiten zu können, als sie einen Ausflug mit Behinderten zu einem Reithof machten. Das Zusammenspiel mit den Pferden und dem Esel war schön anzusehen. Eine der Betreuerinnen hatte einen ihrer Hunde (ein Jagdhundmischling übrigens) mit, der auf die Ausbildung zum Therapiehund vorbereitet wurde. Menschen, die mit anderen Menschen so ihre Schwierigkeiten hatten, konnten sich wunderbar auf den Hund einstellen und das neue Verhalten auch auf ihre Mitmenschen übertragen. Vielleicht findest Du ja einen entsprechenden Verein in deiner Umgebung. Der Bezug zum Mittelalter lässt sich ja über die Jagd herstellen, gibt ja genug Abbildungen mit Jagdhunden.... Bei den Rezepten denke ich entweder an Äpfel mit Speck (ein unerwarteter, neuer Geschmack für die Kinder) oder an einen süßen Brei. Ein Breirezept findest auf unserer Seite: http://www.weltenwanderer.info/suesser brei.htm Äpfel mit Speck sind übrigens nur kleingeschnitter Speck, der mit kleingeschnittenen Äpfeln gebrateten wird. Ist in kaltem Zustand auch ein guter Brotaufstrich.
 
Wir haben mal vor vielen Jahren aus Kuhscheiße, Lehm und Stroh einen Backofen gebaut
Die "Zutaten" für solch einen Ofen wären alle im nächsten Umfeld aufzutreiben. Ich sprech das mal mit den Kollegen ab. :thumbup: Wieviel von allem und eine Bauanleitung findet man sicher über google, oder?
 
Hallo und guten Abend Andi, auch dir ein herzliches Dankeschön für deine "Ideen"! :thumbup:
Bei den Rezepten denke ich entweder an Äpfel mit Speck (ein unerwarteter, neuer Geschmack für die Kinder) oder an einen süßen Brei. Ein Breirezept findest auf unserer Seite: http://www.weltenwanderer.info/suesser brei.htm Äpfel mit Speck sind übrigens nur kleingeschnitter Speck, der mit kleingeschnittenen Äpfeln gebrateten wird. Ist in kaltem Zustand auch ein guter Brotaufstrich.
Ich hab zum Apfel-Speckbrei" gerade ein "Ritter Erasco sicheres" Rezept erhalten! Dein Vorschlag zum süssen Brei werde ich auch noch anbieten! so haben wir (fast) alle Geschmäcker abgedeckt!
Was mir zum Thema Tiere einfällt, sind Therapiehunde.
Hunde sind leider so eine Sache... Wir hatten vor zwei Jahren einen wirklich schlimmen "Zwischenfall" mit den Hunden einer Kollegin. Resultat: Eine (Gott sei Dank Erwachsene) Person mit lebensgefährlichen Verletzungen und zwei - von der Polizei erschossene - Hunde... Seit dem geht diesbezüglich gar nichts mehr... leider...
Wir haben zwei - schuleigene - Esel auf dem Gelände. Die könnte ich nutzen/einbauen! Bis jetzt "miste" ich sie "nur" einmal in der Woche - mit zwei Schülern - aus... und untersütze mit dieser wunderbaren Arbeit unseren Hauswart. Die Kinder lieben es!
 
Als ich den Thread aufmachen wollte, wollt ich schon schreiben "Respekt und Toleranz und dafür ausgerechnet das Mittelalter?" ^^ Aber deine Ideen find ich schon ganz gut. Ein klassisches mittelalterliches Spiel ist die Mühle, das ist leicht zu lernen und man kann die Linien einfach auf ein Holzbrett zeichnen, als Steine geht alles mögliche, Holzplättchen, Kiesel etc. Dann natürlich Würfelspiele aller Art. Und typische Kinderspiele wie Fangen, Schweinchen in der Mitte, Reifenlaufen, Verstecken, Ringeltänze, Seilspringen, Klatschspiele, Ballspiele, Puppen, Spielzeuggeschirr, Kegelspiel, Murmelspiel, Spielzeugtierchen aus Keramik, fast alles Sachen, mit denen die Kinder vor 50 Jahren noch gespielt haben. Ist zwar nicht mehr ganz Mittelalter, aber Pieter Bruegel hat da mal ein nettes Gemälde dazu gemacht, was alles so gespielt wurde (http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kinderspiele) Du könntest die Kinder ja auffordern zu einem typischen Volkslied (da gibts ja solche, da singt immer einer eine neue Strophe und die andern alle den Refrain zB "Ja so warns die oidn Rittersleut") neue Strophen zu dichten und darin die guten Eigenschaften eines anderen Kindes zu loben? Im Sinne von Minne?
 
Als Thema: Der alltägliche, respektvolle Umgang miteinander, quasi der MA-Knigge. Mir missfällt heutzutage die eigenartige gesellschaftliche Attitüde, dass "Respekt" immer nur irgendwelchen gerade populären Randgruppen entgegen gebracht werden soll. Ob das nun Behinderte, Homosexuelle, Flüchtlinge oder was auch immer sind. Der ganz normale Mitmensch fällt irgendwie raus, der braucht ja keinen Respekt. Das Ergebnis sehen wir tagtäglich. Wie biete ich (ritterlich) jemandem Hilfe an, wie begegne ich unbekannten Leuten respektvoll, wie frage ich Fremde höflich, wie begrüße ich einen (noch) Fremden, aber auch Situationen wie: Wie kläre ich eine Situation, der ein potentieller Konflikt innewohnt? "Mittelalterlich" stilvoll natürlich, es ist ja ein Spiel. ("Verzeiht, mein Herr, dass ich Euch störe, doch mein Ranzen ist leider zu groß, als dass ich hier ohne Eure Hilfe vorbeipassen würde. Wäret Ihr so freundlich, kurz zur Seite zu treten um mich passieren zu lassen?" oder "Mei Mudda? Ja, ich habe eine, sie ist für Ihr Alter sehr schön und eine weise Person, die als Mutter zu haben mich mit großem Stolz erfüllt, auch wenn ich ihr allzu oft nur ein ungeratener Sohn zu sein vermochte. Es ist sehr nett, dass Ihr nach ihr fragt, ich werde ihr Eure Grüße überbringen.") Es geht nicht um ein Mediävistikseminar mit authentischen, belegten Ritualen und Floskeln, es geht um ein Prinzip. Das Prinzip, zwar standhaft, selbstbewusst und mutig, aber auch gütig, sanft, freundlich und nachsichtig zu sein. Und natürlich kritisch der Situation, aber auch sich selbst gegenüber zu sein. ("Seid gegrüßt, mein osmanischer Freund. Möge der Gott, den wir beide verehren, sich nicht daran stören, dass wir ihm verschiedene Namen gaben, möge er über unsere menschliche Einfalt gnädig lächeln und unsere Begegnung segnen." Zumt Thema Verantwortung und Respekt: Ich mache mit meinen Schülern, aber auch mit Kindern auf Märkten, oft folgende Übung: Material: Einer hat ein Schwert (erstmal aus Gummi, LARP-Bedarf), der andere nix. Setting: Der mit dem Schwert ist der alte, erfahrene Ritter, der mit nix sein "Lehrling", also der Page, der gerne mal Knappe und dann Ritter werden möchte. Der Page hat noch nie mit Waffen zu tun gehabt. Der Ritter erklärt ihm, dass, der eine Waffe benutzen möchte, erstmal lernen muss, sich sicher zu bewegen, damit er mit der Waffe später keine Gefahr für sich selbst darstellt. Durchführung: Aufgabe des Pagen ist es schlicht, nicht getroffen zu werden. Er darf sich nicht weiter als eineinhalb bis zwei Armlängen vom Ritter entfernen (wenn er mal über diese Distanz ausweicht, dann muss er auch wieder herankommen), sonst wird das nur ein Fangen-Spiel, was nicht Sinn der Sache ist. (Notfalls halten beide Personen mit der freien Hand ein Seil, um diese Distanz zu gewährleisten, aber dieses Seil behindert die freie Bewegung eigentlich zu sehr) Der Ritter schwingt sein Schwert und greift den Pagen permanent an. Herausforderungen für beide: Der Page muss lernen, sich flüssig und geschmeidig zu bewegen, dabei soviel wie nötig auszuweichen (Nur ausweichen! Schwertklingen blockt man nicht mit der Hand, auch wenn sie aus Gummi sind!), aber so wenig wie möglich um nicht zu schnell zu ermüden. Die meisten Kinder fangen bei dieser Übung an, wie wild umherzuhüpfen. Hippeligkeit und planloses Gezappel sind aber hier gaaanz schlecht. Sie müssen eine gewisse Ruhe und Konzentration, aber auch ein (Selbst-)Vertrauen in ihre Gefahreinschätzung (Distanz, was hat der andere vor?...)lernen. Das ist im Übrigen das pädagogische Ziel, wenn ich die Übung in der Arbeit verwende. Nebenbei trainieren sie dabei einen sicheren Stand, auch in der Bewegung (Kampfsportler wissen,was ich meine). Der Page muss außerdem lernen, nicht das Schwert zu fokussieren, sondern eher den, der das Schwert führt, als Ganzes. Er muss sich quasi innerlich zurücklehnen, um den Überblick zu behalten. Und er muss immer bereit sein. Sich auf den Boden werfen ist keine gute Idee, weil man da nicht mehr rechtzeitig hochkommt. Nach dem Ausweichen ist vor dem Ausweichen. Man kann bei dieser Übung schön erkennen, ob jemand bestimmte Blockaden hat (Der duckt sich ja immer, selbst wenn das blödsinnig ist, und weicht nie zur Seite aus...) Der Ritter hat keineswegs das Ziel, den Pagen zu vermöbeln! Er soll mit ihm üben. Er hat als Verantwortlicher den eigentlich schwierigen Job. Er muss seine Angriffe so langsam (fast schon Zeitlupe) und mit weiten Ausholbewegungen so sauber und klar erkennbar machen, dass der (ungeübte) Page auch eine faire Chance hat, zu reagieren. Er muss den Drang, punkten zu wollen, unterdrücken. Ziel ist nicht ein toter, sondern ein lernender, ein besser werdender Page. Ein einmal eingeleiteter Angriff wird auch sauber in der ursprünglichen Richtung durchgezogen, selbst wenn der Page erfolgreich ausweicht. (Es wäre bei dem langsamen Tempo ein Leichtes, die Richtung zu ändern und den Pagen trotzdem zu treffen, aber das ist nicht Sinn der Sache). Auch muss der Ritter stets aufpassen, dass der Page nirgends rücklings hineinrennt, Unbeteiligte gefährdet werden oder er den Pagen irgendwie, z.b. weil dieser ausrutscht, oder zu langsam reagiert, verletzt oder weh tut. Notfalls wird der Angriff gestoppt oder vorbeigeleitet. Das Ganze ist als Zusammenspiel von Ritter und Page schwieriger, als man meinen sollte, da beide Ruhe, Übersicht und (vor allem der Ritter) Verantwortung brauchen. Als Erweiterung kann man auch einen Stab nehmen. Der Stab ist zwar grundsätzlich langsamer als das Schwert, hat aber zwei Enden, was die Sache schwieriger macht. Außerdem ist er erheblich schwieriger zu führen, was dem Ritter eine Herausforderung bietet. Für Star-Wars-Fans: Auch mit dem Schwert: Mit verbundenen Augen abwehren. Ja, das geht, wenn man weiß wie, sehr konzentriert ist und der Angreifer mitspielt. Wer den Trick nicht selber rausfinden möchte, darf gerne fragen ;)
 
@ Rotschopf: Danke dir für den Tipp! Gerade das Bild (und natürlich deine Ideen) sind Spitze! Das werde ich sicher gut als Einleitung zum "Thema Spiele" brauchen können! :thumbup: @ Panzereiter: Ich nehme mich deinen Ausführungen nachher nochmal genauer an. Das mit dem "Ritter und dem Knappen" könnte man (leicht abgewandelt) tatsächlich mal ausprobieren. Da muss ich aber erst mal schauen, "wer" sich dann alles für dieses Thema interessiert und sich einschreibt. :D :wiki2 :ritter15 Wenn ich Glück habe, besuchen uns noch für ~ zwei Lektionen ein (oder mehrere) Historische Fechter. Da könnte man deinen Vorschlag als "Vorbereitung/Aufwärmung/Einleitung" zum Thema nutzen. :thumbup: @ all: Vielen Dank für eure tatkräftige Hilfe! Ich denke, dass könnten echt geniale vier Tage werden! :thumbsup:
 
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Wenn ich gerade "Äpfel mit Speck" lese - zum Glück habe ich gerade zu Mittag gegessen - bitte dran denken, dass Speck üblicherweise aus Schweinefleisch hergestellt wird. Du weißt, worauf ich hinaus will? Es gibt auch Kinder, die überhaupt kein Fleisch essen. Wäre vielleicht gut, wenn ihr das im Vorfeld klären könnt. Das erspart den Kindern und euch traurige Gesichter und peinliche Situationen.
 
Hallo Susanna! Richtig! Danke dir für deine Überlegungen dazu.
Es gibt auch Kinder, die überhaupt kein Fleisch essen...
...oder deren Glaube es ihnen verbietet etwas "schweinisches" zu essen. Da gibt's Kinder und auch Erwachsene an der Schule, die dass betrifft. Darauf nehme ich natürlich (auch in der täglichen Mittagsverpflegung) Rücksicht. Keine Frage.
Wäre vielleicht gut, wenn ihr das im Vorfeld klären könnt. Das erspart den Kindern und euch traurige Gesichter und peinliche Situationen.
Deshalb gibt es - die von AndiP in post 9 vorgeschlagene - zweite Variante als "süssen Brei". :thumbup: Brot (oder etwas in der Art) wird ja auch noch gebacken. Ich denke, dass da jeder etwas "zu Futtern" finden wird. :)
 
Ich habe letztes Jahr zum Thema Minne die "missglückten" Minneversuche des Ulrich von Liechtenstein die Kindern als Theaterstück nachgespielen lassen. Die Episoden sind eine halbe A4 Seite lang, in Prosaform. Die Kinder haben versucht, diese Geschichte in Szene zu setzen. Dabei sind (je nach Leistungsvermögen) ganz unterschiedliche Versionen entstanden. Die Requisiten und Kleider haben wir gestellt, aber es gab noch genug Material zum freien Verarbeiten.
 
Hallo Tordis,
Ich habe letztes Jahr zum Thema Minne die "missglückten" Minneversuche des Ulrich von Liechtenstein die Kindern als Theaterstück nachgespielen lassen. Die Episoden sind eine halbe A4 Seite lang, in Prosaform. Die Kinder haben versucht, diese Geschichte in Szene zu setzen. Dabei sind (je nach Leistungsvermögen) ganz unterschiedliche Versionen entstanden. Die Requisiten und Kleider haben wir gestellt, aber es gab noch genug Material zum freien Verarbeiten.
Das klingt aber gut! Hast du da vielleicht noch etwas für mich (Erfahrungswerte/Buchtipp), wo ich mich über den Zeitrahmen, bzw. die Geschichte/deren Handlung des "Ulrichs v. Lichtenstein" etwas einlesen kann. Nur damit ich erst einmal grob erfassen kann, ob mir das von der verbleibenden Stundenzeit her, durchführbar erscheint... 8o :thumbup:
 

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