Der Indianer - äh - Wikinger auf dem Kriegspfad

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Ist ja nun über 1 Jahr vergangen, und ich muss leider sagen: Viel kam nicht. Die Gründe dafür sind drastisch, sollen hier aber niemand kümmern. Nichtsdestotrotz hatten wir die Möglichkeit ein paar Sachen auszuprobieren. Erkenntnisse möchte ich hier präsentieren. Die Axt: Wer sagt "Jeder Wiki hatte ne Axt, denn die war billiger als ein Schwert" hat leider noch nie mit einer billigen Axt gearbeitet. Ich habe 2 Äxte im Einsatz gehabt, eine von einem Replikenhändler dessen Namen ich aus Fairniss nicht nennen werde, eine von einem Schmied. Erstere kostete 40 EUR, letztere 120EUR. Die erstere hatte keine selektiv gehärtete Schneide, hatte demnach Ausbrüche an der Schneidphase, wurde schnell stumpf und das Blatt verbog sich. Die zweite war selektiv gehärtet, damit konnte ich NACH dem entrinden einer Fichte auch noch Kräuter schneiden. Der Sax: Holzhacken auf Dauer, wenn man drauf angewisen ist (Februar, -10°, 20cm Schnee) ist ein Unding. Vorgesägtes Holz auf Märkten, abgelagert, ja sicher. Aber gewachsenes Holz, teilgefroren, mit massig Astlöchern war eine Qual. Mit dem Beil ging es besser, aber ein Spass war es nicht und Lagerfeuerromantik wollte nicht aufkommen. Schuhwerk: Akzeptiert man, dass auch gute Wendeschuhe undicht werden, ist alles OK. Nadelgebundene Socken hatte ich nur zum Schutz der Füsse vor Schnitten an, die Isolation gab trockenes Grass und feine Tannentriebe. War das Nass, wurde es getauscht. Die Füsse wurden regelmässig am Feuer getrocknet. Schlafen: Ab 40cm Fichtenzweigen wird es gemütlich. Eine Wolldecke an sich reicht kaum zur Isolation, jedoch habe ich auch nicht den metabolismus eines Wikingers. Mit dem Schrägdach aus Zweigen und dem Feuer ist es aber erträglich. Trinken: Wenn man keinen Bock mehr auf heisses Wasser OHNE einen Tropfen Milch hat (und keinen Alkohol trinkt), ist Fichtennadeltee durchaus Lecker. Hat etwas von einem grünen Tee. Die Jungen Triebe kann man auch kauen wie Kaugummi. Wartung: Der Birkenporling ergibt tatsächlich ein gutes Werkzeug, um Messer und Äxte, nach dem Schliff mit Bachkiesel, abzuziehen. Der daraus gewonne Tee ist wiederum eklig. Die Heilkraft als Pflaster musste ich gottlob nicht testen. Feuer machen: Mit Übung kein Problem, aber z.b. Charkloth als Zunder hat den fiesen Nachteil, eine Halbwertzeit zu besitzen. Es reicht die Luftfeuchtigkeit der Transportdose, dafür zu sogen dass es keine Funken mehr fängt. Den Zunder dann in Birkenpapier einschlagen, das in ein Zundernest und pusten und binnen 1 min brennt das Feuer. Wer denkt "Feuerholz hacken? Hah, ich sammel dünne Äste, dann muss ich nix hacken..." dem sei gesagt, dass man dann vor einem qualmenden Haufen Glut sitzt. Es ist nicht immer wie bei Bear Grylls :)
 
Das fand ich jetzt spannend und interessant zu lesen :)
 
Schön mal wieder von dir zu hören ; war sicher ein tolles Erlebnis. :bye01 In welcher Ecke und wie lange wart ihr unterwegs ? Als Tipp und " Ersatzpflaster " zum Blutstillen kleiner Schnittwunden sollen Spinnweben sehr gut geeignet sein, blutstillend und entzündungshemmend. Eine sich verbiegende Axt ist schon krass. Das Schlafen ist in der Kälte ohne Schlafsack sicher auch nicht so toll ; aber mit dem " lean to " als Winschutz und Wärmereflektor wohl " einigermaßen " erträglich. Sicher eine zeitlose Konstruktion, die seit Tausenden von Jahren genutzt wird.
 
Hi, Spinnweben ist ein urbaner Mythos, Du wirst nicht aussreichend Spinnweben finden, um einen Wespenstich zu stillen. Moos, vor allem langstieliges, hat eine schwach sterilisierende Wirkung, das ausgepresste Wasser kann auch getrunken werden. Wir waren 3 Tage auf Privateigentum, daher konnten wir auch Bäume fällen. Davon aber nur ein Ausschnitt "a", die restliche Zeit war 21tes Jahrhundert angesagt, wie ich ja sagte, es ging nur drum einige Komponenten zu testen! Das beil war noch günstig, da das Ausge gefräst/gebohrt war, mit geschmiedetem Auge wäre es noch teurer geworden. Wer mal, in der Moderne, Gränsfors oder Wetterlings mit dem Industriekram aus dem Baumarkt verglichen hat, weiss von was ich rede :) Ach ja, was wir auch versucht haben, war Trockenfleisch über dem Feuer. Hat nicht funktioniert
 
Ach ja, was wir auch versucht haben, war Trockenfleisch über dem Feuer. Hat nicht funktioniert
Fehlt da ein Wort? Also, was ihr mit dem Fleisch über dem Feuer machen solltet bzw. versucht habt. Ich komm mit dem Satz irgendwie nicht klar :bahnhof
 
Nee, war nur zu kurz formuliert. Das Ziel war Trockenfleisch über dem Feuer herzustellen. Das scheiterte. Entweder es wurde heissluftgegrillt oder es wurde zäh. Fazit, dafür muss eine Dörrkammer oder zumidest ein Kamin her. Auf der anderen Seite hat sich Dörrfleisch als Ration mehrfach bewährt. Aber halt zuhause zubereitet. Und nein, kein gekauftes Beef Jerky :) Was mir bei der Bekleidung auch aufgefallen ist, ist dass es Sinn macht, auch aus hist. Sicht, Kleidung in Schichten anzulegen. Ich kenne viele, die sich gefütterte Klappenröcke o.ä. gemacht haben. Das hat einen entscheidenden Nachteil: Diese Kleidung trocknet elendig lange, wenn sie mal nass ist. Das hat z.b. die schwedische Armee erkannt, und gibt z.B. Handschuhe zweiteilig aus, eine wasserabweisende Aussenhaut und ein Inlay aus Wolle. Und, weil ichs grade anschneide: Die US Armee investiert seit 2012 jährlich beträchtliche Summen in die einheimische Schafzucht. Man hat erkannt, das Wolle weitaus bessere Eigenschaften hat, als moderne Kunstfaser Funktionswäsche. Wer reine Wolle trägt, ist nicht nur näher am Vorbild weil "die das auch so gemacht haben", sondern weil es auch besser funktioniert, als Polyester!
 
Sehr interessanter Thread, vor allem dein letzter Absatz - haben die erst jetzt rausgefunden, dass Wolle unschlagbar ist? ;)
 
Da ich beide Sorten (das afrikanische Biltong für den Steckstuhl und das selbstgemachte Dörrfleisch) mag, kann ich diesem Faden nicht ganz folgen... Kann ja das nächste Mal Siltströmming mitbringen...
 
Da gab es keinen Faden zum Folgen, das war ein Kompliment vom Loki und eine nicht notwendigerweise erforderliche alberne Bemerkung von mir.
 
So, es gibt ein Update. Im Frühling konnte ich die Ausrüstung 44h intime testen. Ich war auf einen kleinen, privaten Event mit Hintergrundstory (Feier auf einem Gutshof auf einer dän. Insel) eingeladen. Vorgabe war, die volle Zeit intime, ohne Ausrutscher zu verbringen, einzig das Zelt war jedem frei gestellt, was er innen tat. Ich habe mich dann entschieden, ohne Zelt, nur mit Plane anzureisen, was ergo bedeutete, dass ich nahezu eine 0-Toleranz Schwelle hatte für Anachronismen. Zudem wurde es laut Wetterbericht mit 8°c sehr huschig. Ausrüstung: Am Mann getragen hatte ich
  • Wendegenähte Schuhe mit Naalbindingsocken und Beinwickeln
  • Leinenhose
  • Leinenkittel mit Unterkittel
  • Wollkittel
  • Naalbindingmütze
  • Gürtel mit Messer, scharfen Sax und Gürteltasche
  • in der Gürteltasche Würfel, Feuerstahl/Stein/Zunder, Fibel, Nähzeug
  • Umhängetasche mit Teller, Schüssel, Becher, Trockenfleisch, etwas Brot, klein Glasflasche mit selbst gekochtem Sirup, Besteck
Im selbst gebauten Kraxen Rucksack aus Weidenästen, Bast und Leinen hatte ich
  • Klappenrock
  • Wechselkittel, Socken und Hose, sowie ein paar einfache Schuhe
  • Kleiner Kochtopf, darin Gemüse, Beutel mit Gewürzen und Kräutern, Fett und Honig
  • Speck, Käse und Brot, in Pergament eingeschlagen
  • ein Tonbecher Butter
  • Obst
  • Rechteckmantel und Gugel
  • Leineneimer
  • meine Werkzeugdose (ehem. Trinkhorn mit Deckel) mit Ahle, Schleifstein, Birkenpech, Zwirn, Lederflicken und Stoffflicken sowie einem kleinen Hobel
  • Kerzen mit Kerzenhalter und Erddorn
  • Birkendose mit Schmuck/Kleinzeug
  • 8x Erdnägel
  • auf den Rucksack geschnallt befand sich mein Schlafsack (s.u.), Plane, Seil, ein Beil, eine Tasche mit Zunder, eine weitere Wolldecke
Der Schlafsack Meine Erfahrungen letztes Jahr haben gezeigt, das man abseits des Feuers nur mit Mantel leicht friert. Ich wusste, dass es nur eine Feuerstelle geben wird, daher musste ich eine Lösung finden. ich hatte eine Textquelle, die von Seehundschlafsäcken sprach, was leider ethisch und legal relativ schwer ist. Daher griff ich zur nächsten Lösung: Die Samen nutzen, bis heute, zerfaserte Rinde, trockenes Gras und dünne Ästchen zur Isolation. Das nutzte ich für einen einfachen Deckenschlafsack, dessen Innenfutter dichtes leinen (meiner Allergie geschuldet) war und als Aussenhülle Loden, weil wasserabweisend. So war ich dann gesattelt und trat, vom imaginären Bootssteg aus, den Weg Landeinwärts über ca 1km zum Hof des Gastgebers an. Erste Erkenntniss: Ich bin entweder ein Softi, mein Rucksack überladen oder die Schultergurte waren zu schmal. Egal, ein Guter hälts aus. Auf dem Hinweg wurden noch Champignons für das Mittagessen gesammelt. Dann angekommen, Lagerplatz neben Kamerad ausgesucht, im Wald nach Totholz gesucht und 2 Zeltstangen geschlagen. Als das Schrägdach stand, wurde der Boden vorbereitet, sprich eine alte Wolldecke ausgelegt. Neben dem Effekt, dass es barfuss viel angenehmer ist, verhindert sie dass die Bodenfeuchtigkeit in die Schlafstatt kriecht, vor allem in den Morgenstunden aka Taustunde, sehr wichtig. Der Strohsack musste leider mit einer Isomatte gefüllt werden, da Stroh fehlte. Da mir der Magen knurrte und mich auch fröstelte wurde erstmal der Topf aufgesetzt und Gemüsesuppe mit Speck gemacht. Während das köchelte kam ich mit einigen anderen Anwesenden, ins Gespräch und Speck, Käse, Räucherwurst und Trockenfleisch machte die Runde. Nach dem gemeinsamen Abendessen und Ausklang am Lagerfeuer ging es zum Waschen. Also barfuss in Leinenbüx und Unterkittel zum Waschhaus, sich gewaschen inkl. Haare, schnell geschrubbelt und Mütze wieder auf und dann barfuss zurück durchs nasse Gras, das erledigte die Fuss Hygiene. Die frischen Socken waren eine Wohltat mit keinem Hacksilber Dänemarks aufzuwiegen! Der Gerollte Klappenrock formte das Kopfkissen und das nächste was ich wahrnahm war ein "Thorsaie! Gut geschlafen!" meines Nachbarn! Ja schon, war warm und so, aber Duuurst! Als ich nach meinem Holzbecher griff und mir aus meinem Eimer einen Schluck Wasser holen wollte, stiess ich auf unerwarteten Widerstand, denn das Wasser war gefroren. Das motivierte mich dann, mir etwas dürres Gras zu suchen, Späne zu hacken und das Feuer anzuschüren. Verkohltes Leinen und Birkenrinde ist wunderbar als Zunder, und langsam kamen die Lebensgeister zurück, was mich daran erinnerte, dass der Klappenrock, den ich die ganze Nacht mit meinem Kopf erwärmte, noch ungenutzt unter dem Schlafsack lag! Das sollte sich ändern, dann ging es ans wesentliche: Frühstück. Reste von gestern, Speck, Brot und Butter brachten den Motor auf Betriebstemperatur. Bis das Tagwerk anlief reparierte ich den Rucksack und schliff mein Messer, Axt und Sax, was schlagartig für Folgeaufträge und Wohlgefühle sorgte (denn der fränkische Auftraggeber testete das Messer sogleich an einer leckeren Räucherwurst, als guter Handwerker muss ich natürlich der Endkontrolle beistehen!) Der zwote Tag verlief wie ein jedes Lager, gegen Abend folgte dann wieder die Waschung, diesmal sorgte ich jedoch vor und packte Reissigzweige in den Wassereimer, sodass dieser nicht gefror! Der dritte Tag begann mit Abbau des Lagers, sodass hier schon wieder 21tes und 10tes Jahrhundert Hand in Hand gingen! Was habe ich gelernt: Es funktioniert, bei mäßigem Wetter, auch ohne moderne Hilfsmittel, aber es ist definitiv herausfordernd. Vieles was als "das geht halt nicht anders" als Kompromiss durchgewunken wird, muss eigentlich nicht sein. Ich habe bei der Verpflegung auf Pfannenbrot, geräucherten Schinken/Speck und Käse gesetzt. dazu Butter in einem Tonfass und es am FR abgepackt. Am SO Abend war alles noch OK! Auch das Schlafen ohne Bundeswehrschlafsack unter dem Mantel funzt prächtig. Wer Allergiker ist oder schlicht den platz nicht hat, wird dennoch auf etwas platzsparenderes ausweichen müssen. Aber für mich schön zu wissen, dass es geht, wenn die Voraussetzungen gegeben sind! Meine wichtigste Erkenntnis war eigentlich, das weniger wirklich mehr ist und das es enorm befreiend sein kann, ohne Hausrat in Kubikmetercharge auf ein Lager zu fahren! Soviel von mir, mal sehen wann sich die nächste Möglichkeit ergibt!
 
Hmpf, die Eile ist des guten Textes Tod... Voll vergessen: Die Socken erwiesen sich, bei zunehmender Feuchtigkeit und Kälte, als unzureichend und wurden durch trockenes Gras gepimpt, das war dann auch bei -5°c erträglich!
 
Ich arbeite auch gerade an einer "Wildnisoptimierung" meiner Klamotte (hauptsächlich für's LARP allerdings) und bin dankbar über jeden weiteren Input, gerade bezüglich der Themen Schlafstatt, Wetterschutz und Packmaßveringerung. Ich unterstütze dich vollkommen bei "weniger ist mehr". Meiner Erfahrung nach improvisiert man sich fehlendes oft aus einfachen Mitteln zusammen und bekommt dabei ein Gefühl für mögliche (!) historische Materialien und Vorgänge. Der Bushcraft-Faktor kommt mMn bisher im Hobby etwas zu kurz, wobei er doch noch deutlich stärker vorhanden ist als beim LH-Lagern etc., da man nun meist den Großteil des Tages durch die Kante fetzt und oft viel Zeit im Wald verbringt - also, ich zumindest. Für mehr Bushcraft-Feeling gibt es ja auch den schönen DHWDTK-Stil (analog zur Abkürzung "Du kannst, was du darstellen kannst" - "Du hast, was du tragen kannst") oder einfach den Waldläuferansatz. Das fehlende Stroh auf vielen LARP-Veranstaltungen ist mir leider auch ein Dorn im Auge, denn die Strohsacklösung ist schon sehr gut. Habe damit auch bei einem Januar-Trip ganz wunderbar im unbeheizten Zelt geschlafen. Als Alternative böte sich da natürlich Fellkrams an, mit dem man seine Kraxe/Kiepe auch gut gegen Wetter schützen kann - ich benutze da fetthaltige Schaffelle zum Schlafen, die dann mit Bändern oben auf der Kiepe gehalten werden. In nächster Zeit möchte ich die Trapperbettvariante auf Praxistauglichkeit testen, denn entsprechende Stangen im Wald finden sich recht schnell. Mein Plan ist auch eine Umsetzung einer "Schlafrolle"/eines Hudfat, ähnlich wie deiner mit einer äußeren Wollschicht (evtl. einer inneren) und einem eingenähten Unterlegfell - Wintervariante wäre auch aus kompletten Fellen möglich, denke ich, mit der Lederseite außen. Die Beleuchtungssituation könnte man u.U. noch a-optimieren. Ich hab mal Talglichter hergestellt, das ging schnell und war einfach. Wenn du eh Fett mitträgst, könntest du auch eine fundgerechte Talg-/Öllampe verwenden. Schweinefett und Rindertalg machen sich auch gut zum Licht machen. ;)
 
Servus, mein Erlebnis war auch LARPiger Natur, und wenn ich deinem Blog so folge, denke ich dass Du die Gastgeber sogar vom EE kennst! Improvisation erfordert einfach ein wenig Umdenken, aber auch gutes Werkzeug und Material, dann klappt das. Ich suche mir daher meine Stahlwaren auch unter Werkzeugkriterien, nicht nach Ambiente aus! Du hast was Du tragen kannst, war hier auch das Motto, daher kam zu meiner Ausrüstung auch Brünne, Helm, Schwert und Schild! Fell mag ich wegen des geringen Isolationswert nicht so, dafür was es kann ist es mir zu schwer. Wobei so eine Kaninchenfelldecke schon was tolles ist :) Trapperbett ist eine tolle Option, was Du auch machen kannst, wenn Du nicht genug Holz findest: Mit Hanfschnur einen Lattenrost "binden", wie ein Feldbett! Hat im Winter erstaunlich gut funktioniert! Nachdem mir auf dem Lager 2 gerüstete durch(!) mein Leanto rauschten, habe ich etwas Angst vor flüssigen / sich verflüssigenden Brennstoffen. Meine Alternative ist zur Zeit ein Stoffbeutel, in den alle Sachen die ich nachts brauche (inkl moderne Stirnlampe, falls was passiert) passen und der unter dem Kopfteil liegt. So komme ich mit "Nachtsicht" und Tasten ganz gut zurecht! Meine nächste Überlegung ist für den Sommer auf warmes Essen zu verzichten und den Topf weg zu lassen! Eier kann man gut auf einem Stein braten, Fleisch in böätter einschlagen wie Folenkartoffeln. Fisch liesse sich auf Moos dünsten.
 
mein Erlebnis war auch LARPiger Natur, und wenn ich deinem Blog so folge, denke ich dass Du die Gastgeber sogar vom EE kennst!
Wenn es eine Gruppe des Heeres ist, die im Norrelag und auf dem Winterthing vertreten ist, dann vermutlich, ja. Ich spiel ja normalerweise auch beim GH, nur, dass ich bei den großen Sommerheerfahrten nie dabei bin, weil mir DF und CoM nichts taugen und ich beim EE als Orga der Stadt involviert bin. Die das Jahr über laufenden Sippencons wären mal schön, nur hab ich bisher dafür nie die Zeit gefunden bzw. waren sie zu weit weg.
Nachdem mir auf dem Lager 2 gerüstete durch(!) mein Leanto rauschten, habe ich etwas Angst vor flüssigen / sich verflüssigenden Brennstoffen.
What the... o_O Okay, da wär ich dann vermutlich auch vorsichtig, da ist dann wohl die Erddorn-Kerzen-Lösung besser. Welche Größe hat eigentlich die Plane?
 
Siehe PN :) Ich verwende ein 285x285m Tarp auf 400g/qm Baumwolle, imprägniert. Ist ein Kompromiss zum Schrägdack, aber ich kann nicht jedes Mal eine kleine Fichte fällen :) Nächsten Herbst haben wir evtl die Option auf Lager ein echtes Leanto zu bauen... Naja, das Lager wurde überfallen, bzw infiltriert. Einer fiel auf, flüchtete. mein Begleiter erwischte ihn halb, während er taumelte, tackelte ihn eine Kriegerin aus vollem Lauf,beide stürzten in inniger Umarmung des Kampfes in mein Tarp. Die Pilze waren danach mit meiner Wechselkleidung maximal verdichtet und ich musste 2 Schlaufen reparieren (Nähzeug YEAH!). In dem moment war ich sehr stinkig, aber es gab sich schnell. "Erweng Schwund is imma!" wie der Franke parliert!
 

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