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Moin, als Ritter um Marburg zu der Zeit würde ich mir Gedanken machen welches Jagdrecht ich habe. Bin ich Ritter ohne Lehen am Hofe eines Grafen ? Dann sieht daß mit dem Jagdrecht wohl eher düster aus. Als Ritter mit einem entsprechend großes Lehen wird mir vielleicht die Jagd auf Niederwild gestattet. Ich würde dann wohl die Armbrust bevorzugen. Um mit Pfeil und Bogen kleine Tiere zu erlegen bedarf es schon ein gehöriges Maß an Können. Als Ritter dieser Zeit würde ich wohl nicht die Zeit aufbringen um mit dieser Waffe, die eher von meinen Knechten verwendet wird, fit zu werden. Wie werde ich jagen ? Einsam ohne Rüstung durchs Unterholz a la Robin Hood ? Oder als gesellschaftliches Ereignis mit anderen meines Standes, die sich das Wild von Jaddhelfern zutreiben laassen ? Vielleicht wurde auch die Jagd mit Fallen und Schlingen bevorzugt. All das verschwindet hinter dem Horizont der Jahrhunderte. :shoot Wenns denn partout ein Bogen sein soll, dann mit Sicherheit nicht der von der Abbildung. Burgunderbogeen, englische Langbögen usw. gab es noch nicht. Ein schlichter Holzbogen wie ßimon ihn beitrug wäre für mich erste Wahl. Ja, es gab nach Crecy berittene Bogenschützen die mit ihren Zossen dem Tempo der Ritter folgen konnten. Zur Schlacht stieg man, wie die Men at arms auch, ab. Auf Kommandounternehmen wird mit Sicherheit auch mal, um sich die Feinde vom Hals zu schaffen, vom stehenden Pferd geschossen worden sein. Belege dafür gibt es wohl nicht, war zu banal um es zu berichten, es nicht zu tun aber dämlich. Gruß René
 
Wenns denn partout ein Bogen sein soll, dann mit Sicherheit nicht der von der Abbildung. Burgunderbogeen, englische Langbögen usw. gab es noch nicht.
Wie kommst du darauf, weil es keine Bogenfunde aus dem 12. Jhd. in Europa giebt? Und weil secundär Quellen wie z.B. Materialbereitstellungslisten und Zeitgenössische Abbildungen etc.nicht aussagekräftig bzw. glaubwürdig genug für dich sind? Somit hätte es nämlich z.B. in Hasting keine Englische Bogenschützen geben dürfen, denn den ELB gibt es laut Fundlage ja erst seit der Marry Rose oder wie jetzt !?
Ein schlichter Holzbogen wie ßimon ihn beitrug wäre für mich erste Wahl.
Achja wirklich - für mich nicht! Hast du dir zumindest mal den Begleittext durchgelesen?
Der Bogen stammt vom der Burg Elmendorf am Nordufer des Zwischenahner Meer. Er wurde im Burggraben ausgegraben und konnte durch Beifunde in die Mitte des 12. Jahrhunderts datiert werden. Die Verbiegung ist auf die Trocknung der Holzsubstanz nach der Ausgrabung zurückzuführen Das Stück zählt typologisch zu den Langbögen, weisen allerdings einige Besonderheiten auf: Während der Griffbereich fein herausgearbeitet ist, sind die Bogenarme noch in einem recht derben Zustand. Das benutzte Eibenholz ist außerdem von minderer Qualität; in Griffnähe sind einige größere Knäste angeschnitten. Die Einsatzmöglichkeiten eines solchen Stückes sind deshalb unklar. Die schmächtigen Ausmaße und auch die geringe Holzqualität sprechen gegen eine Verwendung als Kriegsbogen, und bei der Jagd wäre er allenfalls für Kleinwild zu nutzen gewesen. Quelle:CEM Vechta
Das ist m.E. kein Bogen im eigentlichem Sinne, sondern eher ein Lehrstück eines Gesellenanwärters oder dergleichen. Ein misslungendes Übungsstück, welches als Müll im Burgraben versenkt wurde und nicht mehr! schattige Grüße
 
Ach komm ... nur weil ich den Bogen genannt habe brauchst du ihn nicht in den Dreck schreiben. Natürlich ist der Fund problematisch, wie übrigens jeder. Nur hey! Es ist überhaupt einer, und nur 100 Jahre weg, was bei Bögen noch echt gut ist. Kleidung hat viel mehr Moden.
 
Hallo Schattenwolf, hab mir echt überlegt ob ich auf Deinen Beitrag eingehe, tue es mal. "Somit hätte es nämlich z.B. in Hasting keine Englische Bogenschützen geben dürfen, denn den ELB gibt es laut Fundlage ja erst seit der Marry Rose oder wie jetzt !?" 1. Gab es auch nicht. Bei Hastings gab es keine oder nur eine verschwindend kleine Menge ANGELSÄCHSISCHER Bogenschützen, die wenn, garantiert keinen ELB benutzten. Den gabs noch nicht. "Achja wirklich - für mich nicht! Hast du dir zumindest mal den Begleittext durchgelesen?" 2. Ja, ich bin des Lesens mächtig und folge nicht dem Trend zum 2. Buch. Es wurde ein Bogen gefunden, der auf etwa 1150 datiert wurde. Kein schönes Stück, vielleicht ne Montagsproduktion oder sonst was. Da hab ich keine eigene Meinung, war auch nicht bei der Entsorgung dabei. 3. ich schrieb, was für mich erste Wahl wäre. Und das aus gründlicher Überlegung heraus.Was für Dich erste Wahl wäre ist Deine Sache.
 
Entschuldige das ich erst jetzt antworte - ich hab deinen Beitrag gerade erst gesehen.
ich schrieb, was für mich erste Wahl wäre. Und das aus gründlicher Überlegung heraus.Was für Dich erste Wahl wäre ist Deine Sache.
Damit hast du natürlich absolut recht. Ich rede, schreibe und handle natürlich immer nur aufgrundlage dessen was ICH für richtig halte. Ich erhebe keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, denn sowas wie Allgemeingültig gibt es aus Sicht meiner Wahrnehmung nicht. Was Hastings angeht lass ich das jetzt mal so stehen, da haben wir offensichtlich andere Ansichten über "Engländer" bzw. "Ethnologoe". schattige Grüße
 

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